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Blog DIE MEDITIERER

Der Blog der Meditierer

Risikogruppen (Teil 2)

Bluete

Während es auf den Strassen den Eindruck erweckt, als gäbe es wieder ein wenig Normalität, herrschen hinter den Kulissen teilweise grauenhafte Zustände. Wurde und wird  nicht immer wieder erzählt, dass es darum gehen würde, Alte und andere Schwache in der Gesellschaft zu schützen? Wer hinschaut, sieht genau das Gegenteil.

Gestern hörte ich von einer Frau, die ihre pflegebedüftige Mutter aus dem Heim zu sich nach Hause holen möchte. Der fast 100 Jahre alten Frau geht es als Folge des Kontaktverbotes immer schlechter. Erst gab es das komplette Kontaktverbot. Vor ein paar Wochen wurden dann Besuche gestattet. Wenn Besuch, dann durfte es aber nur eine ganz bestimmte und benannte Person sein. Diese durfte 1 x in der Woche vorbeikommen. Ein Treffen fand in einem Extraraum unter Aufsicht statt und dauerte 30 Minuten. Das Wachpersonal bei den Besuchen sind Pflegekräfte, die diese Aufgabe zusätzlich zu Ihrer sonstigen Arbeit leisten müssen. Sie sollen dafür sorgen, dass der Mindestabstand konsequent eingehalten wird. Als die einzig autorisierte Besuchsperson krank wurde, wurde eine Ersatzperson nicht genehmigt. 

Was bitte geht hier ab? Ich habe die Zustände schon vor einem Monat im ersten Teil zum Thema "Risikogruppen" als Isolationshaft nach vorangehender Entmündigung ohne richterlichen Beschluß bezeichnet. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert.

Ich habe mich aus gegebem Anlass noch ein wenig mehr umgesehen:

Im Stern gibt es einen Bericht aus einem Krankenhaus in der Nähe von San Franzisko, wo die Ärzte alarmiert sind, dass die Anzahl der Suizidversuche innerhalb von vier Wochen so hoch ist wie sonst in einem ganzen Jahr.

Aber bleiben wir gerne in Deutschland, das ist näher dran und ausserdem sagen uns ja die Medien, dass es in den USA besonders schlimm sein soll. Die Webseite kollateral.news berichtet von einem Interview mit einem Rechtsmediziner der Charite, der darauf hinweist, dass sich in Berlin Menschen aus Angst vor Corona umbringen. Da scheinen die Medien mit ihrer Panikmache unter Anleitung wie ausgeführt im Strategiepapier des Innenministeriums gute Arbeit geleistet zu haben (und auch weiterhin zu leisten).

Ein weiteres Opfer der Corona-Hypnose sind Kinder. Die dürfen jetzt zwar auch mal wieder in die Schule, aber dort gibt es strengste disziplinarische Anordnungen, die befolgt werden müssen. Aus einer Rundmail einer niedersächsischen Grundschule: „Ihr Kind wird sich über den gesamten Zeitraum ausschließlich in einer Gruppe von maximal 8 Kindern bewegen, die durchgängig von einer Lehrkraft begleitet und angeleitet werden und in der es nicht möglich sein wird, unbeobachtet die Vorgaben des Hygieneplans zu durchbrechen oder zu missachten. ... Bewegung im Gebäude erfolgt ausschließlich im Gänsemarsch mit 1,5m Abstand und ausschließlich in Begleitung einer Lehrkraft ...“ (Hinweis: In Deutschland herrscht Schulzwang. Wer seine Kinder nicht in diese oder ähnliche Schulen schickt, muss mit polizeilichen Maßnahmen rechnen ...)

Der Focus berichtet von einem Gymnasium in Neu-Strelitz, das in Zusammenarbeit mit einer Rostocker Biotech-Firrma bei „Freiwilligen“ den Drosten-Test anwendet. Das ist für die Schüler*innen kostenfrei. Dazu der Schulleiter: „Wer ein negatives Testergebnis erhält, also nachweislich nicht infiziert ist, und das jeden Montag und Freitag aufs Neue, erhält einen grünen Punkt auf sein Namensschild und Sondergenehmigungen.“ Mit Sondergenehmigung dürfen sich die Schüler*innen mit grünem Punkt z.B. frei auf dem Schulgelände bewegen. Wer keinen grünen Punkt hat, darf das nicht. Anders ausgedrückt: Wer keinen grünen Punkt hat wird bestraft. Gleichzeitig haftet allen Schüler*innen ohne grünen Punkt das Makel an, potentiell krank oder infiziert zu sein. Inwiefern bei so einem System von „Freiwilligkeit“ die Rede sein kann, ist mir schleierhaft. Wer möchte schon zur Gruppe der „Aussätzigen“ gehören? Die Schule selber sieht das hier praktizierte Modell als Übungsfeld für unsere Gesellschaft. In einem Anleitungspapier zur Nutzung des Tests ist zu lesen, dass die Schule zeigen möchte, daß „wir damit auch der Politik einen Schritt voraus sind“. Wer sich ein wenig mit dem Thema „Einführung der Impflicht“ beschäftigt hat weiss, was hier gemeint sein könnte. Nachbemerkung: Der Drosten-Test ist kein wie in den internen Papieren der Schule behauptet „komplett validierter und entsprechend international zertifizierter“ Test.

Zum Abschluß dieses Beitrages bleibt die Frage, wo manche Kinder besser aufgehoben sind – in solchen Schulen oder zu Hause. Der Berliner Tagesspiegel zitiert einen Arzt und Teamleiter, der von einer erheblichen Steigerung von Gewalt gegen Kinder, insbesondere Kleinstkinder, berichtet: „Wir werden teilweise wegen Verletzungen kontaktiert, die sonst nur bei Zusammenstößen mit Autos auftreten. Da geht es um Knochenbrüche oder Schütteltraumata. ... Wir vermuten, dass im Zuge der ersten Corona-Lockerungen jetzt sichtbar wird, dass es in manchen Familien zu Gewaltausbrüchen in der Krise gekommen ist.“

Wenn mich bei einem Thema der Corona-Krise die Wut überkommt, dann ist es der Umgang mit Alten, Pflegebedürftigen und mit Kindern. Scheinheilig und heuchlerisch wird von einem „Schutz“ der Schwachen gefaselt. Es geht um die, die keine Lobby haben. Diese werden misshandelt und eingesperrt, während die Generation der selbsternannten Menschenfreunde wieder in den Strassencafes sitzt und ihren Latte Macchiato schlürft. Abends aber unbedingt noch mal kurz bei Oma anrufen, denn die haben wir ja alle sooooo lieb!

 

(Die Links im Text führen zu den Quellen und dienen einer möglichen Vertiefung der angerissenen Thematiken.)

 

 

Es stehen umfassende Veränderungen unseres Lebens an. Wir alle sind Betroffene. Und wir alle sind Verantwortliche.

Kurzmeldungen zu Covid19

 

Weitere ausführliche Recherchen findest Du in folgenden Beiträgen:

Die Corona-Hypnose
Auch Wochen später ist dieser Beitrag vom 21. März aktuell - die hypnotische Wirkung ist überall um uns herum zu beobachten

Corona - die Medien
Die Medien gehorchen den Anweisungen aus dem Bundesinnenministerium - das Strategiepapier

Mehr Tests - mehr Kranke - Mehr Panik - mehr Tote
Der alternative Faktencheck zum Thema "Italien" und den vermeintlich vielen Coronatoten in diesem Land

Corona -- was geht hier ab?
Ein Volk! Eine Partei! Eine Meinung! Deutschland im April 2020 ...

MaiLab - die Strategie hat ein Gesicht
Ein Blick hinter die Zahlenmanipulation in den öffentlich rechtlichen Medien

Absurdes Theater
Die Maßnahmen bewirken genau das Gegenteil von dem, was uns erzählt wird.

Risikogruppen
Die wir zu schützen vorgeben – und die wir entmündigen und isolieren.  

Fundamentals
Auf den Punkt gebracht - eine erste Bilanz nach wochenlangem Stillstand

Risikogruppen Teil 2
Während die Straßencafes wieder geöffnet sind, wurden die Risikogruppen offensichtlich vergessen

 

 

 

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Fundamentals

Corona Angst ButtonIn den vergangenen Wochen wurde mir oftmals Anmaßung vorgeworfen – wie könne ich davon reden, dass Covid19 harmlos wäre! Ich wäre doch weder Virologe noch Wissenschaftler. Das stimmt. Ich schaue mir eine sehr komplexe Situation nicht aus einer fachlich eingegrenzten  Perspektive an, sondern auf Basis eines jahrzehntelangem Beobachtens von gesellschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungen. Wozu eine Expertise von Fachleuten mit Scheuklappen führen kann, sehen wir aktuell an einem weltweiten Desaster. Dieses basiert allein auf politischen Entscheidungen,die von Aussagen von Wissenschaftlern beeinflusst wurden, die auf Basis von wissenschaftlich nicht haltbaren Grundlagen argumentieren.

Komplexe Vorgänge lassen sich oftmals schwer verstehen, wenn wir mitten drin sind. Ich empfehle von daher weiter unten einige Bücher, die voll von sorgfältig recherchiertem Material sind, welches ermöglicht, sich in komplexe Zusammenhänge unserer heutigen Welt besser einzudenken.

 

Ich möchte heute am 02. Mai noch einmal kurz rekapitulieren:

 

 

1. Alles beginnt in China

Vor wenigen Monaten wurde in China ein neuer Corona-Virus entdeckt, der SARS-CoV-2 genannt wurde. So etwas ist ein ziemlich alltäglicher Vorgang, da es seit ihrer Entdeckung vor vielen vielen Jahren jedes Jahr neue Corona-Viren gibt. Die von SARS-CoV-2 ausgelösten Symptome einer Covid19 genannten Krankheit ähneln denen einer Grippe. Wie auch bei einer Grippe sind bestimmte Risikogruppen gefährdet, da eine Infektion in Verbindung mit anderen Erkrankungen tödlich verlaufen kann. Die Sterblichkeitsrate von Covid19 liegt aber eher niedriger als bei einer Grippe.

 

2. China riegelt ab

In China wird das Thema Covid19 mit der Abriegelung einer kompletten Provinz zum weltweiten Medienthema Nr.1 – so etwas hat es zuvor in dieser Form nicht gegeben und erweckt den Anschein, dass es sich bei Covid19 wirklich um eine gefährliche Krankheit handeln könnte.

3. Das Virus verteilt sich

Wie jeder Virus wird auch SARS-CoV-2 durch Reisende in der ganzen Welt verteilt. Die WHO macht aus der Ausbreitung von Covid19 eine Pandemie. Das ist ein offizieller Stempel für „gefährlich“. Diese Klassifizierung ist hier möglich, weil in Verbindung mit der sogenannten „Schweinegrippe“ die Kriterien zur Ausrufung einer Pandemie neu definiert wurden. Seitdem besteht für die WHO die Möglichkeit, aus fast jeder Grippewelle eine Pandemie zu machen. (Die WHO ist wie viele Institutionen, bei deren Namen man vermuten könnte, sie wären demokratisch kontrolliert, eine Plattform, die von privatwirtschaftliche Interessengruppen finanziert und kontrolliert wird. Diese Gruppen treten oftmals unter dem Deckmantel von Wohltätigkeit auf.)

 

4. Die Medien werden instruiert

Die Medien werden spätestens im März von Seiten der Politik angewiesen, die Gefährlichkeit der Lage zu verbreiten. Dafür dient in Deutschland u.a. ein Strategiepapier des Innenministeriums, welches unmissverständlich sagt, dass es Aufgaben der Medien sei, den Menschen Angst zu machen, Angst vor Krankheit, Angst vor dem eigenen Tod oder dem von Angehörigen. Ein Virus, der weder erforscht wurde noch mit dem nötigen Nachdruck erforscht wird, ist ein idealer Angstmacher! Nahezu alle Medien folgen diesen Vorgaben.

Plattformen für „Social Media“ wurden schon im Vorwege darauf eingeschworen, jegliche Information, die im Widerspruch zu den Maßnahmen der Politik stehen sollten, zu zensieren. Manche Medien braucht man auch nicht unbedingt einschwören, wenn einem wie z.B. beim SPIEGEL bekannt ist, dass dieses sich unabhängig nennende deutsche Leitmdium von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung vor kurzem mehr als 2,5 Millionen Dollar erhalten hat.

 

5. Politische Entscheidungen als Basis für Angst und Panik

Beginnend mit Italien werden in immer mehr Ländern der Welt Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von Covid19 beschlossen, die im Widerspruch zu jeglichem medizinischen oder wissenschaftlichem Wissen stehen: An Stelle einer besonderen Aufmerksamkeit für Risikogruppen zu schaffen, wird alles dafür getan, eine nicht gefährdete Bevölkerung krank zu machen. Alles was dem Menschen unterstützen würde, selber mit einer Infektion fertigzuwerden, wird verboten. Dazu gehören Arbeit, Sport, Bewegung, frische Luft und menschlicher Kontakt. Diese helfen nämlich bei der Stärkung des Immunsystems. Es wird ein Klima von Angst und Panik verbreitet. Menschen werden zum Tragen von Masken gezwungen, die potentielle Virenschleudern sind. Von einer anderen Warte betrachtet geht es bei den Masken um ein Zeichen von (erzwungenem) Gehorsam. Risikogruppen werden ohne Einzelfallprüfung in eine kollektive Isolationshaft genommen.

Politische Entscheidungen in aller Welt führen dazu, dass Fernsehsender die Schreckensbilder erhalten, die sie den in ihren Wohnungen eingesperrten Menschen verbreiten sollen. Bilder sind gleichzeitig Totschlagargumente gegen Andersdenkende. („Ich habe es doch mit eigenen Augen gesehen ...“) Wenn allerdings die Beerdigungsinstitute geschlossen sind, muss man sich nicht wundern, dass irgendwann die Toten auf die Straße gelegt werden. Wo auf Grund von politischen Vorgaben Tote nur noch verbrannt werden dürfen, obwohl es so gut wie keine Krematorien gibt, lassen sich Bilder mit Bergen von Särgen produzieren. Bilder eines überfüllten italienischen Krankenhauses kann man erhalten, wenn die Behörden verbieten, dass Kranke auch in das leerstehende Hospital der Nachbarschaft gebracht werden dürfen.

 

6. Alle dürfen/müssen Hilfssheriffs werden

Nicht nur die Medien werden eingespannt – Politiker fordern die Bevölkerung zum Denunzieren auf. In vielen Ländern übersteigt die Anzahl der verhängten Strafen die Anzahl von Covid19-Infizierten um ein Vielfaches. Ladenbesitzer*innen und Verkäufer*innen auf Wochenmärkten werden zu Hilfssheriffs, da ihnen hohe Bußgelder drohen, wenn sie z.B. einen Maskenzwang nicht durchsetzen. Gläubige Anhänger der „Covid-Gefahr“ greifen Menschen an, die sich in regierungstreuen Medien informiert haben und ihrem Protest im Internet und auch in ihrem Lebensumfeld Ausdruck geben. Es wird nach Schubladen gesucht – wer anders über Covid19 denkt als der Mainstream muss wohl ein esoterischer Rechter sein.

 

7. Die Krise soll möglichst lange andauern

Neue Slogans und Glaubenssätze werden produziert. „Bleiben Sie gesund!“ – ein neuer Standardsatz in fast jedem Anschreiben. Dabei geht es doch darum, dass wir uns anstecken sollten. Sicher nicht alle auf einmal, aber das würde in den meisten Gebieten (und insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Angst am größten ist) kaum passieren. Die natürliche Ausbreitung des Virus zu unterbinden ist allerdings die beste Methode, aus Covid19 eine lange lange Geschichte werden zu lassen. Nebenbei lassen sich in solchen Phasen störende Gesetze beseitigen. Eine Überlastung des deutschen Gesundheitssystems war zu keinem Zeitpunkt erkennbar und auch nicht zu erwarten. Auch in anderen Ländern war das Gesundheitssystem nicht mehr als bei einer Grippewelle belastet.

 

8. Wissenschaftliche Vorgehensweise ist nicht gefragt

Zur Unterstützung der vorgeschriebenen Denkrichtung werden Statistiken präsentiert, die jedem Studenten im ersten Semester die Haare zu Berge stehen lassen. Selbst wer sich wegen der Corona-Maßnahmen umbringt, kann damit rechnen, in der Statistik als Covid19-Toter erfasst zu werden und damit beizutragen, dass die Maßnahmen weiter verschärft werden. Wenn Zahlen nicht mehr stimmen werden sie stimmig gemacht. Forderungen nach einer wissenschaftlichen Untersuchung der Ausbreitung des Virus werden von Beginn an ignoriert. In Deutschland verlässt man sich auf die Empfehlungen eines einzelnen Virologen, der sich am liebsten im Konditional ausdrückt – wir wissen also, was alles geschehen könnte, wenn dies oder enes eintreten würde, was wir ja jetzt noch nicht wissen können ... Natürlich könnte einem auch auf der Straße ein Dachziegel auf den Kopf fallen ... Dieser Virologe hat einen (unspezifischen und nicht validierten) Test entwickelt, der sogar bei allen möglichen Tieren, die irgendwelche Viren haben, Covid19- Alarm geben. Dieser unter wissenschaftlichen Gesichtpunkter nicht haltbare Test entscheidet über Quarantäne oder nicht Quarantäne und wird weltweit angewendet.

Die Aussagen von hunderten (unabhängigen) Wissenschaftlern und Ärzten, die im Widerspruch zum Hofvirologen der Regierung stehen, werden konsequent ignoriert.

 

9. Richter beten die politischen Vorgaben nach

Auch die meisten Gerichte beugen sich der unsichtbaren Gefahr und treffen ihre Entscheidungen in Anlehnung an die Position der Regierung.

 

10. Falsche Behandlungsmethoden führen zu erhöhten Todesraten

Ein bisher von Regierenden und Wissenschaftlern ignorierter Aspekt sind die möglichen Ursachen für überdurchschnittlich hohe Todesraten in bestimmten Bevölkerungsgruppen, darunter in erster Linie Migranten aus Malariagebieten. Menschen mit Malariahistorie weisen oftmals eine Mangelerscheinung auf, bei der eine Behandlung von Covid19 durch HCQ kontraindikativ ist. Aber genau mit diesem Mittel werden in einem umfassende Maße Menschen, die laut dem unzureichenden Drosten-Test positiv sind, einer prophylaktischen Behandlung unterzogen, die für viele von ihnen tödlich endet. Gleiches gilt für die künstliche Beatmung bei Covid19-Patienten, die oftmals zum Tod führt.

 

Für alle oben aufgestellten „Behauptungen“ gibt es Quellen. Ich habe diese in meinen vorangegangenen Beiträgen und auf der Seite mit aktuellen Meldungen angegeben.

 

Mein aktuelles Fazit:

Das Problem ist nicht Covid19, sondern ein bisher nicht ausreichend erforschter Virus, der sich in den Köpfen weiter Teile der Bevölkerung verbreitet. Hochrisikogruppe sind Politiker aller Parteien, die allerdings kaum selber von den Folgen der Erkrankung betroffen sind. Ansteckungsgefahr und die Sterblichkeitsrate bezüglich der Folgeerscheinungen dieses Virus sind extrem hoch. Einen Impfstoff gegen diesen Virus wird es nie geben, da eine Immunität allein durch selbstständiges Denken erreicht werden kann, was heutzutage weder in der Schule noch an der Universität vermittelt wird.

