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Matthias Möbius ist Vorsitzender der Partei „Die Meditierer“. Innerhalb der Partei darf es zu einem Thema so viele unterschiedliche Meinungen geben, wie es Mitglieder gibt. Texte von Matthias geben die individuelle Meinung von Matthias wieder.

Die Minijobzentrale sammelt Daten für Facebook

Die Programmierer des Webauftritts der Minijobzentrale scheinen einen guten Draht zu Facebook zu haben. Schlimmer noch – die Webseite der Minijobzentrale gibt Besucherdaten gezielt an Facebook und andere sogenannte „sozialen“ Medien und wirbt als öffentliche Einrichtung dafür, die Daten ihrer Besucher von der privaten Wirtschaft werbemässig verarbeiten zu lassen.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Internet-Cookies und der Entmündigung des Individuums im Internet, zu der auch staatliche Organe immer mehr beitragen. Beobachtungen Teil 1 …

„Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.“ Ein Balken schiebt sich ins Browserfenstern - oft gelesen, oft geklickt. Wer nicht auf „JA“ klickt, lebt mit dem dicken Balken, zum aktuellen Zeitpunkt omnipräsent nervend auf fast jeder Webseite im oberen oder unteren Bereich des Bildschirms.

Als die Farce mit dem Balken begann, habe ich immer wieder gesucht, wo ich denn auf NEIN klicken könne. Wo es ein JA gibt sollte es auch ein NEIN geben. Dachte ich mir zumindest. Aber offensichtlich gibt es in grossen Bereichen des Internets heute kein NEIN mehr. Fazit: Entweder richte ich mich nach den Vorgaben der besuchten Webseite - oder ich kann draussen bleiben.

Exkurs 1: Erst vor wenigen Tagen bin ich dahinter gekommen, dass es nicht einmal eine Rolle spielt, ob ich mich mit dem Setzen der Cookies einverstanden erkläre oder nicht. Auch wenn ich nicht auf „JA“ oder „OK“ klicke, werden Cookies gesetzt. Der erzwungene Klick auf „JA“ hat nur eine einzige Folgewirkung: Der Balken verschwindet! Mein Entscheidungsraum liegt somit auf einem Besuch der Webseite mit oder ohne sichtbegrenzenden Balken. Schlussfolgerung: Wo sich ein Balken findet, werden Überwachungs-Cookies gesetzt.  

Exkurs 2: Cookies sind kleine Textdateien, die bei dem Besuch einer Webseite auf deinem Rechner oder Mobilgerät abgelegt werden. Das Ablegen der Cookies ist eine Voraussetzung dafür, dass die Webseite korrekt angezeigt wird. Was viele nicht wissen: Es braucht keiner Zustimmung des Besuchers, wenn die Webseite technisch notwendige Cookies setzt. Der Umkehrschluss ist einfach: Eine Webseite, die dich dazu auffordert, Cookies zu akzeptieren, will mehr von dir, als dir den Besuch ihrer Webseite ermöglichen. Du kannst davon ausgehen, dass diese Webseite an deine Daten möchte, um diese im eigenen Interesse oder im Interesse Dritter zu verarbeiten.

Ganz dreist wird es wie im aktuellen Beispiel der Minijobzentrale, einer öffentliche Einrichtung, die also durch Abgaben der arbeitenden Bevölkerung finanziert wird. Beim Besuch der Webseite schiebt sich ein Popup ins Blickfeld, welches verhindert, dass ich mir den Text anschauen kann. Was rechts im Bild im Popup steht, muss man sich wirklich einmal genussvoll reinziehen:

 

Minijob Zentrale 1

Die allseits bekannten Frage, die nur mit JA beantwortet werden kann. Die Zustimmung an dieser Stelle ist zugleich ein Freibrief zum Abgreifen deiner Daten und deren Übermittlung an Dritte. Aber an dieser Stelle des Textes, den vermutlich kaum jemand liest, muss noch nicht unbedingt die Zustimmung erfolgen. Die Programmierer der Minijobzentrale geben dir die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Und der Klick auf „weitere Informationen“ ist durchaus interessant:

 

Minijob Zentrale 2 1

Anders gesagt - Widerstand ist zwecklos. Grotesk mutet der Einschub „falls Sie es möchten“ an. Passender wäre „da WIR es möchten“. Wieso die Minijobzentrale ihre Webseite nicht betreiben könnte, wenn sie NICHT wüsste, wo ich mich auf der Webseite bewege, bleibt ein Rätsel. Programmiertechnisch gesehen hat die Erstellung eines Bewegungsprofils der User nichts mit der Funktionalität der Seite zu tun. Weiter im Text rechts im Bild:

