Back to Top
3 minutes reading time (550 words)

Eine weibliche Sicht ... innerhalb der Partei

Demeter Copyright Eylin
Bislang sind fast alle Texte auf dieser Seite von Matthias und deswegen liegt es mir schon länger am Herzen mitzuteilen wie es mir selber im Umgang mit der aktuellen Krise geht.

Der geistige und körperliche Sauerstoffmangel hat mich verändert. Ich bin ein politisch denkender Mensch geworden.

Als wir vor drei Jahren die Meditierer gründeten, habe ich im Traum nicht daran gedacht, jemals mit echten politischen Forderungen und massiver Kritik sichtbar zu werden. Es war Matthias‘ Impuls eine Partei in die Welt zu bringen und „wir“ (drei Frauen) haben ihn darin unterstützt. Punkt. So war das.
Wir dachten wir sitzen zusammen und meditieren und so richtig Polititk wird da doch bestimmt nie bei vorkommen. Dann kam Corona und alles wurde anders.

Hätte unsere Regierung mit mehr Vernunft reagiert und statt Panik zu verbreiten einen interdisziplinären Dialog gestartet, – dann hätte es gar keinen Nährboden für Widerstand oder gar eine Polarisierung der Gesellschaft gegeben.

Doch der Geist der sich in Deutschland und anderen europäischen Ländern nun leider offenbart hat, ist der Glaube an die Wirksamkeit von Zwang und Bestrafung, nett verpackt unter hübsch gestalteten Ermahnungen im öffentlichen Raum. Dies kann jedoch nicht funktionieren.

Nur wenn Selbstbestimmung und freie Meinungsäußerung absolute Priorität haben, gibt es eine Grundlage auf der Menschen durch lange Krisen konstruktiv und rücksichtsvoll miteinander umgehen lernen.

Wie schnell es nun ging das Menschen die sich nahe standen beargwöhnen, schockt mich aber schon. Grüppchen bilden sich, lodernde Gefühle und Meinungen auf allen Seiten. Gleichzeitig beobachte ich das ein großer Teil der Menschen ihre Gefühle des Zweifels und Unbehagens verstecken.

Aus der sicheren Entfernung hat sich zumindest meine Generation immer gewundert was in der DDR oder vor 80 Jahren in Deutschland so möglich war. Ein paar Monate Medienterror hat nun ausgereicht, dass Menschen sich bedroht fühlen weil andere kein Stück Stoff vor der Nase haben wenn sie im Bus sitzen. Die gleichen Menschen aber ohne dieses Stück Stoff im Restaurant am Nebentisch sitzen dürfen und keine Angst auslösen.
Dabei wird auch vergessen, dass wir im Frühjahr 6 Wochen lang überhaupt kein Desinfektionsmittel kaufen konnten und keine Masken trugen, nirgendwo. Trotzdem war der R-Wert unter 1 als der Lockdown verhängt wurde.
Das was uns als wissenschaftlich fundierte Schutzmaßnahmen verkauft wird, sind zum Teil rituelle Handlungen, die aber wie alle Riten mental wirken. Insofern wird auch eine Impfung in jedem Fall eine Entspannung bringen, egal wie umfassend sie nun eine Immunität herbeizuführen vermag und solange es jedem freigestellt bleibt sie vornehmen zu lassen.

Schwedens mutiger Weg war für mich von Anfang an der einzig machbare, wenn man bereit ist die Sache wirklich bis zu Ende denken.

Dies musste inzwischen auch die WHO bestätigen, wie hier bei NTV oder im STERN nachgelesen werden kann.

Doch das Kind ist nun in den Brunnen gefallen und jeden Tag aufs Neue gilt es damit umzugehen. Zuviele Menschen in unnötiger Panik und den meisten Kleinunternehmern sind die Beine weggehauen worden. Wenn es so weitergeht und der Mittelstand zerstört worden ist, – wer soll dann überhaupt noch ein Gesundheitssystem finanzieren, das irgendjemanden retten könnte?

Ich fühle mich nicht als Teil einer Denkrichtung oder Gruppe und jede Art von Stimmungsmache ist mir ein Graus. Doch ich will mir auch nicht das selber-denken verbieten lassen auch wenn andere das anstrengend finden. Die Spaltung die erzeugt worden ist möchte ich nicht verstärken sondern im lebendigen Dialog bleiben.
Bald gibt es einen Impfstoff!
Schloß Blumenthal
 

Kommentare 3

Gäste - Antje am Montag, 24. August 2020 05:00

Liebe Eylin, du sprichst mir aus dem Herzen. Danke!