Es können aber die folgenden Bücher helfen ...

 

- Naomi Klein, Die Schockstrategie, Fischer-Verlag  2007

- Shoshana Zuboff, Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Campus 2018

- Norbert Häring, Schönes neues Geld, Campus 2018

- Kai Strittmatter, Die Neuerfindung der Diktatur, Piper 2019

- Edward Snowden, Permanent Record, Fischer 2019

 

Ich empfehle den Kauf dieser Bücher in kleinen und von Inhaber*innen geführten Buchhandlungen. Davon gibt es immer noch ein paar. Sollte so eine Buchhandlung nicht in Deiner Nähe sein, lass Dir die Bücher von so einer Buchhandlung zuschicken und verzichte gerne auf den bequemeren Kauf bei Onlinemonopolisten.Solltest Du Ebooks verwenden, verzichtest Du auf ein haptisches Erlebnis und gibst dem Anbieter des Readers jederzeit die Möglichkeit, Dir den Zugang zu Deinen Büchern zu sperren oder den Inhalt der Bücher per Zensur zu verändern. Das ist keine Zukunft, sondern alles schon geschehen ...

 

 

Es stehen umfassende Veränderungen unseres Lebens an. Wir alle sind Betroffene. Und wir alle sind Verantwortliche.

Kurzmeldungen zu Covid19

 

Weitere ausführliche Recherchen findest Du in folgenden Beiträgen:

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Risikogruppen
Die wir zu schützen vorgeben – und die wir entmündigen und isolieren.  

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Risikogruppen Teil 2
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Matthias Möbius
Hallo Linda, danke für deinen Link, den ich auch in die Kurzmeldungen aufgenommen habe. Zu deiner Frage: Du kannst z.B. bei den... Weiterlesen
Mittwoch, 13. Mai 2020 08:23
Matthias Möbius
Danke Simone für deinen Beitrag, den ich sehr spannend finde. Und du stehst mit deiner Meinung ja nicht allein. Nur wie kommst du ... Weiterlesen
Donnerstag, 14. Mai 2020 09:37
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Risikogruppen

Engel

Die wir zu schützen vorgeben – und die wir entmündigen und isolieren. Viele werden wir durch diesen „Schutz“ vermutlich umbringen. Haben wir die „Risikogruppen“ jemals gefragt, ob sie diesen „Schutz“ überhaupt wollen? Hier berichten Betroffene und Menschen, die zu Risikogruppen gehören bzw. diesen Menschen nahestehen ...

Alte, Kranke, Behinderte, Pflegefälle und Menschen, deren Psyche anders funktioniert als die der meisten Menschen – wir haben seit Jahrzehten alles dafür getan, dass diese Menschen die Funktionalität unseres Systems so wenig wie möglich beeinträchtigen. Dafür wurden Heime und Anstalten gebaut, in denen diese Menschen abgesondert werden. In einigen wenigen Heimen werden die Menschen gut betreut und fühlen sich wohl. Die meisten Heime sind jedoch eher Verwahranstalten, die in erster Linie der Entsorgung von Randgruppen und dem Profit der Betreiberfirmen und einer an Krankheit sich bereichernden Industrie dienen.

Angesichts der Situation, die sich uns bezüglich Covid19 bietet, wurde der Personenkreis der gesellschaftlich Ausgegrenzten noch einmal erweitert. Pauschal wurden alle Menschen ohne Ansehen ihrer Person, ihrer Gesundheit und ihres Willens bei einem erhöhten biologischen Alter zur Risikogruppe und in Folge dessen auf strengste Weise gemaßregelt:

Man unterstellt den genannten Gruppen pauschal ein besonderes Schutzbedürfnis. Um diesen Schutz zu gewährleisten, zwingt man diese Menschen in gesellschaftliche Isolation - kein Kontakt zu Familienangehörigen, keine Spaziergänge, das Essen wird an die Tür gestellt. Wer stirbt, stirbt allein. Unter dem Vorwand, Menschen zu schützen, wird manchen alles genommen, was ihr Leben noch lebenswert gemacht hat.

Das ist Isolationshaft nach vorangehender Entmündigung ohne richterlichen Beschluß.  

Und das ist die sicherste Weg, Menschen in die Verzweiflung und letztendlich in den Tod zu treiben. Es wäre zu untersuchen, inwiefern erhöhte Todesraten den Maßnahmen und nicht etwa Covid19  zugerechnet werden sollten.

Die vermeintlichen Menschensfreunde, die so etwas beschliessen und alle anderen, die so etwas unterstützen, sind in Wirklichkeit Verächter des Lebens. Wie kann man zu einem so grausamen Beschluss kommen, Menschen per Dekret und ohne Ansehen des Einzelfalls vom Leben auszuschliessen?

Ein Zugehöriger der sogenannten Risikogruppen schreibt als Kommentar zu meinem Beitrag „Die Corona-Hypnose“:

„Der Kampf gegen die Corona-Epidemie schöpft in Mitteleuropa ihre Kraft aus der Tatsache, dass wir Menschen wissen, dass wir sterben müssen und werden, aber an einer akuten Krankheit unter keinen Umständen sterben dürfen. Aber ich selber habe nichts dagegen, an einer aktuellen Krankheit zu sterben. Ich gehöre mit über 80 Jahren zu einer Risikogruppe und bin vorsichtig.

Warum aber wird mir verweht, mich jetzt um Kinder zu kümmern, die nicht in den Kindergarten dürfen? Was ist dabei, wenn ich an einer Grippe sterbe und nicht erst ein paar Jahre später - nach vielen Therapien? ...

Keiner fragt uns Alte nach unserer Meinung ... Über uns „Riskante“ wurde eine verschärfte Kontaktsperre verhängt. Zu unserem Schutz = weil wir anfälliger sind und, falls infiziert, schwerer erkranken könnten. Und da unsere Gesellschaft sich dazu verpflichtet hat, uns die beste Therapie zukommen zu lassen, gefährden wir das Funktionieren des Gesundheitssystems. Es könnte kollabieren und uns verrecken lassen müssen. Das muss heute unbedingt verhindert werden, ob wir Riskanten das wollen oder nicht. ...
Ich melde jetzt schon mal mein Interesse an einer Erweiterung z. B. der Patientenverfügung oder des Organspendeausweises an, etwa im Sinne von: ‚Im Ernstfall lasse ich jüngeren Menschen den Vortritt… Ich bitte auch meine Kinder und Verwandten, das zu respektieren.‘“

 

Die, die von der Gesellschaft abgeschoben wurden, haben keine Lobby. Sie posten auch keine Videos bei Youtube. Ich möchte deshalb an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung der RA Viviane Fischer, die auf ihrer Webseite https://kollateral.news Betroffene, Ärzt*innen und Angehörige zu Wort kommen lässt, einige Stellungnahmen  veröffentlichen, die für sich sprechen ...

 

Ich bin 65 Jahre allein lebend und schwer an Rheuma erkrankt. Mein Lebensgefährte lebt in einem anderen Stadtbezirk und darf mich nicht besuchen. Bis November vergangenen Jahres habe ich meine 91jährige Mutter zu Hause gepflegt. Zuletzt mit Hilfe eines Pflegedienstes. Aber es wurde immer schwieriger, da der Pflegedienst nachts nicht kommt und meine Mutter fast jede Nacht, auf dem Gang zur Toilette stürzte und ich sie nicht mehr hoch bekam. Ich konnte auch nicht jede Nacht meine Nachbarn zu Hilfe holen und auch mein Sohn konnte nicht jede Nacht kommen, da er arbeitet und auch nicht gleich um die Ecke wohnt. Zuletzt kam sie mit einem schweren Sturz ins Krankenhaus für 4 Wochen, dort empfahl man uns die Unterbringung in einem Pflegeheim.

Schweren Herzens wurde ein Heim in der Nähe ausgesucht und seit kurz vor Weihnachten ist sie dort untergebracht. Sie hat alles soweit ganz gut verkraftet, weil sich die ganze Familie auch sehr kümmert. Sie hatte täglich Besuch von mir und auch vom Enkelsohn und seiner Freundin am Wochenende regelmäßig. Seit nunmehr 4 Wochen ist das nicht mehr möglich. Nun rufen wir uns an. Ich bekomme 6-10 Anrufe täglich. Da sie auch immer vergesslicher wird, weiß sie gar nicht, dass Sie mich schon angerufen hat. Geduldig erkläre ich ihr alles. Sie sagt, dass Sie uns sehen will, lieber stirbt sie an dem Virus, als keinen Besuch mehr zu bekommen. Und es wäre ja schlimmer als im Gefängnis, denn dort würde man ja wenigstens Besuch bekommen dürfen.

Da sie gern liest, wollten wir ihr ein paar Bücher und Zeitschriften bringen und abgeben. Selbst das hat man verboten. Sie sagte mir, dass Sie jede Woche abnimmt (sie ist schon untergewichtig) und das sie jetzt in den Hungerstreik tritt, bis wir sie wieder besuchen dürfen. Ich war entsetzt. Ich habe natürlich versucht ihr das auszureden indem ich ihr sagte, dass wir sie doch gesund wiedersehen wollen. Sie meinte darauf nur: wenn sie im Sterben liegt, darf 1 Person kommen. Ich bin vollkommen verzweifelt. Ich weine nur noch, esse und schlafe kaum.

Meine eigene Gesundheit geht dabei auch den Bach runter. Ich bekomme einen Rheumaschub nach dem anderen. Das war nie so. Ich hatte alles gut im Griff und ich war mal ein fröhlicher Mensch. Jetzt lebe ich wie in Trance. Im Sommer wollte ihr einziger Enkel heiraten. Das wollte sie noch erleben und das baute sie auf. Nun ist alles abgesagt, muß trotzdem bezahlt werden und auf Grund der weiteren Kosten wird es überhaupt keine Hochzeit geben – das Fest wird also nicht verschoben. Das kann ich ihr nicht erzählen, denn dann würde sie überhaupt keinen Lebensmut mehr haben. Das ganze Leben hat keinerlei Freuden mehr. Ich sitze hier vollkommen allein und obwohl ich in der „Risikogruppe“ bin möchte ich nicht, dass alle ständig Rücksicht nehmen. Wegen mir muß auch kein ganzes Land zum Stillstand gebracht werden.

Ich bin seit 30 Jahren immunsupprimiert, ohne das ich mein Leben deswegen eingeschränkt habe. Es hat mich danach auch niemand gefragt, es hat niemanden interessiert. Jetzt auf einmal soviel „Fürsorge“ für die Alten? Wo war die Fürsorge als ich Rente beantragte und Sie mir verwehrt wurde? Wo war diese Fürsorge, als meine Erwerbsunfähigkeitsrente als Alleinerziehende nicht mehr reichte? Wo war diese Fürsoge, als ich mich schlecht fühlte und noch nie in meinem Leben eine Kur bekam. Wo war diese Fürsorge als es um Arzttermine ging, die ich erst nach einem halben Jahr erhielt? Und plötzlich will die Regierung mich schützen? Wie scheinheilig!

Was passiert hier? Mich muß niemand schützen, ich schütze mich schon selbst. Denn ich bin mündig. Ich habe mein Leben immer in dem Bewusstsein gelebt jederzeit irgendwie, irgendwann oder irgendwo mit einem Virus angesteckt werden zu können. Das ganze Leben ist ein Risiko und es endet immer tödlich. In der jetzigen Situation war ich zuerst einmal völlig gelähmt. Von jetzt auf gleich durfte man das Haus nicht mehr ohne Grund verlassen, keine Gäste mehr einladen. Ich empfinde das, als vollkommen überzogen und unverhältnismäßig. Was ist los in diesem Land? Wie wird hier mit Menschen umgegangen? Wo bleiben die Menschenrechte? Was ist mit dem Grundgesetz? Ich habe Angst in einer Diktatur aufzuwachen… Oder ist es längst schon so weit?

 

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Ich bin (…) eine Allgemeinmedizinerin und betreue sehr viele demente Heimpatienten. die Zustände dort sind nicht haltbar!!! Das Pflegepersonal gibt sich überall unwahrscheinlich viel Mühe, aber  die Patienten leiden unter diesen Umständen. Das Heim ist die letzte Wohnstätte keine geschlossene Anstalt oder gar Gefängnis. Den meisten meiner Patienten geht es nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben sondern den Tagen mehr Leben (Zitat Cicily Sauders).

Sie bekommen keine Physiotherapie – die ersten sitzen im Rollstuhl, obwohl sie vorher gelaufen sind. Sie bekommen keine Fußpflegen auch keine medizinisch indizierte – diabetische Füße scheint es nicht mehr zu geben. Sie dürfen nicht zum Friseur – viele haben ein Strahlen im Gesicht gehabt, wenn man ihnen gesagt hat, wie hübsch sie wieder aussehen. Sie dürfen keinen Besuch bekommen, obwohl sie da auch wieder einmal reden konnten, sie wurden mit zum Spazieren genommen. Sonne auch wichtig für Vitamin D- Spiegel aber da gibt es schließlich Tabletten. Patienten lassen sich zunehmend schlechter führen, werden unruhig, leben schließlich in ihrer eigenen Welt. Der Psychiater kann dann die Neuroleptika erhöhen. In meinen Augen ist das auch ein Eingriff in die Selbstbestimmung bzw. sogar Freiheitsentzug, ähnlich wie Gurte… Inzwischen habe ich  3 Patienten mit Lungenentzündung im Krankenhaus gehabt, bei denen konnte kein Coronavirus nachgewiesen werden konnte!

 

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„… ich möchte den Fall von einer behinderten Frau schildern, die in einer Wohnguppe lebt. Sie hat eine körperliche, geistige Behinderung und psychische Probleme.  Sitzt dauerhaft im Rollstuhl.  Besonders problematisch für sie und einige andere Bewohner ist, dass die Einrichtungsleitung sich weigert Physiotherapeuten mit Schutzkleidung zutritt zu gewähren, obwohl das eine medizisch verordnete und zulässige/erlaubte medizinische Behandlung ist. Ihre ausgeprägte Spastik in Beinen und Armen wird nicht mehr behandelt. Die Lungenbelüftung wird dadurch wahrscheinlich beeinträchtgt, wad sie einem größeren Infektionsrisiko für viele Keime aussetzt. Das regelmäßige Gehtrainig findet nicht statt und es droht diese Fähigkeit völlig verloren zu gehen.

Die Isolation ist sehr schwer für sie zu ertragen, besonderes da die Betreuer sich auf die körperliche Versorgung von Schwerstpflegebedürftigen konzentrieren und ihre Bedürfnisse nach Ansprache nicht nachkommen können oder wollen.

Die Betreuer tragen nur vereinzelt Mundschutz und sie hat Angst vor Ansteckung.
Die Situaton ist für Menschen, die Institutionen ausgeliefert sind radikal.
Sie sind sehr viel umfassender isoliert als die meisten anderen Menschen ohne die Möglichkeit einer Einflussnahme.

 

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Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Seniorenheim in Hamburg und möchte heute mit Ihnen und allen interessierten etwas teilen, was mir sehr am Herzen liegt.

Wir sind eine Einrichtung in der den Bewohnern viel „Programm“ angeboten wird, weil unser Team aus Pflegern und Therapeuten u. a. der Vereinsamung und Isolation vorbeugen möchte. Aus dem Grund finden in unserer Einrichtung täglich viele unterschiedliche Gruppenaktivitäten statt, an denen die Bewohner freiwillig, nach Interesse und/oder Bedarf teilnehmen können. Die Angebote werden intensiv genutzt, da es immer nette Geselligkeiten sind und das Team aus Therapeuten und Alltagsbegleitern sehr engagiert ist und ein abwechslungsreiches Programm anbietet.

Zusätzlich bekommen viele Bewohner mehr oder weniger regelmäßig Besuch von Verwandten und Freunden.

Seit gut einer Woche ist unsere Pflegeabteilung nun geschlossen und alle Bewohner des Hauses sollen in ihren Einzelzimmern bleiben. Es gibt zwar einen hohen Prozentsatz von Dementen, aber da die meisten zu den Gruppen gebracht werden müssen, bleibt dieses nun natürlich aus und sie bleiben auch im Zimmer. Die Angehörigen dürfen ihre Verwandten auch nicht mehr besuchen,- aus Schutz vor einer möglichen Ansteckung durch diese,- ganz klar!!! Alle unsere Bewohner gehören zu der Risikogruppe!!!

Nach nun gut einer Woche im Zimmer, -mit guter Körperpflege und „nur“ Versorgung von Nahrung und Getränken, ist das Ausmaß von Abbau und Verfall schon erschreckend bei diesen, sonst aktiven, Bewohnern. Die Teilnahmslosigkeit und Orientierungslosigkeit ist gravierend und tut mir regelrecht weh. Wenn das so weiter geht für, ja mehrere Wochen……Ich bekomme Herzschmerzen, wenn ich nur daran denke und weiss, das die Auswirkungen durch die Vereinsamung und Isolation sehr schwerwiegende Folgen für die Senioren haben werden. Ich werde nicht sagen sie sterben an der Vereinsamung, aber sie fallen mehr und mehr in sich zusammen, werden immobiler und durch vermehrte bettlägerichkeit erhöht sich die Gefahr eine Lungenentzündung zu bekommen. Das ist ja genau das, was man eigentlich verhindern möchte mit dieser Besuchseinschränkung. Das ist nur eine der Folgen dieser Maßnahme. Auch werden etliche ihre Angehörigen nicht mehr erkennen, die Angehörigen, die ja ohnehin auch darunter leiden, dass sie ihre Lieben jetzt nicht mehr besuchen dürfen.

Das Ende: Vereinsamt Sterben im Heim, ohne Angehörige oder Vertraute die die Hand halten oder für einen da sind wenn es Zeit ist zu gehen,- nicht Abschied nehmen zu können, darunter leiden nicht nur die Sterbenden sondern auch die Hinterbliebenen – über den Tod hinaus. Darauf möchte ich hier auch mal aufmerksam machen.

Ich habe heute, am 31.3.2020, mal die Sterbezahlen (in unserem Haus) vom Vorjahr mit den Zahlen von diesem Jahr verglichen, wir liegen noch 1/3 unter den Zahlen vom letzten Jahr.

Unsere Bewohner sind sehr hochbetagt und haben alle mindestens 1 schwerwiegende Vorerkrankung, deshalb ist die „Grippezeit“ immer eine Zeit in der wir vermehrt darauf achten, dass sich die Bewohner nicht untereinander anstecken oder von „außen“ in Berührung mit Influenza usw. kommen, aber deshalb haben wir noch niemals zuvor das Haus abgeriegelt.

Unser Wohnheim ist nicht das einzige Haus welches solche Maßnahmen durchführen muss, -den Einrichtungsleitungen kann man hier keinen Vorwurf machen, die müssen so handeln wenn die „Panikmacher“ der Medien und Politik, angestiftet durch „Wissenschaflter“ die nur ihre eigene Meinung gelten lassen solche Maßnahmen fordern.