 

Minijob Zentrale 2 2

Mal abgesehen davon, dass ich überhaupt keine Werbung wünsche, habe ich doch einen neugierigen Blick in die Datenschutzrichtlinien geworfen. Natürlich weiss jeder Webseitenbetreiber, dass in die Datenschutzrichtlinien keine normalen Besucher, sondern nur Leute schauen, die sich speziell mit solchen Themen beschäftigen. Bei der Minijobzentrale steht dort eindeutig, dass meine Daten an Facebook, Google und Twitter übermittelt werden und dass die Minijobzentrale keine Ahnung davon hat, was dort mit meinen Daten geschieht. Natürlich erklärt sich die Minijobzentrle für die Weiterverarbeitung meiner Daten bei Facebook, Google oder Twitter nicht verantwortlich und verweist auf die Datenschutzrichtlinien der genannten Firmen, die auch niemand lesen wird, zumal dort dann auch wieder auf die Datenschutzrichtlinien noch anderer Firmen verwiesen wird.

Aber weiter im Text:  

 

Minijob Zentrale 2 3

Noch einmal: Die Minijobzentrale, Teil der Deutschen Rentenversicherung, ist laut ihrem Impressum "eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Diese Körperschaft empfiehlt ihren Besuchern: „Soziale Medien und Werbung zulassen.“ Das Häkchen zum Zulassen habe nicht ich gesetzt. Es befindet sich an dieser Stelle vorprogrammiert. Wer schon auf Seite 1 des Popups seine Zustimmung gibt, hat diese auch für die Weiterleitung der Daten an Facebook und andere gegeben.

Ich zitiere dies hier so ausführlich, weil der Text meines Erachtens fast selbstredend eine bodenlose Dreistigkeit offenbart. Um es zum dritten mal zu wiederholen: Die Minijobzentrale ist eine öffentliche Einrichtung. Ich bin z.B. als Arbeitgeber gezwungen, mich darüber zu informieren, was zu tun ist, um einen Arbeitnehmer anzustellen. Ebenso als Arbeitnehmer.

Um Informationen über Anstellungsverhältnisse unter der 450-Euro-Grenze zu erhalten, hatte ich vor wenigen Tagen die Webseite der Minijobzentrale besucht. Dort war ich über die penetrante Platzierung des Popups „gestolpert“ und hatte mit meinen Recherchen begonnen. Denn was dort stand, sage ich gerne mal in meinen Worten: „Lieber Besucher unserer Webseite: Entweder bleiben Sie draussen oder Sie spielen unser Spiel. Da Sie sich bei uns informieren müssen, zwingen wir Sie an dieser Stelle dazu, unser Spiel zu spielen. Sagen Sie auf der Stelle JA, denn ein NEIN gibt es bei uns nicht.“

Ich stelle mir auch die Frage, ob und wenn ja welche Art von (Geschäfts)-Beziehungen die Minijobzentrale oder deren Programierer mit sogenannten „sozialen“ Medien unterhalten. Immerhin wird eine eindeutige Empfehlung für privatwirtschaftliche Konzerne ausgesprochen, die sich in den letzten Jahren in einem rechtsfreien Raum ausgebreitet haben und unter dem Deckmantel „sozialer“ Medien einen in der Geschichte beispiellosen Überwachungsapparat geschaffen haben. Die von den Nutzern gelieferten Daten haben bei diesen Firmen den alleinigen Zweck, selbigen Nutzer so gezielt wie möglich zu manipulieren. Wenn die Rede davon ist, dass Werbung besser an meine Interessen angepasst werden soll, ist das irreführend. Wer mein Verhalten überwachen will – und das ist das Ziel des Geschäftsmodells von Google, Facebook und anderen- tut dies, um den eigenen Werbekunden besseren Profit durch Umsatzsteigerung mit personalisierter Werbung zu verschaffen.

Egal ob Minijobzentrale oder wer auch immer – ich möchte selber entscheiden, was mit meinen Daten geschieht. Ich möchte beim Besuch egal welcher Webseite darüber entscheiden, ob ich auch nur irgendeinen Cookie akzeptieren möchte, der nichts mit den technischen Erfordernissen zur Nutzung der Seite zu tun hat. Ich möchte über jeden einzelnen Cookie, der über die einzelne Session hinaus geht, informiert werden und diesen einzeln bestätigen.