Liebe Eylin, du sprichst mir aus dem Herzen. Danke!
Gäste - imke am Sonntag, 06. September 2020 15:49

am 29. war ich auf der Demo in Berlin - ebenfalls als Mensch „mit Abstand zu allem, was Politik angeht“. Interessanterweise habe ich auf der Fahrt dorthin schon viele getroffen, die mit Politik auch „nichts am Hut haben": Die Hausfrau aus Blankenese, der Geschäftsmann aus Groß Borstel oder der Biologe aus Eimsbüttel - sie alle waren noch nie auf einer Demo gewesen; doch nun hatten sie das Gefühl, unbedingt nach Berlin kommen zu müssen (mit entsprechendem Herzklopfen…), da aus ihrer Sicht etwas gewaltig schief läuft.

Vor Ort: Der Aufforderung der Polizei, den „Abstand“ einzuhalten, konnten wir nicht nachkommen, da die Seitenstraßen von jeder Menge „Ordnungshütern“ versperrt waren - das wiederum wurde dann als Vorwand genommen, die Demo aufzulösen; der Reichstag hingegen war mit drei Polizisten „gesichert“, so daß eine Gruppe Reichfahnenschwenker sich leicht dort auf die Stufen stellen konnten, zum Foto-Shooting - es war quasi eine Einladung.

am 29. war ich auf der Demo in Berlin - ebenfalls als Mensch „mit Abstand zu allem, was Politik angeht“. Interessanterweise habe ich auf der Fahrt dorthin schon viele getroffen, die mit Politik auch „nichts am Hut haben": Die Hausfrau aus Blankenese, der Geschäftsmann aus Groß Borstel oder der Biologe aus Eimsbüttel - sie alle waren noch nie auf einer Demo gewesen; doch nun hatten sie das Gefühl, unbedingt nach Berlin kommen zu müssen (mit entsprechendem Herzklopfen…), da aus ihrer Sicht etwas gewaltig schief läuft. Vor Ort: Der Aufforderung der Polizei, den „Abstand“ einzuhalten, konnten wir nicht nachkommen, da die Seitenstraßen von jeder Menge „Ordnungshütern“ versperrt waren - das wiederum wurde dann als Vorwand genommen, die Demo aufzulösen; der Reichstag hingegen war mit drei Polizisten „gesichert“, so daß eine Gruppe Reichfahnenschwenker sich leicht dort auf die Stufen stellen konnten, zum Foto-Shooting - es war quasi eine Einladung.
Gäste - Ilona am Freitag, 25. September 2020 07:32

Liebe Eylin, Deine weibliche Sicht auf die Dinge spricht auch mir aus dem Herzen! Ich war bei dem Treffen in Blumenthal dabei. Auch mir ist wichtig, dass die teilweise sogar unmenschlichen Verhältnisse in unserer Gesellschaft nicht mehr länger stillschweigend geduldet werden (Rainer Mausfeld). Eine Veränderung der Verhältnisse kann aber in D nur parlamentarisch erfolgen. Daher bin ich Ende 2016 in die Partei DM Deutsche Mitte eingetreten. Das Programm enthält die Veränderungen, die ich mir wünsche.Die Idee eines Wahlbündnisses von Matthias hat mich sofort begeistert. Clemens Kuby kennenzulernen war ein Erlebnis! Am 30. Sept soll es jetzt in Stuttgart auf Initiative von Lothar Hirneise (IBAM, Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe) ein weiteres Treffen der "Bündniswilligen" geben. Bei Einstein21.de kann man sich dazu anmelden. Ich werde auf jeden Fall hinfahren und meine positive Energie einbringen. Wie hat mein Freund Kilez More in Berlin aufgefordert: Wir Menschen zusammen gemeinsam für den Wandel! Herzliche Grüße aus Bramfeld sendet Ilona

Liebe Eylin, Deine weibliche Sicht auf die Dinge spricht auch mir aus dem Herzen! Ich war bei dem Treffen in Blumenthal dabei. Auch mir ist wichtig, dass die teilweise sogar unmenschlichen Verhältnisse in unserer Gesellschaft nicht mehr länger stillschweigend geduldet werden (Rainer Mausfeld). Eine Veränderung der Verhältnisse kann aber in D nur parlamentarisch erfolgen. Daher bin ich Ende 2016 in die Partei DM Deutsche Mitte eingetreten. Das Programm enthält die Veränderungen, die ich mir wünsche.Die Idee eines Wahlbündnisses von Matthias hat mich sofort begeistert. Clemens Kuby kennenzulernen war ein Erlebnis! Am 30. Sept soll es jetzt in Stuttgart auf Initiative von Lothar Hirneise (IBAM, Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe) ein weiteres Treffen der "Bündniswilligen" geben. Bei Einstein21.de kann man sich dazu anmelden. Ich werde auf jeden Fall hinfahren und meine positive Energie einbringen. Wie hat mein Freund Kilez More in Berlin aufgefordert: Wir Menschen zusammen gemeinsam für den Wandel! Herzliche Grüße aus Bramfeld sendet Ilona
Gäste
Montag, 28. September 2020