Es ist unumstritten richtig, dass man die Senioren besonders schützen muss, aber es gibt viele sehr qualifizierte Mitarbeiter in den Einrichtungen die ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und verantwortungsvoll beobachten und pflegen, dafür muss man nicht alle Senioren jetzt in „Einzelhaft“ stecken.

 

In den Medien kommen Randgruppen seit Wochen immer wieder in ihrer Alibifunktion für die Anordnung der Regulierungen vor. Oder im Versuch, sich täglich in neuen Todesstatistiken zu überbieten. Auch für ein Entertainment dürfen alte Menschen herhalten – „101jährige schleicht sich aus Pflegeheim!“

Eine Ausnahme im Bereich der Leitmedien ist ein Bericht des Kolumnisten Jan Fleischhauer im Focus, der vor ein paar Tagen seinen Vater verlor:

Man tut alles, „um die Alten und Schwachen zu schützen. Das klingt christlich. Aber hat jemand die Alten und Schwachen gefragt, ob sie wirklich alle den maximalen medizinischen Schutz wollen? Ist es nicht vorstellbar, dass viele Menschen ab einem gewissen Alter finden, dass ein Leben in der Selbstisolation es nicht wert ist, dass man dafür nahezu alles an sozialer Begegnung opfert?

An dieser Stelle erlaube ich mir eine ganz persönliche Einschätzung. Am Mittwoch vergangener Woche ist mein Vater in einem Altenheim in Hamburg gestorben. Er war 90 Jahre alt. Das Ende hatte sich seit einigen Wochen angekündigt, dennoch blieb meinem Bruder und mir keine Gelegenheit mehr, uns von ihm zu verabschieden.

Das Altenheim lässt seit März keine Verwandtenbesuche mehr zu, um die Bewohner nicht zu gefährden. Nur für meine Mutter wurde eine Ausnahme gemacht. Ich bin dafür dankbar. Auch wenn mein Vater in den letzten Monaten nicht mehr alles mitbekam, was um ihn herum geschah, so spürte er doch, wenn jemand von uns im Raum war. Es würde mich sehr quälen, wenn ich wüsste, dass er völlig vereinsamt gestorben wäre.“

 

Ich bin froh, dass meine Eltern vor dieser menschenverachtenden Situation gestorben sind ...

 

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Das Virus

Ich recherchiere seit vielen Wochen an einem Phänomen von einem Virus, der weite Teile unserer Bevölkerung infiziert hat. Nein, dieser Virus heisst nicht SARS-CoV-2. Er hat bisher noch keinen wissenschaftlichen Namen. Auffälligstes bisher beobachtbares Symptom sind Erstarrungserscheinungen des Geistes.

Nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung und wenige Ärzte und Wissenschaftler scheinen eine gewisse Immunität zu besitzen. Auf diese Menschen berufe ich mich in meinen sorgfältigen Recherchen, die sich mit dem inszenierten Ablenkungsmanöver namens Covid19 beschäftigen. Fake-News und Verschwörungstheorien findest Du aktuell im Fernsehen und in den Leitmedien (wie z.B. Spiegel, Süddeutsche, FAZ etc.) Meine Quellen widerlegen die Ratschläge der sich als Wissenschaftler bezeichnenden Einflüsterer der Politik, deren Vorgehensweise allen wissenschaftlichen Grundregeln widerspricht.

 

 

Es stehen umfassende Veränderungen unseres Lebens an. Wir alle sind Betroffene. Und wir alle sind Verantwortliche.

Kurzmeldungen zu Covid19

 

Weitere ausführliche Recherchen findest Du in folgenden Beiträgen:

Die Corona-Hypnose
Auch Wochen später ist dieser Beitrag vom 21. März aktuell - die hypnotische Wirkung ist überall um uns herum zu beobachten

Corona - die Medien
Die Medien gehorchen den Anweisungen aus dem Bundesinnenministerium - das Strategiepapier

Mehr Tests - mehr Kranke - Mehr Panik - mehr Tote
Der alternative Faktencheck zum Thema "Italien" und den vermeintlich vielen Coronatoten in diesem Land

Corona -- was geht hier ab?
Ein Volk! Eine Partei! Eine Meinung! Deutschland im April 2020 ...

MaiLab - die Strategie hat ein Gesicht
Ein Blick hinter die Zahlenmanipulation in den öffentlich rechtlichen Medien

Absurdes Theater
Die Maßnahmen bewirken genau das Gegenteil von dem, was uns erzählt wird.

Risikogruppen
Die wir zu schützen vorgeben – und die wir entmündigen und isolieren.  

Fundamentals
Auf den Punkt gebracht - eine erste Bilanz nach wochenlangem Stillstand

 

 

 

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Selbstdenunziation, nicht Solidarität

Larven

Die Maske soll Dich dazu zwingen, falsches Zeugnis von Dir abzulegen.
Du hast sie auch dann zu tragen, wenn Du weißt, dass sie ein politisches Mittel ist, um Macht zu demonstrieren.
Die Maske soll Dich im öffentlichen Raum als Regierungsbeliever zeigen.
Sie will aus Dir einen geistigen Denunzianten machen.
Einen nach Söders Geschmack. Für den die Gebrochenen, die Aufrechten sind …

 

Ich mache mich zum Erfüllungsgehilfen der Angst,
wenn ich meinen Kinder die Maske auferlege und ihnen damit von Anfang an zu verstehen gebe,
wie gefährlich es ist, ungeschützt auf dieser Welt zu sein.
Und in das Leben zu vertrauen.

 

Ich soll ihnen gleich von Anfang an das „richtige“ Lebensgefühl vermitteln.
Eines, dass mir in keiner Weise entspricht.
Das ist ein massiver Übergriff, eine Anmaßung des Staates, die Gewalt ist.
Hier vermittelt sich die Wirklichkeit der Angst.

 

Deshalb nochmal:
Durch das Tragen der Maske soll ich die Richtigkeit der Regierungsmaßnahme am eigenen Körper im öffentlichen Raum demonstrieren.
Durch die Maske gebe ich mich als systemkonform zu erkennen.
Als Teil einer geistlos, willigen Masse, die die Tuchfühlung zu sich selbst verloren hat.
Und damit vor sich selbst verheimlicht, dass sie aus
Marionetten der Angst besteht!

 

Wenn ich nicht mehr bei Sinnen bin, kann man mir alles erzählen. Alles!
Weil Marionetten der Angst nicht mehr selbstständig zu denken vermögen.
Und alle die es noch können, wegen zivilem Ungehorsam belangen und denunzieren.

 

Damit demonstriert die Maske, wie weit ich mich entmündigen lasse.
Mehr noch, wie sehr ich mich selbst entmündige, indem ich etwas völlig Lächerliches tue.
Und mich mit Papiertütchen und Baumwollschals gegen ein „überaus bösartiges Killer-Virus“ zu schützen versuche.
Weil dieses Unterfangen vollkommen unwissenschaftlich ist, bezeichnet es Weltärztepräsident Montgomery als „lächerlich“.

 

Die Maske ist in Wirklichkeit zu etwas ganz anderem da:
Sie zeigt den politisch Verantwortlichen, wie sehr wir uns danach sehnen, einfach nur noch zu gehorchen. Zu unserer eigenen Sicherheit. Es macht deutlich, wie weit sie gehen können.
Da bleibt nur noch zu hoffen, dass es bald einen Impfstoff gibt! Ja, richtig. – Das ist nicht ernst gemeint …

 

Gastbeitrag mit freundlicher Genehmigung von Daniel Herbst

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Absurdes Theater

Schlechte Wegstrecke

Es liegen ausreichend wissenschaftliche Studien vor, die die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus als komplett unverhältnismäßig erscheinen lassen. Manche Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass Lock- oder Shutdown sogar das Gegenteil dessen bewirken würden, wofür sie gedacht waren. Ich habe in den vergangenen Wochen immer wieder auf derartige Untersuchungen hingewiesen.

Trotzdem produzieren die Leitmedien aller Länder über Bild und Wort weiterhin eine nicht abreißende Flut an Infotainment. Aus den hintersten Gegenden der Welt werden Schockbilder aufgekauft. Es werden ohne Unterlass Zahlenkolonnen präsentiert, die bei genauerem Hinsehen keine Aussagekraft haben. Wissenschaftler dürfen sich öffentlich profilieren, allerdings nur so lange, wie sie dem Zweck der Corona-Inszenierung nicht widersprechen.

Mal abgesehen davon, dass es diese gebetmühlenhaft heraufbeschwore Gefahr nicht gibt, versuche ich immer wieder, die Logik der politischen Entscheider*inne zu verstehen. Es gelingt mir nicht.

Wieso müssen vollkommen gesunde Menschen in Quarantäne, bloß weil sie aus einem anderen Land eingereist sind? Wieso kommen Menschen, die von Düsseldorf nach Köln fahren, nicht in Quarantäne? Wieso sind weiterhin die Spielplätze geschlossen? Wieso durfte ich mehr als einen Monat nicht in kleinen Läden einkaufen, in denen eh selten mehr als ein oder zwei Kunden sind? Wieso dürfen sich Paare, die in unterschiedlichen Ländern Europas wohnen, nicht sehen? Warum brauche ich ein Visum, um von Hamburg nach Schleswig-Holsten zu fahren? Wieso werden Menschen wie Verbrecher behandelt, weil sie alleine auf einer Parkbank sitzen und in der Sonne ein Buch lesen? Wieso werden ältere Menschen, Behinderte und Pflegebedürftige ohne Ansehen des Einzelfalls in Isolationshaft gehalten, wo doch jeder Hund besser behandelt wird? Wieso werden Firmen, die seit Wochen nicht mehr aktiv sein dürfen, Kredite angeboten – an Stelle Profiteure wie z.B. Amazon mit einer angemessenen Steuer auf deren Verkäufe am Gesamtschaden zu beteiligen?

Die Liste liesse sich ziemlich unendlich fortsetzen. Ich finde auf alle diese Fragen keine Antworten.

Meine grösste Frage dabei ist jedoch – wieso lässt sich die Bevölkerung das alles bieten? Wieso ziehen sich denkfähige Menschen täglich eine TV-Reality-Show rein und lassen sich dirigieren wie eine Herde Schafe?

Sollte es eine Idee hinter dieser Inszenierung geben, dann ist die Passivität der Menschen in weltweit allen Ländern mit Sicherheit der größte Erfolg dieses Projekts.

Wer hat Interesse daran, dieses absurde Theater über einen so langen Zeitraum aufrecht zu erhalten? Wem dient der Leidensdruck auf die Menschen?

Es ist an der Zeit, sich zu fragen, weshalb dieses Theaterstück für gewisse Kreise nicht so absurd ist, wie es scheint. Im empfehle hierzu als Einstieg eine Beschäftigung mit zwei Beiträgen im Blog von Norbert Häring. Der eine beschäftigt sich mit dem Known-Traveller-Programm, der andere mit einer Analyse der wirtschaftlichen Profiteure und Verlierer in den USA.

Ich habe kein Problem mit absurdem Theater - so lange ich nicht dazu gezwungen werde, in dieser Inszenierung mitzuspielen.

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MaiLab – die Strategie hat ein Gesicht

Mai Thi Nguyen Kim

Dieses Video wurde bis heute etwa 5 Millionen mal geklickt. Mir wurde dieses Video mit dem Kommentar zugeschickt: „Ich hoffe, dass danach alle TräumerInnen aufgewacht sind.“

Die 32jährige Mai Thi Nguyen-Kim ist Chemikerin und gilt als erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin. Ihr Kanal wird von ARD und ZDF finanziert.

Das Video vermittelt wortwörtlich:

„Um den Zusammenbruch unseres Systems zu vermeiden, müssen wir strenge Maßnahmen für 1-2 Jahre aufrecht erhalten ... strenge Maßnahmen für ALLE ... Wir müssen in einen Zustand kommen, in dem wir so lange ausharren können, bis die Epedemie vorbei ist ... Ohne Verzicht werden wir LANGE ZEIT nicht auskommen ... Diese Epedemie wird erst mit einem IMPFSTOFF enden ... Das heisst: Bis zum Impfstoff müssen wir DURCHHALTEN ... Sportliche Schätzungen sprechen hier von FRÜHJAHR 2021“ (Letzteres Zitat bei 18.40min)

Ich habe mir dieses Video zwei Mal angesehen. Das war anstrengend, denn es werden durchgängig Zahlen, Daten und mathematische Kurven präsentiert. Dabei liegen bisher überhaupt keine Zahlen vor, auf deren Basis realistische Berechnungen angestellt werden könnten. Das sagt auch Frau Nguyen-Kim.

Da es (noch) keine Zahlen gibt, werden Zahlen eben erfunden.  

Wer genau hinhört - die kompletten Voraussagen im Video wurden auschliesslich auf Basis von SCHÄTZUNGEN und VERMUTUNGEN gemacht.

Mit den Schlußfolgerungen auf Basis dieser fiktiven Werte werden Zwangsmaßnahmen begründet, die aktuell einen erheblichen Teil der Weltbevölkerung vieler Grundrechte beraubt und die Existenzen unzähliger Menschen zerstören.

Ohne Grund! Es gibt weiterhin keinen Grund für diese Maßnahmen!

 

 

Liebe Mai Thi Nguyen-Kim

Das Leben besteht nicht allein aus Ihren Zahlen und mathematischen Kurven. Und es lässt sich schon gar nicht durch willkürliche Annahmen berechnen, die ihr Ergebnis als „wissenschaftlich“ hinstellen. Das nennt sich Betrug, selbst wenn Sie nebenbei erwähnen, dass Ihre Zahlungen Schätzungen sind. Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf - Leben ist etwas komplexer als Sie es darstellen und letztendlich unberechenbar.  Das ist für mich persönlich das Schöne am Leben. Ich verstehe, daß Ihnen berechenbare Zahlen offensichtlich ein Gefühl von Sicherheit  vermitteln. Etwas, woran man sich klammern kann. Das Leben ist nach meiner Erfahrung bunter als die von Ihnen vermittelte sterile und berechenbare Welt.

 

 

Viele der aktuell etwa 40.000 Kommentator*innen sprechen unter dem Video ihren Dank aus, daß ihnen hier zum ersten Mal nachvollziehbar vermittelt worden wäre, worin die Gefahr der aktuellen Epidemie bestehen würde. Aber welche Gefahr ist das, die derartige Maßnahmen rechtfertigen würde?

- Es gibt bis heute weiterhin niemanden, der belegen könnte, dass Covid19 verglichen mit uns bekannten Grippewellen eine größere Gefahr darstellen würde. 

- Eine wissenschaftlich fundierte Vorgehensweise wird vermisst. Wissenschaftliche Untersuchungen wurden bis vor wenigen Tagen verhindert, gar nicht erst durchgeführt oder verzögert. Auch zum aktuellen Zeitpunkt wird hier nicht mit einem Tempo vorgegangen, was dem Ernst der Lage entsprechen würde.

- Die Politik lässt sich auch weiterhin von einer fachlichen Lobbygruppe beraten.

Die Regierungen aller betroffenen Länder würden bei Anhörung der Lageeinschätzung anderer Fachleute möglicherweise die kompletten Restriktonen von heute auf morgen aufheben. Denn es gibt diese Zahlen, die komplett im Widerspruch zu den Maßnahmen stehen. Covid19 – und das zeigen immer mehr Untersuchungen- ist gefährlich. Offensichtlich aber nicht mehr als eine normale Grippe.

In den Kommentaren unter dem Video findet man auch manches zum Schmunzeln. Fragt einer: Bist du Ärztin, Virologin oder Epidemiologin?“ Antwortet ein anderer: „Sie ist Universalexpertin und hat generell immer recht mit dem was sie sagt.“

 

Hinweise

Den Videoclip „Phase 2 - Corona geht gerade erst los“ findest Du hier

Wer hätte es anders erwartet - in einem Video aus dem Herbst 2019 erklärt Mai Thi Nguyen-Kim, weshalb sie Grippeimpfungen für wichtig erachtet.

Auf der unserer Seite mit aktuellen Meldungen findest Du jede Menge Links zu Fachleuten, die zumeist von der Politik und den Medien ignoriert werden.

Die "Strategie" von der im Titel die Rede ist bezieht sich auf das Strategiepapier aus dem BMI.

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Corona – was geht hier ab?

Eiche

Wir erleben einen Meilenstein zum Übergang in ein totalitäres Regime. Der Mensch ist dabei, den Rest seiner noch vorhandenen Selbstbestimmung aufzugeben und sich bereitwillig in ein funktionierendes und fremdbestimmtes Wesen verwandeln zu lassen. Ein relativ unbedeutender Virus wird von Medien und anderen gesellschaftlichen Kräften zu einer Gefahr erklärt, die es offensichtlich rechtfertigt, unseren gesellschaftlichen Lebensraum zu zertrümmern. Dazu brauchte es in Deutschland nur eines Virologen, der zum medialen Superstar aufgebaut wurde. Und den Chor der Medien zum Verbreiten von Angst, Angst und immer wieder Angst. Die Angst vor einer unbekannten tödlichen Gefahr wird zur Rechtfertigung für eine Notstandssituation. Innerhalb von wenigen Tagen ist unsere Demokratie zum Einparteienstaat geworden. Was du denken sollst wird von Medien bestimmt, die eine einzige Meinung vertreten.

Wer in diesem Kontext bei aller Fachkompetenz anderer Meinung ist, wird ignoriert. Wenn Ignoranz nicht länger möglich ist, wird die andersdenkene Person diffamiert: Bakhdi, Wodarg – die seien doch nur alte Männer a.D. und die sollten doch besser ihren Ruhestand geniessen, als sich öffentlich zu profilieren. Wer solchen Leuten glaubt, würde auf Besserwisser reinfallen, die z.B. durch ihre „väterliche Ruhe“ die Menschen verführen würden.

Bis heute ist mir kein einziger Wissenschaftler bekannt, der Fakten bringt, daß Covid19 gefährlicher als eine normale Grippe ist. In allen Stellungnahmen der Wissenschafter aus dem Reigen der EINEN MEINUNG kenne ich keine Einzige, die Wodarg, Bakdi, Mölling, Joannidis u.v.m. widerlegt. Keine der vorhandenen Daten und Zahlen rechtfertigen auch nur ansatzweise, was aktuell weltweit an teilweise absurden Eingriffen in die Freiheitsrechte der Menschen praktiziert wird.

 

Ein paar Beispiele

Während in Alten- und Pflegeheimen der Notstand herrscht, setzt z.B. die schleswig-holsteinische Polizei ihre offensichtlich unterbeschäftigten Beamt*innen dafür ein, um Hamburger Autofahrer*innen, Radfahrer*innen oder Fussgänger*innen zu kontrollieren, die die Landesgrenze für einen Spaziergang überschritten haben. „Unerlaubte Einreise nach Schleswig-Holstein“  kostet ab sofort 150.- Euro. Anders gesagt: Wer nach Schleswig-Holstein reisen will, braucht aktuell ein Visum ...