Am 26. Oktober habe ich der Minijobzentrale mitgeteilt, dass ich den unter Zwang gesetzten Cookies widerspreche und um Stellungnahme bitte. Bis zur Veröffentlichung dieses Posts habe ich keine Antwort erhalten …

  

Hinweis: Die aktuelle Rechtslage nach Inkrafttreten der Datenschutzverordnung im Mai 2018 ist uneindeutig. Von daher bedarf es z.B. bezüglich der Cookie-Richtlinien juristischer Interpretation. Ich bin kein Jurist und kann auch keine Haftung für die Richtigkeit meiner eigenen Interpretation noch derer, die ich im Internet bei Juristen im Rahmen meiner Recherchen vorgefunden habe, übernehmen.

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Erinnerung

Schubkarre 300x169Das Programm von Die Meditierer – Partei der Stille ist eine Art Fundament, auf deren Basis es für Dich möglich werden kann, innerhalb unserer Gesellschaft aktiv zu werden. Ganz bewusst enthält dieses Programm -abgesehen von dem Thema des bedingungslosen Grundeinkommens- keine konkreten Handlungsanweisungen oder Forderungen. Wir überlassen es dem Einzelnen herauszufinden, bei welchem Thema und in welchem Rahmen er oder sie sich engagieren möchte und was für ihn oder sie „richtig“ ist. Wenn ich sage, dass es dem Einzelnen überlassen bleibt, heißt das durchaus, sich mit anderen beim Aktiv-Werden zusammenzutun.

Vor kurzem schrieb mir jemand, er wäre jetzt bei einer Umweltorganisation aktiv. Es gäbe also für ihn keinen weiteren Grund, bei den Meditierern mitzumachen. Die Idee dieser Partei ist eine andere. Wir konkurrieren weder mit irgendeiner anderen Partei noch mit irgendeiner Organisation, die sich für die Entfaltung oder den Schutz von Leben einsetzt. Die Meditierer – Partei der Stille haben ein Format, aus dem ein politisches Sammelbecken entstehen kann für Menschen, die sich schon engagieren oder in Zukunft engagieren möchten oder die äußerlich auch gar nicht aktiv werden möchten, denen aber die Unterstützung der Grundidee der Meditierer wichtig ist.

Um uns bewusster über die Welt zu werden, in der wir leben, halten wir von Zeit zu Zeit Versammlungen ab. Bei diesen Treffen meditieren wir und widmen uns im Austausch untereinander einem  bestimmten Thema.

Am kommenden Montag, dem 22. Oktober, gibt es wieder ein Treffen in Hamburg. Das Thema: „Die Meditierer und die digitale Welt“. Meines Erachtens ist dies ein, wenn nicht sogar DAS Kernthema für unsere Gesellschaft. Nachdem der Bereich digitaler Kommunikation in seinen Anfängen ein positives Image aufbauen konnte, da uns z.B. Google in den ersten Jahren für das Suchen von Information einen realen Gegenwert anbot, hat sich das Blatt gewendet. Für Firmen wie Google, Facebook, Apple, Microsoft oder Amazon ist heute das Individuum, also Du oder ich, ein Rohstoff, der von diesen Firmen an ihre zahlenden Kunden vermarktet wird. Wenn es so weiter geht, wie es aktuell läuft, werden wir uns selber zu den Nutztieren einer Mini-Elite von Menschen oder auch von künstlicher Intelligenz machen. Und wir (als Gesellschaft) tun aktuell alles dafür, dass es so werden könnte. Und dabei vertreten wir auch noch explizit die Meinung, dass unser Handeln selbstbestimmt sei. Das ist es aber meines Erachtens in der digitalen Welt schon lange nicht mehr.

Mehr zu diesem Thema gerne am kommenden Montag. Zur Teilnahme an der Veranstaltung wird um Voranmeldung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gebeten.     

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Das politische Spektrum

Wir haben gelernt, dass in der politische Landschaft die Mitspieler schubladenmässig einsortiert werden: Links, Mitte, Rechts - oder irgendwo dazwischen.

 

Wo lassen sich eigentlich die Meditierer einordnen?