Kliniken  melden Kurzarbeit an oder schliessen gleich ganz, weil Ärzt*innen und Pfleger*innen nichts zu tun haben. Gleichzeitig können wichtige Operationen seit Wochen nicht durchgeführt werden, weil die Krankenhausbetten für Virusopfer freigehalten werden.

Das RKI verhindert die Aufklärung von Todesursachen. Es rät von einer Obduktion von Toten ab, die als Covid19-Tote gezählt werden, da sich die Ärzt*innen dabei ja anstecken könnten. Bisher war es für Patholog*innen selbstverständlich, unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei den gefährlichsten Infektionskrankheiten zu obduzieren.

Die Liste könnte hier endlos fortgesetzt werden ...

 

Verschiedene Stimmen

Man muss nicht unbedingt so radikal denken wie ich es tue, um festzustellen, dass wir es mit einem exponentiellen Wachstum an irrationaler Maßlosigkeit zu tun haben. Es gibt gemäßigtere Standpunkte als meinen - von Fachleuten.  Ich empfehle hierzu gerne die aktuellen Stellungnahmen von Prof. Ansgar Lohse aus dem Hamburger UKE oder auch die sehr fundierte Situationsanalyse des Virologen Prof. Martin Haditsch, der den Regierungen zum aktuellen Zeitpunkt ein „eklatantes Versagen“ vorwirft.

Denken unsere Politiker*innen wirklich so kurz, dass sie nicht sehen, was sie durch vollkommen unverhältnismäßige, unverantwortliche Maßnahmen gerade anrichten? Oder haben sie etwas anderes vor?

Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass diese Krise nach dem Plan von irgendeiner Macht oder auf Grund der Absprache irgendeiner Elite abläuft. Es wird allerdings deutlich, dass bestimmte gesellschaftliche Kräfte die vorhandene Situation (Angst vor einer künstlich aufrecht erhaltenen Gefahrensituation) ausnutzen, um das zu erledigen, was sie schon lange vorhatten. Die Gelegenheit dazu ist günstig. Und (fast) alle machen mit.

Ein Volk! Eine Partei! Eine Meinung! Deutschland im April 2020 ...

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Mehr Tests – mehr Kranke - Mehr Panik – mehr Tote

Vendesi

Als erstes ein Blick auf Italien, ein Land mit dem sich viele Menschen in Deutschland sehr verbunden fühlen. Ich gehöre auch zu diesen Menschen. Was in Italien passiert, steht uns und vielen anderen Ländern bevor bzw. tun wir aktuell vieles dafür, Entscheidungen auf Basis von wissenschaftlich nicht belegten Prognosen zu treffen, die wie Profesor Bahkdi es ausdrückte „selbstzerstörerisch“(1) sind.

In meinem Beitrag „Die Corona-Hypnose“ habe ich schon versucht darzulegen, weshalb die Situation in Italien in der aktuellen Krisensituation dramatisch ist. Nachdem der Abschnitt „Italien“ immer länger wurde, habe ich mich entschlossen, die Fakten über das Geschehen in Italien noch einmal aufzugreifen und durch ein paar Gedanken zu ergänzen, die deutlich machen, dass Italien gerade überall ist.

 

Die Fakten

1. Die Zahlen aus Italien sagen nichts darüber aus, wie viele Menschen in diesem Land an Covid19 gestorben sind. Wie Angelo Borelli, Präsident des italienischen Zivilschutzes schon am 20. März erklärt, wird in Italien nicht untersucht, ob jemand an Covid19 gestorben ist. Allerdings werden Verstorbene untersucht, ob sie den Virus haben. Wenn sie ihn haben, kommen sie in die Covid19-Statistik, selbst wenn die Todesursache eine vollkommen andere gewesen ist. (2)

2. Nur etwa 12% der Todesfälle sind laut Prof. Ricciardi, wissenschaftlichem Berater des italienischen Gesundheitsministeriums, auf Covid19 zurückzuführen. Anders gesagt: 88% der Todesfälle in Italien sind Menschen, bei denen die Haupttodesursache auf andere Faktoren zurückzuführen ist als Covid19. Es ist also nur ein Bruchteil der in den Statistiken auftauchenden Todesfälle in Italien an Covid19 gestorben. (3)

3. Italien hat nach Japan weltweit die zweitälteste Bevölkerung. Schon am 17. März macht ein Bericht der italienischen Behörden deutlich, dass 90% der als Covid19 gezählten Verstorbenen älter als 70 Jahre waren. Es gibt in diesem Bericht so gut wie keine Verstorbenen ohne Vorerkrankungen, genauer gesagt haben 0,8% der in der Covid19-Statistik geführten Todesfälle keine Vorerkrankungen. 99,2% haben Vorerkrankungen. (4)

4. Der Norden Italiens hat eine extrem hohe Luftverschmutzung. Daraus resultiert eine sehr hohe Rate an Atemwegserkrankungen in dieser Region. (5)

5. In Italien gibt es sehr hohe Werte bezüglich Antibiotikaresistenzen. Die Resistenzen erschweren den Einsatz von Antibiotika bei Menschen, die sich nach Einlieferung in ein Krankenhaus infizieren und in Folge sterben. (6)

6. Das italienische Gesundheitssystem ist seit Jahren in einem vollkommen maroden Zustand. Es kollabierte auch schon bei der letzten Grippewelle in 2018. (7) Damals gab es mehr als 25.000 Grippetote. Grenzen wurden nicht geschlossen. Es gab auch keine Ausgangssperre. (7a)

7. Auch in den relativ gut ausgestatteten Kliniken im Norden Italiens liegt die durchschnittliche Auslastung der Intensivbetten in den Wintermonaten bei 85 – 90%. Es braucht somit nicht viel für einen Kollaps. (8)

8. In Italien gehört Personalmangel zum Alltag des Gesundheitswesens. Wenn allerdings plötzlich tausende von symptomfreien Gesundheitsarbeitern wegen positiver Covid19-Tests in Quarantäne müssen, selbst wenn sie keine Symptome zeigen, hat das entsprechende Auswirkungen.

9. Die Medien zeigen sich stapelnde Särge von Menschen, die nicht beerdigt werden können. Verschwiegen wird, dass auf Anordnung der Behörden alle Toten verbrannt werden sollen. Das führt selbstverständlich in Regionen, in denen diese Form von Bestattung nicht üblich ist und es insofern kaum oder nur sehr kleine Krematorien gibt, zu den Bildern, die uns präsentiert werden (17). Einige Medien sind sich nicht zu schade, Bilder von Särgen in Italien aus 2013 zu veröffentlichen (16).

10. Die Zahlen der testpositiven Personen in Italien sind mit Vorsicht zu geniessen.

10.1 In Italien wird wie in allen anderen Ländern mit Tests gearbeitet, die wissenschaftlich nicht validiert sind. Worauf diese Tests (ausser auf SARS-CoV-19) noch reagieren, ist nicht bekannt.

10.2 Die der Öffentlichkeit präsentierten Zahlen über Covid19-Infizierte sagen nichts darüber aus, inwieweit es eine Steigerung der positiven Testergebnisse durch eine Steigerung der durchgeführten Tests gegeben hat. Anders gesagt: Wer heute doppelt so viel testet wie gestern erhält bei gleichbleibender Infektionsrate die doppelte Anzahl an Infizierten.

10.3 Erste Tests an einer breiten Bevölkerunggruppe zeigen, dass die Bevölkerung schon in der ersten Märzhälfte in der hier getesteten Region zu 50-75% symptomlos testpositiv für Covid19 ist. Das bedeutet mit anderen Worten: In der vollkommen unverantwortlichen Zahlenpräsentation der Medien wird jeder, der von diesen 50-75% der Menschen an egal was auch immer stirbt, den Covid19-Toten zugerechnet! (9)

Soweit ein paar Fakten aus Italien. Quellenangaben findest Du weiter unten. Viele der hier genannten Tatsachen treffen auch auf andere Länder zu, die meisten in jedem Fall auf Spanien.

 

Hypothesen

Für mich gibt es eine ganze Reihe weiterer Gründe, weshalb Menschen an Covid19 sterben, obwohl  SARS-CoV-19 weniger gefährlich ist als die Viren einer normalen Grippe. (Siehe dazu auch viele Statements von Ärzten und Wissenschaftlern in der Linksammlung unter dem Beitrag „Corona – die Medien".) 

 

Todesursache: Angst und Panik
Weltweit regieren Politiker, die aktuell offensichtlich nicht mehr wissen, was sie tun. Beraten werden diese von Wissenschaftlern (wie z.B. in Deutschland Herrn Drosten), die eigentlich wissen sollten, was sie tun. Weshalb es gerade weltweit zu einer Unterdrückung von Fakten (siehe oben) und der Diffamierung von Menschen kommt, die begründete Zweifel an der gigantischen Inszenierung haben, die die ganze Welt in Bann hält, soll nicht Gegenstand von diesem Beitrag sein. Mir geht es hier um die Auswirkungen dessen, dass den Menschen auf allen medialen Kanälen erzählt wird, sie würden von einer tödlichen Gefahr bedroht, die den Namen Covid19 erhielt. Ich gehe davon aus, dass gerade viele Menschen mit einem geschwächten Immunsystem aus Angst und Panik heraus sterben. Nehmen wir als Beispiel ein Land in Südeuropa, es könnte Italien sein:

Beispiel A: Oma lebt in der Familie. Die Stimmung ist gereizt, da auf Grund der Ausgangssperre alle seit Wochen in der Wohnung hängen. (Anmerkung: In südlichen Ländern wie z.B. Italien spielt sich das soziale Miteinander eher draussen ab.) Auf Grund der Medienberichte und Vorsichtsmaßregeln bekommt Oma das Essen vor ihre Zimmertür gestellt. Eines der jüngeren Familienmitglieder könnte ja ohne es zu wissen Covid19 haben und Oma anstecken. Wenn Oma in dieser Form von Isolationshaft nicht schon krank wird und stirbt, ist sie eine starke Frau. Oma bekommt dieser Tage leichtes Fieber. Das könnte Covid19 sein. Die besorgte Familie ruft die Notfallnummer an. Oma wird kurz darauf von zwei Männern in weissen Schutzanzügen aus dem Kreis ihrer Lieben gerissen. Die Familie ist in grosser Aufregung, denn Oma wird jetzt sterben. Oma wird in ein überfülltes Krankenhaus gebracht. Wenn sie bis zu diesem Punkt der Geschichte noch nicht gestorben ist, möchte ich das als ein Wunder ansehen.

Beispiel B: Opa lebt in einem Altenheim. Auch hier sind alle Bewohner*innen durch die Medien informiert, dass ein Killervirus alte Menschen wie die Fliegen dahinraffen würde. Seit Wochen darf Opa sein Zimmer nicht mehr verlassen, bekommt keinen Besuch mehr, lebt in kompletter Isolation nur begleitet vom ständig laufendem Fernseher, wo berichtet wird, wie grausam ein Virus namens SARS-CoV-19 landauf landab wütet. Das Essen wird vor die Tür gestellt. Kein Spaziergang ist erlaubt, niemand nimmt Opa mal in den Arm. Wenn Opa nach ein paar Wochen noch lebt, würde ich das ebenso als ein Wunder ansehen. (Zu diesem Beispiel siehe auch die aktuelle Entwicklung in deutschen Pflegeheimen, auf die ich weiter unten kurz eingehe.)

Meines Wissens arbeiten derzeit viele Wissenschaftler an einem verlässlichen Covid19-Test. Mir ist nichts darüber bekannt, dass auch nur ein Wissenschaftler an einem Test arbeitet, mit dem nachgewiesen werden könnte, wie viele Menschen an Angst, Panik, Depression, Verzweiflung oder Mutlosigkeit sterben.

 

Todesursache: Ausgangssperre
Auch hierzu liegen mir bisher keine wissenschaftlichen Untersuchungen vor. Es ist aber davon auszugehen, dass es zwischen restriktiven Maßnahmen und der Anzahl von Covid19-Erkrankungen eine Verbindung gibt. Wie schon oben angedeutet leben Familien in südlichen Ländern mehr draussen als in ihren Wohnungen. Wo jetzt mehrere Generationen den ganzen Tag zusammenhocken, kann sich auch ein Virus besser ausbreiten. Die Menschen werden weiterhin durch den Zwangsaufenthalt in ihren Wohnungen geschwächt und damit anfälliger für Krankheiten. Es fehlt an allem, was gut gegen einen Virus ist: Bewegung, frische Luft, soziale Kontakte. Dabei rede ich hier noch nicht einmal von den psychischen Konsequenzen der vollkommen unadäquaten Ausgangssperren. Auch nicht zu reden von den Konsequenzen, die eine Zerstörung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen haben wird.

 

Todesursache: Krankes Immunsystem
Covid19 ist eine sehr normale virale Erkrankung. (Siehe die Linksammlung unter dem Beitrag „Corona – die Medien".)  Wie bei allen viralen Erkrankungen hat das Immunsystem grössere Schwierigkeiten, wenn dem Körper im Alltag wenig(er) Aufmerksamkeit zuteil wird. Immer mehr Menschen sind heute krank und damit anfälliger für Viren. Ursachen für diese Anfälligkeit sind z.B.

- zu wenig Bewegung
- keine ausgewogene Ernährung
- zu wenig Körperkontakt
- Wirkungen, Nebenwirkungen und Abhängigkeiten von Medikamenten  
- ein steriles Lebensumfeld

Auch letzteres, eine zu große Hygiene, trägt dazu bei, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, körpereigene Abwehrstoffe zu entwickeln. Wer alle Keime aus seinem Alltagsumfeld eleminiert, bringt sich selber in ein Form von Isolation und kann bei Ausbreitung eines neuen Virus nur noch auf den Impfstoff hoffen. Allerdings stehen Grippeimpfstoffe mit ihren gesundheitsschädigenden und teilweie tödlichen Nebenwirkungen bisher nicht gerade in einem guten Ruf (11). Ein Blick in die Archive der Grippewellen bringt Aufschlüsse zu diesem Thema.  

 

Sowohl in Italien als auch Spanien gibt es seit Wochen drastische Maßnahmen, die als „Schutz der Bevölkerung“ ausgegeben werden, letztendlich aber genau das Gegenteil bewirken.

 

Die Mailänder Mikrobiologin Maria Rita Gismondo erklärt am 27. März öffentlich, dass die in Italien veröffentlichten Zahlen „gefälscht“ seien (12). Der  italienische Publizist Fulvio Grimaldi erklärt am 28.03. in einem Interview (13), dass die von der italienischen Regierung verhängten Maßnahmen „schlimmer als im Faschismus“ seien.

 

Wie eingangs erwähnt ist Italien gerade überall. In und am Beispiel Italien wurde über Wochen ein Bild einer Gefahr aufgebaut, die keine ist. Die dafür verwendeten Zahlen, untermauert durch die Inszenierung der Fernsehbilder, lassen sich selten von heute auf morgen überprüfen. Die Recherche dauert Zeit. Inzwischen wird deutlich, dass das von Italien gelieferte Bild eine gigantische Inszenierung von Zahlen war. Die gelieferten Zahlen hatten keine Aussagekraft, waren aber geeignet, Panik zu verbreiten. Der Tross der Medien zieht jetzt dorthin, wo es neue Zahlen und neue Bilder gibt, die bestätigen, was sie bestätigen sollen. Es gibt keinen Grund, den Zahlen und Bildern aus anderen Ländern Glauben zu schenken, so lange diese jeglicher wissenschaftlicher Grundlagen entbehren und verbreitet werden, um die EINE MEINUNG zu bestätigen.

 

Update am 30.03.2020 – Italien ist überall: In einem Wolfsburger Pflegeheim sterben 15 alte Menschen. Eine Vielzahl davon ohne Symptome von Covid19 zu zeigen (14). Letzteres wird in den Medien aber zumeist verschwiegen. Ein Facharzt kommentiert: „Aus meiner ärztlichen Sicht spricht einiges dafür, dass einige dieser Menschen möglicherweise an den Folgen der Maßnahmen gestorben sind. Demente Menschen geraten in Hochstress, wenn sich Entscheidendes an ihrem Alltag ändert: Isolation, kein Körperkontakt, eventuell vermummte PflegerInnen.“ (15)

 

Links und Quellenangaben für diesen Beitrag:

Zum Thema des wissenschaftlichen Umgangs mit Zahlen: Dr John Ioannidis von der Universität Stanford legt in einem 60minütigen Interview dar, wieso die Zahlen, die Grundlage für Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid19 sind, jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren.

https://www.youtube.com/watch?v=d6MZy-2fcBw

(1) Prof. Dr. Sucharit Bhakdi
https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

(2) Pressekonferenz mit dem Präsidenten des italienisschen Zivilschutzes (Minute 03:30)

https://www.youtube.com/watch?v=0M4kbPDHGR0&feature=youtu.be&t=210

(3) Walter Ricciardi

https://www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/have-many-coronavirus-patients-died-italy/

(4) Bericht des italienischen Gesundheitsministeriums über die Altersstruktur der Covid19 zugeordneten Verstorbenen

https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_17_marzo-v2.pdf

(5) Luftverschmutzung in Italien basierend auf einer Studie von 2016

https://www.thelocal.it/20170131/our-lungs-are-breaking-smog-levels-way-above-safe-limits-in-northern-italy


(6) Multiresistente Keime in italienichen Krankenhäusern
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-11/antibiotika-europa-gesundheit-krankenhaus-multiresistente-keime-krankenhaeuser-hygiene
https://correctiv.org/recherchen/keime/artikel/tag/italy/
https://atlas.ecdc.europa.eu/public/index.aspx?Dataset=27&HealthTopic=4

(7) Ein Bericht aus dem Corriere de la Sierra über den Zusammenbruch des Gesundheitssystems (10.01.2018)

https://milano.corriere.it/notizie/cronaca/18_gennaio_10/milano-terapie-intensive-collasso-l-influenza-gia-48-malati-gravi-molte-operazioni-rinviate-c9dc43a6-f5d1-11e7-9b06-fe054c3be5b2.shtml?refresh_ce-cp

(7a) Zur Grippewellein Italien 2017/18

https://www.nzz.ch/meinung/coronavirus-vergleiche-sind-wichtig-ld.1545862

(8) Artikel vom 13.03.2020 zur Auslastung von Intensivbetten in Krankenhäusern Norditaliens

https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2763188

(9) Artikel aus „La Repubblica“ vom 16.03.2020 über symptomfreie testpositive Personen

https://www.repubblica.it/salute/medicina-e-ricerca/2020/03/16/news/coronavirus_studio_il_50-75_dei_casi_a_vo_sono_asintomatici_e_molto_contagiosi-251474302/

(10) Krebsdiagnosen und Folgen

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49767/Krebsdiagnose-kann-zu-Suizid-und-Herz-Kreislauf-Tod-fuehren

https://www.fr.de/wissen/krebs-suizid-absolutes-tabu-10969189.html

(11) Der SPIEGEL zum Thema GSK und Pandemrix

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html

(12) Aufruf der Mailänder Mikrobiologin Maria Rita Gismondo an die italienische Regierung vom 27.03.2020

https://www.secoloditalia.it/2020/03/coronavirus-la-gismondo-ammonisce-duramente-basta-snocciolare-numeri-sui-positivi-sono-dati-falsati/

(13) Der italienische Publizist Fulvio Grimaldi im Interview: https://www.youtube.com/watch?v=O3BuNp01vpc

(14) Eine Vielzahl der in einem Wolfsburger Altenheim Verstorbenen zeigen keine Corona-Symptome

https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-news-deutschland-wolfsburg-laschet-1.4828033

(15) Kommentar eines deutschen Facharztes zum Thema „Todesursache Stress“
https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

(16) Foto von Särgen in Italien aus dem Jahr 2013
https://correctiv.org/faktencheck/2020/03/20/dieses-foto-zeigt-keine-saerge-von-menschen-die-in-italien-durch-das-coronavirus-gestorben-sind

(17) Meldung vom 1. April zur Situation in Italien
https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

 

Alle Links wurden geprüft am 29. oder 30.03.2020

Bei den hier verlinkten Webseiten handelt es sich um Quellenangaben . Die verlinkten Webseiten oder Videos geben weder die  Meinung des Verfassers dieses Blogbeitrages noch die der Partei Die Meditierer wider.)

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Donnerstag, 02. April 2020 09:16
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Corona - die Medien

Uscita

Warum werden namhafte Fachleute nicht gehört? Ergänzend zum Beitrag „Die Corona-Hypnose“ möchten wir gerne Quellen zugänglich machen, die dabei unterstützen, Dir selber ein umfassenderes Bild der Lage zu verschaffen. Seit Wochen vermitteln uns die Medien ein Bild von DER EINEN MEINUNG. Auf medialer Ebene gab es eine erste Irritation bei einem Interview mit dem Lungenfacharzt Dr. Wolfgang Wodarg auf der Plattform „Wissensmanufaktur“. Schon in den Tagen zuvor wurden einzelne Interviews mit Wodarg veröffentlicht, die aber auf Plattformen mit geringerer Reichweite nur begrenzt beachtet wurden. Als die Klickrate des neuen Videos etwas über 1,5 Mio Klicks erreicht hatte, kamen die Mainstreammedien nicht mehr darum herum, den Namen „Wodarg“ zu erwähnen. Da „Wissensmanufaktur“ in der Vergangenheit auch sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ präsentiert hatte, wurde Wodarg aber umgehend zum „Verschwörungstheoretiker“ ernannt. Da ich in meinem letzten Beitrag Wodarg erwähne, werde jetzt auch ich als „Verschwörungstheoretiker“ und von manchen als „gemeingefährlich“ gebrandmarkt ...

Wolfgang Wodarg ist genausowenig ein Verschwörungstheoretiker als ein Deutscher, der eine Reise durch Italien unternimmt, ein Italiener wäre. Wodarg hat eine Plattform gefunden, die ihm Sendezeit gegeben hat, seine wissenschaftlich begründeten Gedanken öffentlich verbreiten zu dürfen. Warum hat Wodarg in der ARD nicht die gleiche Sendezeit wie der Virologe Drosten?

Ein weiterer mutiger Wissenschaftler ist der Mikrobiologe Prof. Sucharid Bhakdi. Dieser erläutert einfach und allgemein verständlich insbesondere auch Hintergründe zu den in den Medien verbreiteten Zahlen.

Was bedeutet Gegenöffentlichkeit? Aktuell steht Handkamera gegen Hightech. Während öffentlich rechtliche und private Medien nur eine Meinung zulassen und dabei mit enormen finanziellen Ressourcen, allen erdenkbaren technischen Mitteln und jeder Menge Mitarbeiter*innen DAS PRODUKT schaffen, das uns präsentiert werden soll, wird ein Fachmann wie Bhakdi von Laien mit einer Handkamera gefilmt.

Im übrigen kommen jeden Tag mehr Videos von renomierten Fachleuten dazu, die versuchen die verschiedenen Aspekte der Desinformation der wir ausgesetzt sind, deutlich zu machen.

Zurück zum Mainstream: Mir wird von vielen Leser*innen der Link auf Harald Lesch in Terra X geschickt. Dieser Beitrag ist für meine Auffassung ein Paradebeispiel von Verdummung mit Zahlenmaterial. Bei der Rechnung von Lesch kommt am Ende raus, was rauskommen sollte: Wodarg ist ein Verschwörungstheoretiker. Ähnliches kommt bei der Antwort des „Spiegel“ auf Wodarg heraus. Ich bleibe an dieser Stelle der Analyse schuldig. Aber Du kannst sie in vielen der Links in unserem Informationsportal der Gegenöffentlichkeit finden.

Es gibt Fakten und die lassen sich unterschiedlich interpretieren. Die Meinung von Wodarg oder Bhakti stimmen nicht mit der von Spiegel, ZDF oder ARD überein. Was aber im Spiegel, der ARD und anderswo zu verfolgen ist, ist die fortgesetzte Unterdrückung von Zahlen und Fakten, die nicht die EINE MEINUNG stützen.  

Ich ergänze diesen Beitrag am 08. April, nachdem sich herausgestellt hat, dass ein internes 17-seitiges Papier aus dem Innenministerium offensichtlich echt ist. In diesem Papier werden den Medien Anweisungen erteilt. Man wünscht von Seiten des Innenministeriums, daß die Medien in ihrer Berichterstattung eine Schockwirkung durch Verbreitung von Falschmeldungen und Horroszenarien erzielen. Hintergrund -und das steht auch in dem Papier- es soll möglichst niemand auf die Idee kommt, Widerstand gegen die Anweisungen der Politik zu leisten. Unter "Falschmeldungen" verstehe ich hier den Umgang mit wissenschaftlich weder belegten noch aktuell belegbaren Behauptungen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Papier. Ich hatte in der Tat Schwwierigkeiten zu glauben, dass so etwas in Deutschland möglich ist ...

BMI 2

Informiere Dich gerne selber. Das Informationsportal der Gegenöffentlichkeit wird laufend aktualisiert. Du kannst gerne immer mal wieder vorbeischauen, wenn Du das Gefühl hast, dass Du in der Informationsflut der EINEN MEINUNG untergehen könntest.

 

Immanuel Kant : „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

 

Info: Die bisher an dieser Stelle gesammelten Links sind auf eine eigene Seite umgezogen ...

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Die Corona-Hypnose

Geschlossen

Seit Beginn dieses Jahres beobachte ich, was auf der Welt in Verbindung mit der Entdeckung eines SARS-CoV-2 genannten Kleinstlebewesens passiert. Neue Viren gibt es jedes Jahr und Corona-Viren sind seit vielen Jahren bekannt. Aber dieses Jahr war etwas anders. Es musste sich um einen wirklich gefährlichen Erreger handeln, wenn die Chinesen 18 Millionen Menschen zu deren eigenen Schutz in ihre Häuser einsperrten. Ich verfolgte die Entwicklung in erster Linie über das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und dessen Onlineseite. Immerhin trau(t)e ich dem Spiegel eine grössere Seriösität als vielen anderen Medien zu.

Je mehr der Virus seinen weltweiten Eroberungszug tat, um so grösser wurden meine Zweifel an der Berichterstattung in den Medien. Der Virus machte nichts anderes, als Jahr für Jahr die Grippeviren tun – er ging auf Reisen. SARS-CoV-2 ist der grösste virale Medienstar aller Zeiten geworden und wird vermutlich als Meilenstein für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen dieses gerade begonnenen Jahrtausends in die Geschichte eingehen. Die Welt starrt gebannt auf SARS-CoV-2 und lässt keine andere Meinung zu diesem Thema zu als die, die vermittelt wird, wenn wir den Fernseher einschalten oder uns in anderen Medien „informieren“ wollen.

Ich weiss, dass es riskant ist zu schreiben, was ich hier schreibe. Ich habe in den vergangenen Tagen erlebt, dass viele Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich bisher freundschaftlich verbunden war, mich ächten, weil ich eine andere Meinung als sie vertrete. Ihres Erachtens gibt es zu diesem Thema nur eine einzige Meinung. Ich möchte dich bitten, mal den Fernseher abzuschalten, einen Schritt zur Seite zu treten, durchzuatmen und zu überprüfen, ob sich das was du denkst nicht gerade in einem fremdbestimmten Modus befindet. Ich bin dankbar für jede Sachinformation, die meine Gedanken und Thesen unterstützt oder auch widerspricht.  

 

Hamburg

Ich wohne in Hamburg. Diese Stadt hat knapp zwei Millionen Einwohner*innen. Laut offiziellen Zahlen vom 19.03. gibt es in dieser Stadt 506 Erkrankte, bei denen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde. Ich rechne: Jede etwa 5000te Person auf der Strasse könnte die Coronagrippe haben. Ich denke darüber nach, wie vielen Menschen ich begegnen müsste, um durch eine Tröpfcheninfektion angesteckt zu werden. In allen Hamburger Krankenhäusern werden am19.03. insgesamt 18 Patienten behandelt, die mit den Folgen der Coronagrippe nicht alleine zu Hause klarkommen – achtzehn kritische Fälle in einer Millionenstadt. Vier Patienten liegen auf der Intensivstation. (Diese Zahlen ändern sich natürlich täglich. Lass es 5000 Grippekranke sein und jeder 500te ist infiziert. Das ändert kaum etwas ...)

Aber das öffentliche Leben ist in dieser Stadt stillgelegt worden. Was ist das für ein Virus, der so viel Macht besitzt?

 

Der Facharzt

Ein Facharzt kann dazu Folgendes sagen: Grippewellen gibt es jedes Jahr. Dabei greifen unterschiedliche Viren z.B. die oberen Luftwege an. Unter widrigen Umständen kann es auch zu einer Lungenentzündung kommen. Viren sind Kleinstlebewesen, die sich wie alle Lebewesen den Umständen anpassen müssen. Wer schon als Virus im Vorjahr aktiv war, hat im aktuellen Jahr weniger Chancen, da die Menschen Abwehrkräfte entwickelt haben. Deshalb müssen die Viren sich Jahr für Jahr verändern und neue Varianten schaffen, die das menschliche Abwehrsystem noch nicht kennt. Coronaviren sind schon seit vielen Jahren bekannt. Sie machen auch schon seit vielen Jahren einen Prozentsatz der grippale Infekte auslösenden Viren aus. Das ist in diesem Jahr wie auch in den Jahren zuvor. Allerdings ist es das erste mal, dass Coronaviren und speziell SARS-CoV-2 getestet werden. Vorher waren sie da, aber niemand hat sich für diese Viren interessiert. SARS-CoV-2 ist somit aus medizinischer Sicht ein ganz normaler Vorgang – same procedure as every year.

 

Italien

Jetzt habe ich mich natürlich gefragt, wieso es in den italienischen Krankenhäusern aktuell zu den in den Medien ausführlich dokumentierten chaotischen Zuständen kommt. Das ist mit ein paar Hintergrundinformationen relativ einfach zu erklären und es spielen eine ganze Reihe von Faktoren zusammen:

Dem öffentlichen Gesundheitswesen in Italien werden schon seit vielen Jahren Gelder und Personal entzogen. Bilder von überfüllten Krankenhäusern hätten auch problemlos vor einem Jahr im Fernsehen ausgestrahlt werden können. Das geschah aber nicht.  Ärzt*innen und Krankenhauspersonal arbeiten seit Jahren weit über ihrer Belastungsgrenze.

In Italien gibt es im Vergleich zu anderen europäisschen Ländern eine sehr hohe Resistenz gegen Antibiotika. Die Menschen kommen oftmals ins Krankenhaus, infizieren sich dort an der Vielzahl von in Krankenhäusern lebenden Keimen und sterben daran. Einer der Gründe, weshalb in Italien niemand ins Krankenhaus will.

Es spielt insbesondere im Norden des Landes eine Rolle, dass die Luftverschmutzung extrem hoch ist.

Im Norden Italiens arbeiten tausende von illegalen chinesischen Arbeitern in der Modeindustrie (Stichwort "Pronto Moda"). Viele von ihnen kamen im Februar aus China zurück. Das hat der Welle an Infizierungen mit dem frisch importierten Virus erheblichen Aufschwung gegeben.

Die Infektionswelle trifft auch auf eine relativ alte Gesellschaft. Und wie bei jeder Grippewelle, egal ob mit oder ohne Coronaviren, haben alte Menschen ein höheres Risiko.

Italienische Gesundheitsarbeiter*innen bekommen gerade viel Aufmerksamkeit. Sie nutzen diese, da sie ihnen bisher verwehrt wurde. Daraus lässt sich ihnen kein Vorwurf machen, denn sie brauchen dringend Unterstützung. Die aktuelle Infektionswelle zeigt ihre Misere.

Nebenbei: Die in den Medien verbreiteten Zahlen über Corona - Todesopfer haben keinen Aussagewert. Niemand untersucht aktuell in Italien, woran jemand stirbt. Wer z.B. vom Auto überfahren wird und den Virus hatte, geht in die Statistik als Corona-Toter ein. Das heisst mit anderen Worten, dass nach Schätzungen offizieller italienischer Stellen nur jeder 8. bis 12. Corona - Tote an Covid19 gestorben ist. Das wurde für aufmerksame Beobachter*innen sogar in der deutschen  Tagesschau vom 21.03. durch den Leiter des italienischen Zivilschutzes offenbart. 

 

Die Zahlen

Neben Bildern werden wir in den Medien täglich mit Zahlen versorgt. Die meisten Zahlen sind vollkommen unbrauchbar. Denn Zahlen machen nur einen Sinn, wenn es dafür einen Vergleich gibt. Corona-Zahlen stehen in den Medien fast immer ohne Vergleich da. Ich würde gerne erfahren, wie viele Todesfälle es imVergleichszeitraum durch folgende Erkrankungen gab:

- die bekannten Grippevarianten

- Infektionen mit resistenten Keimen

- andere Krankeiten

- im Strassenverkehr.

Die aktuellen der Coronagrippe zugeordneten Sterbefälle werden genauestens registriert. Bei so viel statistischem Aufwand frage ich mich, wieso keiner weiteren Daten bezüglich dieser Todesfälle veröffentlicht werden. Wie sieht es aus mit den Statistiken über Alter und Vorerkrankungen der Verstorbenen?

Immerhin liegen jetzt aus Italien erste offizielle Zahlen vor, was Todesfälle in Verbindung mit SARS-CoV-2 betrifft: 99% (!!!) der Verstorbenen hatten eine oder mehrere Vorerkrankungen. 75% der Verstorbenen hatten Bluthochdruck, 35% Diabetis und 33% Herzkrankheiten. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 80 Jahren!  

Ich frage mich auch,

- wie viele Menschen die Corona-Grippe bekommen, weil sie durch die Beschäftigung mit diesem Thema um so anfälliger für die Krankheit selber werden.  (Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Beschäftigung  mit einer Krankheit die Chancen, selber krank zu werden, um ein vielfaches erhöhen.)

- wie viele Menschen auf Grund der in vielen Ländern getroffenen staatlichen Zwangsmassnahmen erkranken oder sogar sterben werden

- wie viele Freiberufler und kleine Unternehmer sich das Leben nehmen werden, weil sie ihrer Existenzgrundlagen beraubt sind und manche von ihnen zusehen müssen, wie das, was sie über viele Jahre aufgebaut haben, in wenigen Tagen vernichtet wird

Eine Zunahme der häuslichen Gewalt ist inzwischen aus Wuhan belegt.

 

Die Abwehrmassnahmen

Ich nehme das Thema einer Grippe (ob mit oder ohne SARS-CoV-2 im Viruscoctail) sehr ernst. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder anderen Krankheiten kann eine Grippe tödlich sein. Das ist dieses Jahr so und es war auch in allen Vorjahren so. Mein ganzes Leben lang habe ich von Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen gehört, dass zu den besten Mitteln gegen Grippe und Erkältungskrankheiten gehört, viel an der frischen Luft zu sein und sich zu bewegen. Aktuell werden Menschen durch staatliche Massnahmen davon abgehalten, für ihre Gesundheit zu sorgen: In vielen Ländern dürfen sie weder spazieren gehen noch an der frischen Luft Sport treiben. Sportstudios und alle anderen der Gesundheit dienlichen Einrichtungen sind geschlossen. Kinder dürfen nicht einmal mehr auf den Spielplatz. Parkanlagen werden geschlossen.  

 

Die Experten

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist in Deutschland die oberste Institution für die Gefahreneinschätzung im Zusammenhang mit Epedemien wie z.B. einer Grippewelle. Auch wenn das RKI seine Unabhängigkeit betont, wurde in der Vergangenheit immer wieder der Verdacht auf enge Verknüpfungen mit der Pharmaindustrie geäussert. Ich habe die Webseite des RKI in den vergangenen Monaten mehrfach besucht und war zu einem Zeitpunkt, als es in Deutschland schon eine ganze Reihe von Coronafällen gab erstaunt, hier so gut wir keine Informationen über den neuen Virus zu finden. Das änderte sich schlagartig zu einem Zeitpunkt, als ersichtlich wurde, welches wirtschaftliche Potential für die Pharmabranche darin lag, das Virus durch Impfungen zu bekämpfen. Plötzlich überschlugen sich die Warnungen aus dem RKI und trugen massgeblich zum aktuellen Stillstand in Deutschland bei. Vor diesem Zeitpunkt schien SARS-CoV-2 für das RKI vollkommen bedeutungslos zu sein. Das gibt mir zu denken ...

 

Noch ein paar Gedanken

Wuhan meldet seit ein paar Tagen keine neuen Coronafälle mehr. Ganz China meldet nur knapp 40 neue Fälle, alles Auslandsreisende. Einmal anders gesagt: In einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohner*innen ist der Virus plötzlich verschwunden! Hier wird etwas anderes deutlich: Den Virus gibt es nur, solange der Scheinwerfer (Coronatests) auf ihn gerichtet ist und er im Rampenlicht stehen kann.

Hilfreich beim Verstehen der aktuellen Situation ist die Lektüre des 2007 veröffentlichten Buchs „Die Schockstrategie“ von Naomi Klein. Was dort ausführlich analysiert wird, ist aktuell in einer neuen Variante zu erleben.

Die ersten Gewinner der Krise stehen schon fest. Neben Pharmafirmen sind es Amazon, Facebook und die medizintechnische Sparte von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google. Dazu kommen viele weitere Firmen, deren Geschäftsfeld sich im Bereich des Überwachungskapitalismus (siehe Shoshana Zuboff) befindet.

 

Werde Teil der Gegenöffentlichkeit

Wir brauchen jetzt dringend eine stärkere Gegenöffentlichkeit, die dabei hilft, dass die Menschheit aus der Erstarrung wieder aufwacht. Wir brauchen auch insbesondere mehr Expert*innen, die sich trauen, ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Für viele Freiberufler*innen und kleine Firmen ist es jetzt schon zu spät und mich beunruhigt die zu erwartende Todesrate durch Suizide und zu erwartendende soziale Spannungen, wenn weiterhin die in fast allen Ländern von der Politik eingeschlagene Linie fortgesetzt wird. Zum Glück gibt es erste Fachleute, die sich trauen, der Mainstreammeinung entgegenzutreten. Schon vor ein paar Tagen stellte der Präsident des Weltärzteverbandes Frank Montgomery in einem Interview klar, dass die in Italien verhängten Ausgangssperren eher einen gegenteiligen Effekt bei der Ausbreitung des Virus erzielt hätten. Diese Aussagen wurden allerdings von den Medien kaum weiterverbreitet. Meine volle Anerkennung hat auch der Flensburger Lungenfacharzt und Seuchenexperte Wolfgang Wodarg, der nach Faktenlage zu dem Schluss kommt, dass sich der Verlauf von Covid-19 kaum von einer normalen Grippewelle unterscheidet. Alle mir bisher bekannten Beiträge von Experten, die von den Medien für Gegenstatements engagiert wurden, sind zu dem Schluss gekommen, dass die von Wodarg aufgeführten Fakten korrekt sind. Übrig bleibt jeweils zur Rechtfertigung der aktuellen Massnahmen, dass wir noch nicht endgültig sagen können, ob von SARS-CoV-2 eine besondere Gefahr ausgehen würde, weil es dafür zu früh sei. Rechtfertig diese Argumentation auch nur ansatzweise die Massnahmen der Regierungen weltweit?