 

Seit April dieses Jahres werden Die Meditierer im Verzeichnis der Parteien und politischen Vereinigungen geführt. Diese Datensammlung wird vom Bundeswahlleiter veröffentlicht und enthält alle aktuell in Deutschland anerkannten Parteien. Im April 2018 gibt es in Deutschland exakt 117 Vereinigungen. Platz49Die Meditierer sind eine davon und Du findest sie auf Platz 49. Das ist für mein Gefühl eine gute Startnummer. Vor uns auf Platz 48 befindet sich DIE LINKE, direkt hinter uns auf Platz 50 kommt DIE MITTE, auf Platz 51 outen sich DIE BIKER als „die wahren Demokraten“ und auf Platz 52 bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Heimatschutz. Ich finde, wir sind in diesem Umfeld sehr gut aufgehoben. Von links bis rechts ist alles ganz nah dran. Gleichzeitig passen wir in keine der vorhandenen Schubladen.

 

Die Meditierer lassen sich nicht auf einer politischen Skala einordnen, auch wenn man es versuchen wird. Unser Programm steht weder in Verbindung zu einer bestimmten Ideologie oder Weltanschauung, noch zu einer Religion. Wir sind offen für den Dialog mit Individuen und Gruppen. Wir wissen, dass alles, was für den Einen richtig, für den Anderen falsch sein kann. Deshalb dürfen Begriffe wie „richtig“ oder „falsch“ in unserer Herangehensweise jeweils für eine konkrete Situation definiert werden. Dabei sind alle Beteiligten der Situation zu hören. So steht es in unserem Programm.

 

Wir sind bereit für einen Dialog mit Individuen und Gruppen, wo diese sich selber auch immer politisch einordnen mögen. Dafür ist unser Platz genau der richtige Ort: Die Meditierer sind immer irgendwo dazwischen, aber nie auf dem gleichen Ort und von daher auch nicht einer Schublade zuzuordnen. Einen Dialog mit Ideologien halte ich für überflüssig, da Ideologien gefrorene Gedankensysteme transportieren. Unser Anliegen ist das Leben …

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Und nun geht’s weiter …

Die Partei ist gegründet, wir haben ein Bankkonto, eine Steuernummer und einen Aufnahmeantrag für alle, die Mitglied werden möchten.

 

Zum aktuellen Zeitpunkt ist alles erstmal eine Idee, ein Projekt. Dahinter stehen die, die es initiiert haben. Die Meditierer unterscheiden sich durch viele Faktoren von anderen Parteien, insbesondere auch monothematischen Kleinparteien:

 

- Das Programm ist nicht auf spezielle gesellschaftliche Themen reduziert. Es umfasst alle relevanten gesellschaftlichen Bereiche.

Buecherregal 300x169
Bunt - ein Programm der Vielfalt

Dazu gehören Umwelt, Gesundheit, Wissenschaft, die digitale Gesellschaft, Geld, Mobilität, Bildung, Arbeit, Konsum, Beziehungen, Wohnen - und noch vieles vieles mehr. Mit anderen Worten: Wenn Du selber in irgendeinem Bereich des gesellschaftlichen Lebens aktiv bist, kannst Du Deine Kenntnisse mit einem Engagement für die Meditierer verbinden. Du kannst Dich einbringen und das Grundsatzprogramm der Meditierer als (D)eine Plattform nutzen. Es ist wirklich lohnenswert, sich für die Lektüre des Programms ein wenig Zeit zu nehmen. Hier werden Menschen angesprochen, die sich ansonsten wohl eher als unpolitisch bezeichnen würden. Und die dann bemerken, das in diesem Programm genau das aufgegriffen und thematisiert wird, was ihr gesunder Menschenverstand ihnen sagt, was aber in der aktuellen Politik keinen Raum findet.

 

 

- Als Meditierer oder UnterstützerIn der Idee aktiv zu werden, bedeutet nicht, dass Du ein guter Redner oder Debattierer sein musst. Innerhalb dieser Partei gibt es zu gesellschaftlichen Themen nicht eine einzige Meinung, sondern so viele Meinungen, wie es Mitglieder gibt. Aus diesem Grund brauchen wir keine Diskussion, auch nicht mit Andersdenkenden. Gleichzeitig ist jede Aktivität in Bereichen wie Meditation, Yoga, Musik, Tanz, darstellende und bildende Kunst, Kampfsportarten als auch viele Aktivitäten in Verbindung mit der Natur geeignet, Bewusstsein zu verändern. Eine Förderung und eine regelmässige Praxis von Aktivitäten, die nicht auf die Ausbildung intellektueller Fähigkeiten, auf Leistung oder auf Wettbewerb ausgerichtet sind, bewirken Veränderung im Individuum. Und machen nebenbei sogar Spass …

 

Natürlich möchte die gesellschaftliche Realität von uns reflektiert werden. Mir ist z.B. das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens sehr wichtig Eine Einführung einer nicht an Bedingungen geknüpften Grundsicherung wird es manchen Menschen überhaupt erst ermöglichen, sich Tätigkeiten zu widmen, die nicht auf eine Sicherung ihrer Existenz ausgerichtet sind.