Werdet Teil der Gegenöffentlichkeit und verbreitet die Informationen, die in fast allen Medien unterdrückt werden, über alle eure Netzwerke. Nur so kann sich jede*r eine eigene Meinung bilden. Wenn wir uns nicht einschüchtern lassen können wir vielleicht noch etwas retten ...

 

Deine Meinung      

Es erreichen mich viele viele Kommentare, die meisten per Mail. Ich bin erschüttert, wie viele Menschen jetzt schon betroffen sind – nicht von dem vermeintlich gefährlichen Virus, sondern von den gesellschaftlichen Folgen. Die Anzahl derer, die mich als geisteskrank und meinen Beitrag als gemeingefährlich einstufen hält sich in Grenzen. Danke an alle, die dabei sind, Gegenöffentlichkeit zu schaffen! Ich habe mich entschlossen, den Kommentarbereich weiter unten möglichst übersichtlich zu halten und mich dabei auf Stellungnahmen mit sachlich ergänzende Informationen zu konzentrieren. Diese müssen selbstverständlich nicht meine Meinung teilen. Aber Hinweise auf Filme, die sich vor einem Krematorium stapelnde Särge zeigen, verkennen dass das Fernsehen seine Beiträge inszeniert. Dafür habe ich selber lange genug in diesem Medium gearbeitet. Ergänzend ist z.B. das mir heute Morgen zugesendete Video mit Prof. Sucharit Bhakdi, einem Facharzt für Mikrobiologie. Er begründet hier als Wissenschaftler den Unsinn der aktuell angeordneten Massnahmen und kommt zu dem Schluss, dass diese selbstzerstörerisch sind. Wenn Du also Informationen ergänzen und/oder teilen möchtest, schreibe gerne unten Deinen Kommentar. (Dieser Absatz wurde 24h nach Veröffentlichung des Beitrags ergänzt.)

 

Weitere Ergänzungen und regelmässige Updates gibt es im Folgebeitrag Corona - die Medien

 

Schockstrategie

 

Ein paar Quellengaben:

Zahlen Hamburg vom 19.03.2020

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Aktuell-506-Coronavirus-Faelle-in-Hamburg,coronazahlen102.html

Zahlen über die Todesursachen durch den Virus in Italien

https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_17_marzo-v2.pdf

Videos mit Doktor Wolfgang Wodarg

https://www.youtube.com/watch?v=Dk8wqJbNhq0

https://www.youtube.com/watch?v=p_AyuhbnPOI

Reaktion der ARD auf Wolfgang Wodarg

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-wodarg-101.html?utm_source=pocket-newtab

Das RKI zum Cononavirus

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html?nn=2386228

Mahnung von Frank Montgomery

https://www.afp.com/de/nachrichten/760/weltaerztepraesident-montgomery-lehnt-ausgangssperren-ab-doc-1pz5rh3

Zustände in Italiens Krankenhäusern

https://www.welt.de/print-welt/article707888/Italiens-Kliniken-des-Grauens.html

https://www.sueddeutsche.de/panorama/schockierende-enthuellungen-krankenhaeuser-die-krank-machen-1.856307

Multiresistente Keime in italienichen Krankenhäusern

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-11/antibiotika-europa-gesundheit-krankenhaus-multiresistente-keime-krankenhaeuser-hygiene

https://correctiv.org/recherchen/keime/artikel/tag/italy/

Rate der Neuansteckungen in China

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-krise-chinas-wirtschaft-normalisiert-sich-a-73dff7a3-a28d-42cf-b42c-0e94d3cf58a0

Deutsche Tagesschau vom 21.03.2020, ab Minute 10.30

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-36251.html

Pronto Moda

https://zackzack.at/2020/02/26/corona-und-die-italienische-modeindustrie-wie-die-ausbeutung-chinesischer-arbeiter-zur-ausbreitung-des-virus-beitraegt/

 

Alle Links geprüft am 21.03.2020

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Darf es eine Partei sein?

Moewe

Es braucht radikale Veränderung – jetzt! Keine der Parteien in unserem aktuellen politischen Spektrum ist bereit, sich für radikale Veränderungen einzusetzen. Sonst hätten sie dies längst getan.

Ich habe vor knapp zwei Jahren die Partei Die Meditierer – Partei der Stille gegründet. Nicht weil ich in irgendein Parlament gewählt werden möchte, sondern weil es radikale Veränderung braucht.

Die Meditierer sind eine Partei, die in ihrem Programm -abgesehen vomThema des bedingungslosen Grundeinkommens- keine Forderungen stellt. In klar ausformulierten Grundsätzen ist das Parteiprogramm ein Aufruf dafür, dieses Leben zu leben und es achtsam zu gestalten. Wer die Grundsätze unseres Programms teilt, ist eingeladen dabei zu sein. Denn wir als Partei wissen nicht, welcher Weg der Richtige ist. Deshalb auch keine Forderungen, was nicht heisst, dass es unter dem Dach unserer Präambel, die den Respekt vor allem was lebt betont, durchaus klar formulierte Forderungen geben kann und auch soll.

Die Meditierer – eine Plattform für die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen, die darin übereinstimmen, dass es Veränderung bedarf.

Vor wenigen Tagen hat die sich formierende Bewegung German Zero  ihr erstes Grundsatzpapier veröffentlicht. Im Klimaplan geht es darum, für Deutschland bis zum Jahr 2035 eine Klimaneutralität zu erreichen. Das ist ein tolles Projekt, das Beste was mir in den vergangenen Jahren in diesem Themenbereich untergekommen ist. Das ist ziemlich grössenwahnsinnig, was Heinrich Stößenreuther, der wohl erfolgreichste Fahrradaktivist Deutschlands, jetzt wieder auf die Beine gestellt hat! Eine engagierte Gruppe arbeitet unterstützt von Wissenschaftlern einen Plan aus, den die Politiker schon lange hätten ausarbeiten sollen. Dabei herausgekommem ist ein komplett verrücktes Programm. Und es ist machbar!

Für eine Realisierung des Klimaplans von German Zero sind umfangreiche gesetzliche Änderungen notwendig. German Zero baut dabei auf einen breiten Konsens der Parteien im kommenden deutschen Bundestag. Aber ist das nicht ein wenig  naiv? Trotz grösserer Sensibilisierung der Parteien für Klimafragen hat es genau eines im deutschen Bundestag so gut wie noch nie gegeben – einen parteiübergreifenden Konsens bezüglich sachlicher Gesetzesvorlagen.

Hier stösst German Zero -wie auch alle anderen NGOs- an den Deckel der eigenen Organisationsform. Gesellschaftlich engagierte Gruppen können tolle Vorschläge machen, sehen sich aber an einem bestimmten Punkt immer als Lobbyisten im Vorraum der Politik. Sie müssen gewählte Partei-Politiker überzeugen. Dabei konkurrieren sie gleichzeitig mit anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lobbygruppen, die meist finanziell und personell wesentlich besser aufgestellt sind. Die Politik entscheidet aber nicht im Vorraum, sondern im Sitzungssaal. Und da kommen all die, die heute wirklich gute Vorschläge machen, nicht rein.

Warum also nicht selber Politiker werden?!

Einer der Gründe, die Partei Die Meditierer zu gründen: hier ist Platz für die Aktivisten von Foodwatch, German Zero, Greenpeace, BUND, NABU, WWF, Tierschützer, Veganer, radikale Datenschützer und viele mehr. NGOs können innerhalb der Meditierer für anstehende Wahlen Fachleute vorschlagen oder deligieren, die sich als Abgeordnete der Meditierer für die politischen Gremien zur Wahl stellen. Hier kann es durchaus Vertreter verschiedener Meinungen geben. Die Meditierer kennen keine Tabus und geben den Raum, dass verschiedene Meinungen innerhalb dieser Partei bestehen können. Der Konsens heisst Achtsamkeit und der damit verbundene Respekt vor dem Leben.

Und trotzdem bleibt es eine Partei – ja, eine Partei ist eine Partei. Das ist ein Format, ein gesellschaftliches Konstrukt. Viele mit denen ich in den vergangenen Jahren geredet habe, wollen mit einer Partei nichts zu tun haben. Das kann ich als Beobachter dessen, was im Parteiformat so daherkommt, sehr gut nachvollziehen.

Aber das Format „Partei“ ist doch nur ein leeres Gefäss. Womit wir es füllen, bestimmen die Mitglieder der Partei. Jedes Mitglied füllt das Gefaäss der Partei mit dem, was es der Welt anzubieten hat.

Eine Partei ist rechtlich gesehen ein Verein. Auch die meisten NGOs sind Vereine. Jeder Verein braucht Geld, damit er wirken kann. Deshalb fordern euch German Zero oder der NABU oder welche NGO auch immer zum Spenden auf. Das Vereinsformat „Partei“ hat allerdings einen grossen Vorteil gegenüber allen anderen Vereinsformen: Durch ihren besonderen gesellschaftlichen Status werden Spender*innen für die finanzielle Unterstützung von politischen Parteien von zu zahlenden Steuern 50% bei der nächsten Steuererklärung wieder gutgeschrieben. Also nicht wie bei einem gemeinnützigen Verein, bei dem man die Spende steuerlich absetzen kann und auf den gespendeten Betrag keine Steuern zahlt – nein, Du bekommst die Hälfte des Geldes zurück! Nach dem Motto: Von 100 Euro Spende landen 50 Euro wieder auf Deinem Konto. (Mehr dazu hier. )

Im Bereich der Finanzen ist es einer Partei wie den Meditierern z.B. möglich, mit NGOs eine Vereinbarung zu treffen, bei der beide Organsisationen Vorteile aus dem Spendenmodell für Parteien ziehen. Z.B. könnten Spender*innen bestimmen, dass ein Teil ihrer Spende an die Meditierer einer bestimmten Gruppe (NGO, Projekt) innerhalb der Meditierer zugute kommen soll. Davon profitiert dann sowohl die einzelne NGO als auch Die Meditierer selbst.

Natürlich könnte eine Bewegung wie German Zero oder Fridays for Future selber eine Partei gründen könnten. Aber wozu? Wir haben genug monothematische Kleinparteien, die sich z.B. als Partei für die Mieter, den Frieden, ein Grundeinkommen, den Garten oder die Familie formiert haben. Wozu das alles? Was motiviert die Initiatoren solcher Parteien (mal abgesehen von den Spendenvorteilen), sich als Parteien aufzustellen, wobei ihr Anliegen doch viel besser in einer Bewegung aufgehoben wäre?

Viele monothematischen Kleinparteien könnten sich auflösen und ihre Themen in das bei den Meditierern vorhandene Spektrum einbringen. Monothematische Kleinparteien (Veganer, Friedensanhänger, Tierschützer) reduzieren bei aller Wichtigkeit ihrer thematischen Schwerpunkte die Chancen, das politische Veränderung überhaupt realisiert werden kann. Die für sie bei einer Wahl abgegebenen Stimmen verpuffen im Nichts.

Wir können gemeinsam eine gebündelte politische Kraft aufzubauen, die in der Lage ist, bis in die gesellschaftlichen Entscheidungszentren vorzudringen!

Kennzeichen des Programms der Meditierer ist, dass es (abgesehen vom Grundeinkommen) keine Forderungen dieser Partei gibt. Gleichzeitig darf sich eine politische Kraft entfalten, die sich unter dem Dach dieser Partei mit den vielen Meinungen formiert und die in der Lage ist, Bewegung in unsere Gesellschaft zu bringen.

Und noch etwas spielt bei dieser Partei der Stille eine Rolle, was für manche Aktivisten erst einmal befremdlich sein mag: Ein Drittel der Zeit in Versammlungen der Meditierer wird in Schweigen verbracht. Dies kann auch gerne als angeleitete Meditation durch eine erfahrene Person erfolgen. Welche Kraft dieses Tool birgt, werden die bestätigen können, die schon Meditation praktizieren. Alle anderen dürfen sich bei den Meditierern für neue Erfahrungen öffnen.

Versammlungsraum
Der aktuelle Versammlungsraum der Meditierer in Hamburg. Nicht im Bild - es gibt auch Stühle ...

 

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Googelst Du noch?

Startpage

Der Autor ist dabei, den Begriff „googeln“ wieder aus seinem Wortschatz zu streichen. Warum?

In seinen ersten Jahren war „Google“ ein nutzerfreundliches Instrument zur Orientierung im Internet. Auch heute liefert die Suchmaschine gute Ergebnisse. Suchen war einige Jahre gratis. Heute ist das anders. Du zahlst in einer neuen Währung.  An der Suche selber hat sich wenig verändert, der Preis dafür ist allerdings hoch. Die neue Währung heisst „persönliche Daten“. Der Wert dieses Zahlungsmittels ist höher als jegliche existierende Geldwährung. Wobei ein Konzern wie Alphabet, zu dem die Marke Google gehört, Deine Daten in Geldwährung umwandelt. Bei diesem Umwandlungsprozess verdienen die Betreiber der meisten „Gratis“-Angebote im Internet nicht schlecht und lassen sich bei ihrem Geschäft von einer Armee von Freiwilligen mit Daten bezahlen. Der Gegenwert, den Du in Form z.B. eines guten Suchergebnisses bei Lieferung Deiner Daten erhältst ist allerdings ein denkbar schlechter Tausch.

Wir haben uns daran gewöhnt, mit Google im Internet zu suchen. Es ist Zeit, sich Alternativen anzuschauen. Und die gibt es. Ich habe in den vergangenen Monaten Google als Standardsuchmaschine von meinen Geräten entfernt und zuerst einige Zeit mit Ecosia und später mit Startpage gesucht. Von Zeit zu Zeit habe ich Google als Alternative aufgerufen, um zu erfahren, was mir der Klassiker für Ergebnisse präsentiert. Hier meine Erfahrungen beim Suchen im Internet.

Ecosia ist die Suchmaschine aus Berlin, die damit wirbt, dass sie Bäume pflanzt. Das ist natürlich ein Argument, was von vielen, die sich BIO und ÖKO auf die Fahnen geschrieben haben, aufgegriffen wird. Du machst Suchanfragen und tust dabei gleichzeitig etwas Gutes für  unseren Planeten. Bei jeder 45. meiner Suchanfragen pflanzt Ecosia einen Baum. Ich war erst einmal begeistert. Je mehr ich mich jedoch mit dem Geschäftsmodell von Ecosia beschäftigt habe, um so skeptischer wurde ich. Ecosia basiert auf der Suche von Bing. Bing ist die Suchmaschine von Microsoft. Bing ist auf dem Markt der Datenextraktion über Suchanfragen ein Konkurrent von Google. Und Bing arbeitet kaum anders als die Konkurrenz. Suchst du also mit Ecosia/Bing, passiert mit Deinen Daten in etwa das Gleiche, wie wenn Du mit Google suchst. Positiv ist anzumerken, dass die Qualität der Suchergebnisse bei Ecosia/Bing immer besser wird und wie verschiedene Tests ergeben haben, Google kaum noch hinterherhinken. Dies und die Bäume wären aber schon fast alles, was nach einer etwas intensiveren Beschäftigung mit dem Thema für Ecosia spricht. Deine Daten können Dir zugeordnet, deine Bewegungen verfolgt, gespeichert und auf dem Markt gehandelt werden. Was ich dabei besonders ärgerlich finde ist, dass Ecosia diesbezüglich seinen Nutzern gegenüber nicht Klartext redet. Es wird am Image der ökologischen Suchmaschine gebastelt, der Nutzer aber über die Verarbeitung seiner Daten im Unklaren gelassen. Damit meine ich, dass es Insidern vorbehalten bleibt, zu verstehen, was bei Ecosia wirklich mit meinen Daten passiert und ich auch erst eine ganze Weile recherchieren musste, um zu schreiben, was ich hier schreibe. 

Da bist du bei Startpage besser aufgehoben. Die Suche über die niederländische Firma gibt es seit mehr als 20 Jahren. Vielleicht ist Dir irgendwann schon mal der Namen „Ixquick“ über den Weg gelaufen. Die heißen jetzt Startpage. Du suchst bei Startpage über Google. Aber anders als bei Ecosia/Bing werden Deine Daten von Startpage nicht an Google weitergegeben. Deine Spuren im Internet werden nicht verfolgt und auch nicht ausgewertet. Du kannst sogar Deine Suchergebnisse in einer „anonymen Ansicht“ aufrufen. Das verhindert, dass die Seite, die Du im Internet aufrufst, irgendwelche Daten von Dir speichern kann. Der Händler oder z.B. Facebook identifiziert Dich als „Startpage“. Es können dabei keine Cookies auf Deinem Rechner abgelegt werden, es können z.B. auch keine personalisierten Verkaufsempfehlungen auf Dich abgestimmt werden. (Zwischenbemerkung: Für manche Menschen hat es etwas „kriminelles“, wenn sie von anonymem Surfen im Internet hören. Für mich ist das Gegenteil kriminell – das ich im Internet nicht selber darüber entscheiden kann, wem ich welche Informationen über mich und mein Leben gebe, dass ich ausspioniert und beobachtet werde und ich -falls ich Facebook nutze- davon ausgehen kann, dass Facebook mehr über mich weiss als meine besten Freunde und Verwandten. Aber das ist ein anderes Thema ...) Startpage liefert gute Suchergebnisse und schützt gleichzeitig konsequent wie keine andere Suchmaschine Deine Daten. Deshalb kamen die Niederländer auch bei einem Vergleich der Stiftung Warentest auf Platz 1 aller getesteten Suchmaschinen – vor Google.

Zugegeben, ein wenig Umgewöhnung braucht es schon. Startpage kann nicht alles so gut wie Google. Auch ist die Aufmachung der Webseite gewöhnungsbedürftig. Umgewöhnung braucht seine Zeit. Wenn ich das Gefühl habe, ich sollte paralell noch mal bei Google schauen, dann tue ich das auch. Wobei mir mit den vergangenen Wochen aufgefallen ist, dass Startpage mir durchaus auch Ergebnisse liefert, die mir Google nicht geliefert hat. Der Grund dafür ist einfach: Da Google mich „erkennt“, werden mir mit der Zeit immer mehr selektierte und auf mich persönlich zugeschnittene Ergebnisse gezeigt. Das ist die Blase, von der oftmals geredet wird – irgendwann lebst Du nur noch in Deiner sichtbegrenzten Welt. Mit Startpage kann Dir das nicht passieren, da jede Suche frei von Dir zuordbaren und von dir gelieferten Daten über Dich ist. Die gibt es nämlich bei Startpage nicht.

Wer bei diesem Thema noch ein wenig vertiefen möchte, darf gerne weiterlesen.

Das Wort „googeln“ wurde schon 2004 in den Duden aufgenommen, da es sich im allgemeinen Sprachgebrauch für „im Internet suchen“ durchgesetzt hatte. Der Eintrag im Duden gefiel Google aber gar nicht, denn Google wollte nicht, dass jemand in einer anderen Suchmaschine als Google googelt. Und dies war Google nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern wichtig. Und so mussten die Redaktionen verschiedener Wörterbücher auf Drängen der Google-Juristen neu formulieren. Im Duden hiess es in der Folgeauflage für „googeln - mit Google im Internet suchen“. (Hintergrund dieser Aktion von Google war die berechtigte Befürchtung, durch eine allgemeinsprachliche Nutzung des Begriffs „googeln“ den Markenschutz am Wort selber zu verlieren.)

Meine Empfehlung ist, weder den Begriff „googeln“ noch die Suchmaschine selber zu nutzen. Google hatte in Deutschland in 2018 einen Anteil von gut 95% bei allen Suchanfragen. Die restlichen Anteile teilen sich Bing und Yahoo, wobei die Suchanfragen bei Yahoo wie bei Ecosia über die Server von Bing laufen.  Alle anderen Suchmaschinen liegen unter einem Prozent. Google hat in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einen extrem hohen Marktanteil. Die Frage ist, warum in Deutschland nicht zu den Alternativen gewechselt wird. Denn Alternativen gibt es genug.

Bei der Suche nach Alternativen spielt eine wesentliche Rolle, wo die Server stehen, auf denen die Suche letztendlich läuft und ob die eingegebenen Daten an diese Server weitergegeben werden oder nicht. Die anonyme Suchmaschine DuckDuckGo speichert keine Daten von Dir. Da die Server allerdings in den USA stehen, hat der dortige Staat unbegrenzte Zugriffsmöglichkeiten, Dich beim Suchen sogar live zu verfolgen. Das kann er bei Google oder Bing natürlich auch.

Beim Suchen mit Startpage, MetaGer oder Qwant bleibst Du auf europäischen Servern. Und Europa ist wohl aktuell das einzige Territorium weltweit, auf dem es noch einen minimalen Schutz der Privatsphäre gibt.

Aber egal für welche Suchmaschine Du Dich entscheidest – jede Alternative zu Google ist es wert, genutzt zu werden. Und wenn es heisst, mit Ecosia/Bing einen Beitrag zu leisten, Bäume zu pflanzen.

Links zu den im Text erwähnten Suchmaschinen:

Startpage

Ecosia

Duckduckgo

Metager

Qwant

Bing (Microsoft)

Google (Alphabet)

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Pförtnerhäuschen

Pfoertnerhaeuschen

Die Autorin begegnet einem Relikt aus einer anderen Zeit – das Pförtnerhäuschen als Anstoß zur Besinnung ...


Als ich vor ein paar Tagen auf dem Weg zum Arzt in der Stadt dieses Pförtnerhäuschen sah, war ich für einen Moment vollkommen gestoppt in meiner Bewegung. Dass es vor nicht allzu langer Zeit Leute gab, deren Job es war, Pförtner zu sein und auf das Wohl des Hauses und seiner Bewohner zu achten, schien mir wie der Blick in eine andere Epoche. Dabei gab es diese Tätigkeit offenbar bis Ende der 60er Jahre hinein.

Das alles atmete so eine Stille und Einfachheit, die mir sehr zu Herzen ging. Es drückte aus, dass es okay war einfach da zu sein und diese Aufgabe zu erfüllen. Da stand ein Fernsprecher, um die Besucher anzumelden Und es lag die aktuelle Zeitung bereit. Kein Handy oder Computer gaben Anlass aus dem aktuellen Ort und Sein abzudriften. Es war ausreichend und genug dort zu sein. Und genau das fehlt mir immer wieder am meisten.

Da ich selber in einem beruflichen Wandel stehe und nach der passenden Weise suche, meinen Beitrag zu leisten, traf mich dieses Bild wie ein Donnerschlag. Weil ich selber erlebe wie hoch die Messlatte für so ungefähr alles liegt. In allen elementaren Belangen des Lebens, - Job, Beziehung, Lifestyle und Familie.

Das hat glaube ich mit dieser unendlichen Menge an Information, dem Anschein der unendlichen Möglichkeiten zu tun. Ich bin selber so ein Junkie, was diese vorgegaukelte „Fülle“ angeht und bin gleichzeitig erschöpft davon.

Es gibt keinen Weg zurück, das weiß ich. Und doch brauche ich immer wieder ein deutliches Stop. Downsizen im Denken. Etwas mehr Bescheidenheit in meinen Erwartungen an mich selber und an andere ist so entlastend. Und gleichzeitig mehr Eigensinn, die zu sein, die ich schon bin.

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Du zählst nicht – oder doch?

KatzeAngesichts des Klimawandels gibt es immer mehr Journalisten und Wissenschaftler, die uns weismachen möchten, dass eine Änderung des Konsumverhaltens Einzelner sinnlos ist und das der Zug in den Abgrund sowieso nicht mehr zu bremsen wäre. Alles schon zu spät? Der Autor dieses Beitrags ist der Meinung, dass genau die Absurdität einer Verhaltensänderung des Einzelnen der Schlüssel für eine Wende ist.

Die Welt ist verloren. Alle Massnahmen zur Rettung der Welt kommen zu spät. Was macht es eigentlich für einen Sinn, das eigene Leben zu verändern, wenn die anderen alle so weitermachen wie bisher? Venedig ist nicht mehr zu retten. Jakarta auch nicht – die indonesische Regierung flüchtet in eine neue Hauptstadt. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens – nicht zu erreichen. Wenn ich mit der Bahn fahre, an Stelle das Flugzeug zu benutzen, fliegt das Flugzeug doch trotzdem. Und so lange keine durchgreifenden Gesetze geschaffen werden, die dem Wahnsinn der Zerstörung der Natur ein Ende setzen, wird sich gar nichts ändern.

Das klingt entmutigend, das ist frustrierend – aber es ist wohl wahr. Ja, ich bin der Auffassung, daß wir langsam aber sicher am Ende einer Epoche angekommen sind, die vor ein paar tausend Jahren begonnen hat. Damals gab es eine in der Bibel dokumentierte Aufforderung, sich die Erde Untertan zu machen. An dieser Stelle beginnt ein komplexer (christlicher) Irrweg, dessen Konsequenzen heute immer deutlicher sichtbar werden. Damals wurde (von Menschen, die einen Gott erfanden, der ihre Vorgehensweise legitimiert) ein Weltbild erschaffen, in dem der Mensch nicht mehr Teil der Natur ist. Eine Trennung mit fatalen Folgen.

Konsequent wurde über Jahrtausende alles niedergemacht, was sich der Doktrin biblischen Denkens in den Weg stellte. Mit der Natur verbundene Völker wurden als „Primitive“ klassifiziert und ausgerottet. Wer überlebte, musste sich missionarischen Umerziehungsmassnahmen beugen. Mit der Natur zu leben wich der Ausbeutung ihres Reichtums.

Damit kommen wir jetzt zu einem Ende. Die Welt, wie wir sie kennen, ist am Ende. Die Natur hat wirklich keinen Grund mehr, uns Menschen noch besonders freundlich gesonnen zu sein.

Was in den vergangenen Jahren immer offensichtlicher wird, wirkt für mich persönlich weder frustrierend noch demotivierend. Das Desaster eines menschengeschaffenen trennenden Denkens wird offenbar. Es heisst im neueren Teil der Bibel beim Evangelisten Johannes: „Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort“. Das Wort (griechisch „Logos“) und ein menschengeschaffener Gott werden zur Grundlage alles Trennenden. Das Leben wird polarisiert und die Umwelt wird zu „Dingen“, die ausserhalb von einem selber liegen.

Es gibt keine Dinge, die ausserhalb liegen oder voneinander getrennt sind.

Um hier klarer zu werden und mich auch von meiner eigenen christlichen Sozialisation immer mehr zu lösen, hat mir die Beschäftigung mit Meditation geholfen. Gleichzeitig haben mich meine Erkenntnisse in den vergangenen Jahren politischer werden lassen. Ich bin definitiv der Auffassung, dass sich auf politischer Ebene etwas ändern muss. Es ist aber auch die Frage, ob unser aktuelles System in der Lage ist, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Und wir würden auch in einer Ökodiktatur, die alle Menschen kontrolliert, damit sich jeder an die Ökoregeln hält, kein bißchen glücklicher sein.

Für mich braucht es einen neuen politischen Ansatz, der damit beginnt, dass der Einzelne in die Lage versetzt wird, eigenverantwortlich und unter einem minimalen Grad an Manipulation, in seinem gesellschaftlichen Umfeld aktiv zu werden.  

Es kann sich nur etwas verändern, wenn ich als Einzelner Spass daran finde, die Dinge in die Hand zu nehmen und mein Leben mehr mit der Natur zu verbinden. Auch wenn das noch so absurd klingen mag: Ich bin der Auffassung, dass die Welt nicht mehr zu retten ist und beginne genau aus diesem Grund damit, in meinem persönlichen Leben zu schauen, wie ich respektvoller als bisher in der Welt leben kann. Und es spielt keine Rolle, was Du hier für Massnahmen ergreifst. Mir bringt es z.B. Spass, Lebensmittelverpackungen immer wieder zu verwenden. Ich habe dabei mit den Jahren herausgefunden, dass so eine Verhaltensänderung Aufmerksamkeit und Nachahmer findet.

Mein Weg ist nicht, neue Regeln zu befolgen. Sondern Freude daran zu finden, in meinen unterschiedlichen Lebensbereichen kreativ herauszufinden, was es für mich bedeutet, mein Leben achtsam und respektvoll gegenüber dem Leben an sich zu gestalten. Meditation unterstützt mich dabei.

Die Welt  ist verloren – ergreifen wir also die Initiative. Und es geht nicht darum, warum ich etwas tue und welchen Sinn es hat, sondern DASS ich damit beginne, mein Leben immer mehr in seiner Verbindung zum Ganzen zu sehen.

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Besinnungspause

Dies ist mal wieder ein sehr persönlicher Beitrag. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass ich in diesem Blog seit einiger Zeit nicht mehr geschrieben habe. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Ich weiss zur Zeit nicht mehr recht, was ich sagen bzw. schreiben soll. Und die konkreten Projekte, die ich in den vergangenen Jahren in die Welt gesetzt habe, hatten oder haben zum aktuellen Zeitpunkt kein Entfaltungspotential.

Anfang 2018 habe ich gemeinsam mit Eylin und Julia die Partei „Die Meditierer“ gegründet. Nach fast zwei Jahren besteht diese Partei unverändert aus vier Mitgliedern. Eine Grundidee der Partei „Die Meditierer“ ist es, ohne von der Partei vorgegebene Vorstellungen oder Forderungen politisch aktiv zu werden. So eine Partei gibt es bisher nicht, aber genau dieser Aspekt scheint für viele ein inakzeptabler Widerspruch zu sein. Sie können mit einer Partei, die keine Aussagen dazu macht, was richtig oder falsch wäre, einfach nichts anfangen. Auch das Konzept selber ist für viele befremdlich. Es ist offensichtlich unvorstellbar, dass sich politisch oder gesellschaftlich etwas verändern kann, wenn man gemeinsam in einem Raum sitzt und nicht die ganze Zeit redet, sondern gemeinsam schweigt. Manch einer, der den Weg zu einer der Versammlungen fand, sass in den stillen Phasen des Zusammenseins mit raschelnden Blättern oder einem Kopf voller Gedanken und wartete darauf, dass es endlich „losgehen“ würde. Dass Stille eine Form von gesellschaftlicher Veränderung sein kann, die nicht nach bekannten Mustern verläuft - undenkbar. Die „Politiker“ (im klassischen Sinne) blieben also weg. Andere, die z.B. regelmässig meditieren, sahen keinen Grund darin, gemeinsam im Rahmen einer gesellschaftlichen Plattform (hier: Partei) zu meditieren. „Die Meditierer“ gibt es weiterhin, was auch einmal aus diesem Angebot einer Projektplattform werden mag …

Ein weiterer im meinem Verständnis durchaus politischer Wirkungsbereich ist das Institut für Tantra und Yoga „No-Guru“. Hier hat in den vergangenen Jahren für mich ein wesentlicher Wandel stattgefunden. Ich habe nach und nach alle von mir angeleiteten Angebote beendet, bei denen es darum ging, irgend jemandem etwas zu zeigen oder zu einem Ziel zu bringen. Mal abgesehen davon, dass es im Projekt No-Guru noch nie eine Intention gab, jemandem durch Anleitung zu einem besseren Leben, besseren Sex oder sonst etwas Besserem zu verhelfen. 

Meine Stärke ist es, Menschen in Gruppen oder individuell zu begleiten, ihren eigenen Weg zu entdecken. Das setzt die Bereitschaft voraus, sich aus Mustern, Konditionierungen und auch Vorstellungen zu lösen, wie etwas „besser“ sein könnte. Es setzt die Bereitschaft zu dem Abenteuer voraus, die Bereitschaft zu entwickeln, sich radikal mit allem auseinanderzusetzen, was das eigene Leben und die eigenen Vorstellungen vom Leben bestimmt. In diesem Sinne bin ich bei No-Guru in den vergangenen Jahren kompromissloser geworden und habe Ziele durch Raum ersetzt - Raum der die Möglichkeit gibt, sich ganz individuell mit dem zu entfalten, was einen ausmacht. Es hat mich betroffen gemacht, dass sich auf diesem (meinem) Weg viele ehemalige Begleiter*innen in andere Richtungen orientiert haben.

Und dann gibt es noch das Toulouse, ein Zentrum für Tanz, Bewusstsein und Bewegung. Das gab es mal im Beerenweg in Hamburg Bahrenfeld. Die vorherigen Betreiber wollten sich aus dem Projekt zurückziehen. Meine Idee bei der Übernahme des Zentrums in 2016 war, diesen Ort für neue Ideen und Projekte (wie z.B. Die Meditierer) zu öffnen. Das Vorhaben scheiterte aus vielerlei Gründen. Drei Jahre Kampf mit von mir als einengend empfundenen Strukturen hatte ich nicht erwartet. Gleichzeitig war ich in einem unerwarteten Maße mit Organisation und Administration beschäftigt, was mir Raum für andere Dinge nahm. In diesem Sinne bin ich froh, dass wir Anfang 2019 im Beerenweg aussteigen konnten. Ich bin dankbar für vieles, was ich in den drei Jahren lernen durfte.

Und jetzt bin ich erst einmal ratlos. Seit etwa einem Jahr schon. Dass ich mich zusätzlich in meinem Lebensumfeld nicht mehr wohl fühle, ist mir im Herbst 2018 deutlich geworden, als ich auf den Seiten von No-Guru den Blogbeitrag „Visionen“ schrieb. Immer mehr Menschen zu begegnen, die die Welt durch das Display ihres Smartphones sehen, ist für mich befremdlich. Oder das Thema des aktuell medial wie auf den Strassen allseits präsenten SUV: Schon als vor Jahren die ersten Modelle in die Städte kamen, habe ich mich gefragt, ob die Strassen auf dem Land so schlecht geworden wären, dass jetzt mehr Geländewagen gebraucht würden. Irgendwann habe auch ich verstanden, dass sich Menschen mit ausreichend Geld offensichtlich auch auf der Strasse in Panzerwagen vom Rest der Gesellschaft abgrenzen möchten. Manche Menschen demonstrieren heute gegen den Klimawandel, andere demonstrieren in ihrem SUV die Ignoranz gegenüber diesem Thema.

Konrad Lorenz hat vor fast 50 Jahren ein Buch mit dem Titel „Der Abbau des Menschlichen“ geschrieben. Dieser Titel fällt mir in meinem Bücherregal immer wieder ins Auge. Wenn ich auch andere Beobachter des vergangenen Jahrhunderts wie z.B. Erich Fromm, Aldous Huxley oder Alan Watts lese, frage ich mich, was denn noch gesagt werden muss? Was unsere Gesellschaft angeht, ist letztendlich alles schon gesagt. Ich fühle mich den genannten Autoren auch deshalb besonders verbunden, da sie sich mit ihren Aussagen und ihrem Leben in gesellschaftliche und politische Bereiche einmischen und gleichzeitig in dem Bereich des Lebens, in dem es weder Worte noch Bilder gibt -auch Spiritualität genannt- gut zu Hause sind. Diese Ansätze werden heute insbesondere von Yuval Noah Harari weitergedacht, der davon spricht, dass die Menschen sich auf dem Weg befinden, gegenüber einer neuen Form von Intelligenz die Rolle einzunehmen, die wir bisher unserem domestizierten Tieren und unserem Nutzvieh geben. Und ich frage mich, ob nicht ein grosser Teil der Menschheit schon längst in diesem Stadium angekommen ist …

Was nun? Ich brauche weiterhin (m)eine Besinnungspause. Seit einem Jahr suche ich gemeinsam mit meiner Partnerin nach einem Ort in der Natur, wie ich ihn in meinem Beitrag „Visionen“ beschrieben habe. Obwohl wir auch offen für andere Länder waren und auch sind, kommen konkrete Angebote immer wieder aus Italien. Wir schauen uns Häuser an und halten uns auch mehrere Tage an diesen Orten auf. Dadurch wird es aktuell manchmal schwierig, eigene Veranstaltungen zu planen, da wir uns viel nach Terminen anderer richten müssen. Es geht mir nicht darum, den Rückzug aus der Welt anzutreten. Ich bin ein Berührungsmensch und ich liebe jegliche Form von Kontakt, der entkonditioniert stattfindet. Aber davon gibt es in meinem Alltagsumfeld leider zu wenig.

 

Testbild Sendepause

Eine kleine Erläuterung zu diesem Bild, welches manche von euch vielleicht nicht kennen werden: Im vergangenen Jahrhundert, als das Fernsehen noch keine 24 Stunden auf Sendung war, konnte man nach Programmende, in Sendepausen oder bei Programmunterbrechungen so ein Bild sehen. Es gehörte gewissermassen zum Fernsehprogramm dazu. Als Testbild diente es zu Messzwecken. Es handelte sich somit um eine aktive Pause.

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Ein freies Internet?

Manchmal haben Musik, Tanzen und Schreiben auch etwas mit Politik zu tun. Das ist zwar selten, aber Musik kann nur geschaffen werden, wenn die gesellschaftlichen Grundlagen dafür vorhanden sind. Und dazu gehört u.a., dass Musiker, Urheber, Produzenten, Verlage und viele andere mehr, die Musik oder Texte schaffen, etwas für ihre Arbeit bekommen. In diesen Tagen kochen die Wogen hoch, denn es geht um die Abstimmung über ein neues Urheberrecht in der EU. Um es vorweg zu sagen: Ich kann jeden Abgeordneten nur beglückwünschen, der es sich traut, angesichts der Mobilmachung gegen diese Reform seine Stimme dem vorliegenden Gesetzesentwurf zu geben! (Dazu an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass dies nicht die Meinung der Partei noch des Vorstands, sondern meine persönliche Meinung ist. In der Partei Die Meditierer kann es so viele unterschiedliche Meinungen zu einem Thema geben, wie es Mitglieder gibt.)