 

Jetzt stellt sich also die Frage, wie Du auf Basis des Grundsatzprogramms aktiv werden kannst.

Die Ideen können nur durch Dein persönliches Engagement wachsen. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen. Hier ein paar Vorschläge:

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Die Glocke läuten

 

- Du erzählst Deinen Freunden von dem Projekt „Die Meditierer“

- Du wirst Mitglied und unterstützt uns durch Deinen Monatsbeitrag*

- Du wirst Mitglied und unterstützt uns durch Aktivität in Deinem Wirkungskreis

- Du hast Geld, spendest* es und wir können z.B. ein Büro eröffnen

- Du weist auf Deiner Webseite auf Die Meditierer hin und verbreitest die Idee über Deine digitalen Netzwerke

- Du bestellst unser aktuelles Werbematerial, eine Visitenkarte, um sie zu verteilen (Schicken wir per Post.)

- Du schreibst uns eine Mail, was Du für Ideen hast, die Idee der Meditierer zu unterstützen

 

 

 

Und - um die Idee der Meditierer wachsen zu lassen, braucht es zum jetzigen Zeitpunkt in erster Linie jegliche Form von Öffentlichkeitsarbeit. Hier geht es auch darum, Kontakt zu allen möglichen Gruppen aufzunehmen, die in irgendeiner Form und in egal welchem Bereich gesellschaftlich aktiv sind. Wer hier bereit ist, sich einzubringen, ist sehr willkommen!

 

* Mitgliedsbeiträge und Spenden werden teilweise von Deinen Steuerzahlungen wieder abgezogen. Mehr Infos dazu im Mitgliedsantrag.

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Neueste Kommentare
Matthias
Dank für Deine Nachricht! Wir hatten einen sehr kreativen gemeinsamen Abend, an dem wir wie es bei allen Versammlungen vorgesehen ... Weiterlesen
Freitag, 04. Mai 2018 08:07
Matthias
Hallo Werner, danke für Deinen Gruss! Mit wem oder was könnte man uns denn verwechseln? Viele Grüsse Matthias... Weiterlesen
Mittwoch, 21. November 2018 21:00
Matthias
Danke für deine Antwort. Wir werden Verwechslungsmöglichkeiten mit egal wem natürlich zu vermeiden versuchen. Von daher danke für ... Weiterlesen
Dienstag, 04. Dezember 2018 18:52

Ein bedingungsloses Grundeinkommen

ist mir innerhalb der Partei „Die Meditierer“ ein zentrales Anliegen. Wir leben in der Ära von „Hartz IV“. Schon durch seinen Namen macht dieses Programm jeden Menschen, der aus was für Gründen auch immer nicht genug Geld hat, für seine Grundbedürfnisse finanziell aufzukommen, zum gesellschaftlichen Aussenseiter. „Hartz IV“ ist meines Erachtens staatlich geförderte Menschenverachtung. Es nimmt den Menschen ihre Würde. Wer Geld vom Staat bekommt, muss mehr als je zuvor vieles, was für  ihn oder sie einen persönlichen Wert und gleichzeitig aber auch einen materiellen Wert hat, abgeben. Gleichzeitig wird ein Hartz-IV-Mensch Teil eines überbürokratisierten Verwaltungssystems, dem er sich unterzuordnen hat. Selbstbestimmung war gestern. Eigeninitiative wird bestraft oder im Keim erstickt. Letzteres sage ich aus eigener Erfahrung, denn in vielen Jahren habe ich als Arbeitgeber erlebt, dass Menschen, die von staatlichen Leistungen leben, von mir angebotene Tätigkeiten nicht annehmen konnten. Denn wer möchte schon gerne umsonst arbeiten, wenn ihm der komplette Lohn (abgesehen von einem lächerlichen Kleinbetrag) von den staatlichen Geldern wieder abgezogen wird? Mal abgesehen von für Menschen, die so etwas nie erlebt haben, unvorstellbaren bürokratischen Meldeaktivitäten, die es sowohl für Arbeitgeber wie Arbeitswillige komplett unattraktiv machen, sich überhaupt über eine Zusammenarbeit nur zu unterhalten. Wer bei „Hartz IV“ gelandet ist, ist gesellschaftlich gesehen draussen vor der Tür.

Das steht im Widerspruch zum Programm der Meditierer, wo es gleich zu Beginn heisst: „Innerhalb einer menschlichen Gemeinschaft ist dem Individuum ein grösstmöglicher Entfaltungsraum der eigenen Persönlichkeit einzuräumen.“ Ein Individuum, dessen Grundbedürfnisse innerhalb einer Gesellschaft nicht gedeckt sind und dessen Alltag zusätzlich noch staatlich durchreguliert wird, hat wenig Chancen, sich zu entfalten.

Wir brauchen keine weiteren Tests mehr für eine bedingungslos gewährte Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse. Schon um das Jahr 1800 wurde zu diesem Thema z.B. in England experimentiert. Das immer wieder von Gegnern einer menschlichen Grundsicherung zitierte „Scheitern“ dieses Projekts ist es wert, genauer angesehen zu werden. Dann würde man z.B. feststellen, dass eine „Auswertung“ des Projekts veröffentlich wurde, bevor überhaupt die Daten vorlagen.

Auch in den 70er Jahren der letzten Jahrtausends gab es in Kanada und den USA verschiedene Tests, Menschen, die kein Geld haben, einfach Geld zu geben. Die Ergebnisse waren durchweg äusserst positiv. Doch das geschickte Agieren von Interessengruppen, die eine andere Meinung vertraten, verhinderten unter dem amerikanischen Präsidenten Nixon, dass alle Menschen in den USA, die in Armut lebten, bedingungslos Geld bekommen hätten. Endgültig gekippt wurde Nixons Versuch durch die Veröffentlichung von statistische Angaben, die sich viele Jahre später als Rechenfehler der Statistiker herausstellten.

Unser Sozialsystem ist komplett veraltet und verlangt einer grundsätzlichen Reform. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein Schritt, Menschen zu ermöglichen, ihr Leben ohne eine tägliche Sorge, dass die Basics nicht ausreichen könnten, selber zu gestalten. Und für mich gibt es keine Zweifel, dass dieser Schritt auch finanzierbar ist.

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Los geht’s …

Nun haben wir (Eylin, Julia und Matthias) „Die Meditierer“ am 7. Januar 2018 formell gegründet und der Bundswahlleiter sagt, dass wir jetzt eine „Partei“ wären. Also sind wir jetzt wohl eine Partei …

Das ist ein merkwürdiges Konstrukt, so eine „Partei“ – am ehesten ist es mit einem Verein zu vergleichen und auch ähnlich aufgebaut. Ist aber kein Verein. Und soll auch keiner sein. Was mir an diesem Konstrukt „Partei“ gefällt – es gibt keine wirtschaftlichen, sondern allein ideelle Aspekte.

Am 14. Juli 2017 wurde um 21 Uhr der Gedanke geboren. Er kam aus dem „Nichts“ und wie sollte es auch anders sein mitten in einer Meditationsveranstaltung. Der Name „Die Meditierer“ wurde gleich „mitgeliefert“. Und auch wenn sich alles in mir dagegen sträubte, wusste ich, dass es so richtig ist. 

Da in diesem Projekt nichts davon abhängt, etwas zu erreichen, habe ich mich darauf eingelassen. Es gibt eine Idee, es gibt eine Form und auf dieser Basis kann sich, wenn sie es möchte, eine Bewegung entwickeln. Du kannst bei der Partei „Die Meditierer“ formell Mitglied werden und auf diese Weise die Bewegung passiv mit tragen. Du kannst das, was Dich ausmacht, auch aktiv in die Bewegung einbringen. Du kannst Dir auch Zeit nehmen und erst einmal eine Weile meditieren …

Da fällt mir ein, dass es wo ich dies schreibe noch nicht einmal einen Mitgliedsantrag gibt. Nun, das ist dann der nächste Schritt …

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Matthias
Danke Peter für Deinen Gruss! Mit meiner Antwort habe ich mir ein wenig Zeit gelassen. Zum Zeitpunkt der Geburt der Idee für Die M... Weiterlesen
Donnerstag, 31. Mai 2018 20:54