 

Michael Ashjian
Der libanesisch-armenische Musiker und Komponist Michael Ashjian

 

 

Ich bin selber Betreiber eines kleinen Musiklabels. Seit der Jahrtausendwende sind meine Einnahmen den Bach runter gegangen. Ein wesentlicher Grund dafür war die Verwendung von Musik im Internet. Da es im Bereich Urheberrecht keine dem digitalen Zeitalter angepassten gesetzlichen Regelungen gab (und bis heute auch nicht gibt), haben die grossen Internetplattformen1), auf denen Du Musik hören kannst, ihre eigenen Regeln für die Nutzung von Musik diktiert. Das bedeutete auf vielen Plattformen, das lange Zeit gar nichts (!) an die gezahlt wurde, die diese Musik geschaffen haben. Bis heute werden Minimalbeträge mit mehreren Nullen hinter dem Komma für ein Streaming bezahlt. Davon kann kein Musiker leben, davon kann auch kein Musiklabel leben.

Kurz nach der Jahrtausendwende habe ich auf meinem Label die letzte selbst produzierte CD herausgebracht. In 2007 dann überhaupt das letzte Album, bei dem der Musiker die Aufnahme selber finanziert hatte. Meinen Laden in Hamburg habe ich damals geschlossen, den Internethandel mit Musik habe ich später ebenso eingestellt.

Einen wesentlichen Anteil an all diesen Entscheidungen hatte die Rechtslage. Es gab kein Recht. Während allen voran ein Konzern, der uns durch seine Suchmaschine ein Begriff geworden ist, mit Musik Milliardenumsätze erzielte1), blieben die, die diese Musik geschaffen haben, draussen vor.

Nun soll Ende dieses Monats endlich und nach vielen vielen Jahren des Verhandelns ein Gesetz verabschiedet werden, dass zum ersten Mal die Musikschaffenden in die Lage versetzen würde, für ihre Kreationen auch  einen finanziellen Ausgleich zu fordern. Und schon ist für viele das freie Internet bedroht.

Ich möchte es an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, ob es denn überhaupt noch ein freies Internet gibt. Ob wir ein freies Internet haben, möchte ich sogar in Frage stellen. Ich sehe eher eine Diktatur von einigen dominanten Konzernen1). Diese spielen immer wieder ihr Macht aus, aktuell zu sehen bei der Stimmungsmache, die  – allen voran der Konzern mit der Suchmaschine1) – zur Manipulation von Meinungen eingesetzt wird.

Es ist die Rede von „Uploadfiltern“ 2) und einer damit verbundenen Beschneidung der Meinungsfreiheit. Erst einmal steht im EU-Urheberrecht kein Wort von Uploadfiltern. Dort steht, dass eine Plattform verantwortlich gemacht werden kann für ihre Inhalte. Da grosse Internetplattformen1) hieraus die Konsequenz ziehen werden, mit künstlicher Intelligenz  zu filtern, was die User (z.B. bei Youtube) hochladen, ist anzunehmen. Dass die künstliche Intelligenz nicht immer erkennen wird, ob es sich z.B. auch mal um Satire handelt, ist ebenso anzunehmen. Es ist davon auszugehen, dass täglich tausende von Uploads (unberechtigterweise) z.B. von Youtube zurückgewiesen werden.

Ja, ich bin wie viele Netzaktivisten der Meinung, dass es Zensur geben wird. Aber wer zensiert? Die Zensoren sind meines Erachtens die grossen Plattformen1) und nicht das Urheberrecht.

Wenn die künstlich Intelligenz nicht schlau genug ist, müssen eben Teams gebildet werden, die auf Reklamationen der User zeitnah reagieren und die Inhalte nachprüfen! Ja, Teams -  richtige Menschen, die man anschreiben oder anrufen kann! Bedauerlicherweise widerspricht aber so ein Modell der Geschäftpolitik der grossen Plattformen1), denen allein die Maximierung ihrer Umsätze wichtig ist.

Durch ein dem digitalen Zeitalter angepasstes Urheberrecht könnte ein Meilenstein gesetzt werden und den Internetgiganten1), die ihre Macht im gesetzesfreien Raum der digitalen Welt 3) seit Jahren skrupellos ausnutzen, ein kleiner Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Und was die Haftung laut Artikel 13 des neuen Urheberrechts angeht ist noch hervorzuheben, dass kleine Plattformen hiervon im Gesetzesentwurf ausgenommen werden.

Zugegebenermassen bin ich persönlich auch nicht mit allen Aspekten des neuen EU-Urheberrechts glücklich. Es handelt sich bei diesem Werk um einen Kompromiss, der in jahrelangen Auseinandersettzungen zwischen den Beteiligten erarbeitet wurde. Aber es ist eine Chance, innerhalb der EU der Gier der grossen Plattformen etwas entgegen zu setzen.

Ein „JA“ zur Urheberrechtsreform wäre ein Schritt, der das Internet dominierende Plattformen dazu auffordert, sich den Grundsätzen  demokratisch gewählter Gremien unterzuordnen. Das wäre meines Erachtens ein Schritt zu mehr Demokratie und damit auch zu mehr Freiheit im Internet.

In diesem Sinne – unterstütze gerne jeden Dir bekannten Abgeordneten im europäischen Parlament dabei, den Mut zu finden, dem neuen Urheberrecht seine Stimme zu geben!

1)Ich nenne in diesem Beitrag bewusst keine Namen von internetdominierenden Firmen, insbesondere nicht den einer grossen Suchmaschine, auf den auch diese Webseite angewiesen ist, um überhaupt gefunden zu werden. Diese Suchmaschine wird von niemandem kontrolliert, ausser von dem Konzern selber, der sie betreibt. Für mich ist es nicht ausgeschlossen, dass dieser Konzern seine eigenen Interessen vertritt und sich dies auch in der Programmierung seiner Algorithmen niederschlägt. Als ich das letzte Mal eine Suchabfrage nach Artikel 13 des EU-Urheberrechts machte, waren von den ersten 10 Treffern sieben gegen das neue Urheberrecht, zwei waren inhaltlich ausgewogen, nur einer war für das neue Urheberrecht …

2)  Hintergrund zum „Uploadfilter“: Täglich werden Unmengen von Daten von Nutzern auf Youtube oder andere Plattformen geladen. Wenn nach dem neuen Urheberrecht der Betreiber einer Plattform für die Rechtmässigkeit ihrer Inhalte verantwortlich sein sollte, ist davon auszugehen, dass große Plattformen (wie z.B. Youtube) eine Software einsetzen werden, die nicht von den Urhebern genehmigte Inhalte herausfiltert. Für so eine Software steht der Name „Uploadfilter“. Es ist davon auszugehen, dass es zum aktuellen Zeitpunkt keine Software gibt, die z.B. ein Satirevideo als Satire erkennen wird. Da so ein Video durch den Filter zurückgewiesen werden würde, reden Kritiker der Urheberrechtsreform von einem Eingriff in die Meinungsfreiheit.

3)  Ich bezeichne das Internet gerne als einen gesetzesfreien Raum, da die Gesetzgebung hier in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr hinterhergekommen ist. Da es kaum Regularien gab und gibt, haben die grossen Player des Internets einen gigantischen Überwachungsapparat aufbauen können, den es nie zuvor gegeben hat und der auch kaum einem Nutzer digitaler Medien bewusst ist.   

 

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Die Welt besser verstehen – Harari, Zuboff, Snyder - zum Lesen empfohlen

Ein Wesensmerkmal unserer Zeit ist die Flut an Informationen, denen wir ausgesetzt sind. Wir ertrinken in Informationen. Gleichzeitig hat kaum noch jemand den Durchblick. Die Herausforderung heisst, sich selber im Informationsüberfluss ein möglichst grosses Maß an Klarheit zu verschaffen. Das bedeutet auch, an die Informationen zu gelangen, die es leichter machen, Fakten von interessenbestimmtem Infotainment und Lügen zu unterscheiden. Dafür bedarf es Hintergrundwissen. In meinem Bücherregal finden sich einige Empfehlungen:

Harari Zuboff Snyder
Mir selber haben in den vergangenen Monaten insbesondere drei Autor*innen geholfen, die Welt um mich herum besser zu verstehen:

 

Beginnen möchte ich mit Yuval Noah Harari, der als Historiker seinen Blick in die Geschichte der Menschheit schweifen lässt und durch seine undogmatische Herangehensweise Aspekte beleuchtet, deren Betrachtung dazu beitragen, unsere aktuelle Situation plötzlich aus einer anderen Perspektive zu sehen, als wir es bisher taten. Yuval Noah Harari Eine kuUnd so heisst sein 2011 erschienenes Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ und beschreibt auf etwa 500 Seiten 100.000 Jahre Homo Sapiens. Ja, 100tausend Jahre – denn wer meint, die Wiege der Menschheit wäre mit dem Beginn unserer oder irgendeiner anderen Zeitrechnung eines existierenden Kulturkreises identisch, befindet sich (noch) in der Blase der eigenen Vorstellungen. Dabei hatten unsere Vorfahren, die im Austausch mit der Natur lebten, sogar ein grösseres Gehirn als wir. Das Individuum musste damals viel komplexer denken, als wir es heute zum Überleben brauchen. Wie alle Bücher Hararis ist hier Geschichte u.a. auch wegen vieler amüsanter Exkurse einfach zu lesen. Wer sich z.B. einmal mit der geschichtlichen Entwicklung des Rasens beschäftigt hat, wird den Schmuck vieler Gärten vermutlich in Zukunft ganz anders betrachten.

In 2017 erschien Hararis zweites Buch, „Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen“. In ihm geht es um die aktuellen Herausforderungen der Bio- und Informationstechnologie. Yuval Noah Harari Homo DeKonkret sind wir als Menschen zum aktuellen Zeitpunkt dabei, die Kontrolle an Instanzen abzugeben, die wir niemals dazu autorisiert haben, unser Leben zu beherrschen und zu gestalten. Wir erleben eine Akkumulation von Besitz in den Händen ganz weniger Menschen. Es bildet sich eine Elite heraus. Diese Gruppe der Gesellschaft hat die finanziellen Ressourcen und die technischen Mittel, durch eine Verbindung zwischen Mensch und Maschine ein Wesen zu schaffen, das dem Homo Sapiens, wie wir ihn kennen, bei weitem überlegen ist. In der Konsequenz dieser Entwicklung ist es wahrscheinlich, dass das Verhältnis zwischen dem von Harari genannten Homo Deus zum uns bekannten Homo Sapiens ähnlich sein wird, wie unser aktuelles Verhältnis zu domestizierten Tieren. In anderen Worten: Eine kleine Gruppe von Übermenschen macht mit uns, was wir aktuell mit Tieren tun. Homo Sapiens in der Rolle des Mastkalbs. Klingt nach Science Fiction? Nein, wir stehen wirklich vor der Entscheidung, ob wir den Menschen, wie wir ihn heute noch als Menschen definieren, in Kürze aufgeben wollen.

Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet jeder von uns, der im digitalen Bereich Angebote nutzt, die „umsonst“ angeboten werden. Damit meine ich z.B. die Nutzung der Angebote von Google, Youtube, Facebook, Whatsapp oder Instagram. Wobei sich hinter diesen 5 Markennamen letztendlich nur zwei Firmen, nämlich Google und Facebook verbergen. Wir wähnen uns als Nutzer dieser Angebote, während wir in Wirklichkeit durch unsere Nutzung das Produkt sind. Dieses Produkt, bestehend aus unseren Daten(spuren), verkaufen Google oder Facebook an ihre Kunden, die uns immer individuellere und damit überzeugendere Anregungen geben, unser Geld und unsere Aufmerksamkeit in deren Produkte oder Dienstleistungen fliessen zu lassen. Wir setzen die aktuell das Internet dominierenden Firmen durch unsere grosszügigen Spenden an Datenmaterial immer mehr in die Lage, uns so geschickt zu manipulieren, dass auch ich mir nicht mehr zutrauen würde, so eine Manipulation zu durchschauen.

Shoshana Zuboff Das ZeitaIn den vergangen Jahren wurden auf der Basis der gezielten Manipulation von Individuen Wahlergebnisse erzielt, die es ohne „soziale Medien“ in der Hand von selbsternannten Weltverbesserern nie gegeben hätte. Ergebnis dieser Form von Beeinflussung ist u.a. der Ausgang der amerikanischen und der brasilianischen Präsidentschaftswahlen, als auch die Entscheidung Grossbritaniens, die EU zu verlassen. Wer zu diesem Themenkomplex Hintergrundwissen sucht, kommt um Shoshana Zuboffs „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ nicht herum. Zuboff hat in mehrjähriger Recherche auf über 700 Seiten das wohl umfassendste aktuelle Werk zu diesem Thema geschaffen. Und mit grosser Wahrscheinlichkeit greift auch die Taschenlampe auf Deinem Smartphone Daten von dir ab, die irgendjemand, von dem Du nichts weisst, an irgendjemanden, von dem Du ebensowenig weisst, mit einem Ziel, von dem Du auch nichts weisst, verkaufen wird …

 

Auch die aktuelle politische Lage ist schwer durchschaubar. Hier liefert Timothy Snyder Hintergrundinformationen, die mir insbesondere zur Position des aktuellen russischen Präsidenten und seiner Einflussnahme auf die Politik weltweit vieles deutlich gemacht hat, was ich vorher nirgends erfahren habe. Timothy Snyder Der Weg inDas Denken Putins und seine ideologischen Wurzeln zu verstehen bedeutet, die Gesamtlage in Europa und den USA besser zu verstehen. Snyder analysiert, wie Putin Konflikte erfindet, um von den internen Problemen seines Landes abzulenken. Homosexuelle und Juden werden wieder als Feinde aufgebaut. Gleichzeitig findet eine permanente Einmischung in die Politik anderer Staaten statt - der aktuelle amerikanischer Präsident, der Ausstieg Grossbritaniens aus der EU, der Aufstieg rechtgerichteter Parteien in Deutschland, Italien, Frankreich und in anderen Ländern – das alles ist laut Snyder in Putins Interesse. Dafür führt Russland einen Cyberkrieg, den es so nie zuvor gegeben hat. Snyder übersieht an manchen Stellen vielleicht Faktoren, die auch Teil des Ergebnisses sind, aber seine Recherchen sind gleichzeitig von den Quellen her einzigartig. Wer mehr über diese Themen wie auch die Besetzung der Krim und den Krieg gegen die Ukraine erfahren möchte, wird in diesem Buch Fakten über die Hintergründe finden. Und erfahren, wieso es im Interesse der russischen Oligarchie war, in Syrien zu bombardieren, damit 100tausende von Syrern sich auf den Weg nach Deutschland machten …

 

Yuval Noah Harari 21 LektZurück zu den Büchern von Noah Harari. Im Gespräch mit Leser*innen und den  Besucher*innen seiner Veranstaltungen entstand 2018 sein drittes Buch mit dem Titel „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“. 21 Kapitel beschäftigen sich mit den Schlüsselfragen unserer Zeit, klar strukturiert, einfach und streckenweise unterhaltsam zu lesen. Hier gibt es viele Anregungen, selber weiterzudenken. Das ist für mich eh das Faszinierende an Hararis Büchern – während bei fast allen mir bekannten Autoren, die sich mit der Lage unserer Gesellschaft befassen, ein Gefühl von Ausweglosigkeit dominiert, bleibt Harari seiner sachlichen Gelassenheit treu. Er überlässt es der Leser*in, sich zurückzulehnen und die weitere Fahrt seines oder ihres Lebens zu geniessen, wenn er oder sie die eigene Zukunft gerne den Algorithmen überlassen möchte. „Wenn du aber noch irgendwie die Kontrolle über dein persönliches Dasein und die Zukunft des Lebens behalten willst, so musst du schneller sein als die Algorithmen, schneller als Amazon und die Regierung, und dich selbst erkennen, bevor sie es tun.“ („21 Lektionen …“, Seite 353)

 

Die Überschrift des 21.ten Kapitel verrät, wie Harari sich den Themen unserer Zeit stellt - es lautet "Meditation". Dabei stellt er klar, dass er Meditation nicht für etwas hält, was für alle funktionieren muss. Aber es ist eben die Basis, die ihm selber die Klarheit und Freude gibt, die in seinen Büchern schwingt. Diese Erfahrung kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen …

 

 

Wenn Du auf eines oder mehrere der hier rezensierten Bücher neugierig geworden bist, kannst Du schon beim Kauf des Buches Deine Zukunft mitgestalten: Kaufen bei Amazon ist eine Entscheidung für eine Zukunft als Homo Deus. Ein Buch in einer kleinen Buchhandlung zu kaufen unterstützt das Projekt Homo Sapiens. Schon bei ganz einfachen Dingen wird Zukunft mitgestaltet …

 

Yuval Noah Harari

Eine kurze Geschichte der Menschheit. Übersetzung aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. DVA, München 2013, ISBN 978-3-421-04595-9.  

Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen. Übersetzung aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. C.H.Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-70401-7.

21 Lektionen für das 21. Jahrhundert. Übersetzung aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. C.H.Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72778-8.

 

Shoshana Zuboff

Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus, Campus Verlag ISBN 978-3-593-50930-3

 

Timothy Snyder

Der Weg in die Unfreiheit: Russland, Europa, Amerika, Verlag C.H.Beck   ISBN: 9783406725012

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Matthias Möbius
Danke Dir für diese Ergänzung!
Donnerstag, 08. August 2019 10:47
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Die Minijobzentrale sammelt Daten für Facebook

Die Programmierer des Webauftritts der Minijobzentrale scheinen einen guten Draht zu Facebook zu haben. Schlimmer noch – die Webseite der Minijobzentrale gibt Besucherdaten gezielt an Facebook und andere sogenannte „sozialen“ Medien und wirbt als öffentliche Einrichtung dafür, die Daten ihrer Besucher von der privaten Wirtschaft werbemässig verarbeiten zu lassen.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Internet-Cookies und der Entmündigung des Individuums im Internet, zu der auch staatliche Organe immer mehr beitragen. Beobachtungen Teil 1 …

„Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.“ Ein Balken schiebt sich ins Browserfenstern - oft gelesen, oft geklickt. Wer nicht auf „JA“ klickt, lebt mit dem dicken Balken, zum aktuellen Zeitpunkt omnipräsent nervend auf fast jeder Webseite im oberen oder unteren Bereich des Bildschirms.

Als die Farce mit dem Balken begann, habe ich immer wieder gesucht, wo ich denn auf NEIN klicken könne. Wo es ein JA gibt sollte es auch ein NEIN geben. Dachte ich mir zumindest. Aber offensichtlich gibt es in grossen Bereichen des Internets heute kein NEIN mehr. Fazit: Entweder richte ich mich nach den Vorgaben der besuchten Webseite - oder ich kann draussen bleiben.

Exkurs 1: Erst vor wenigen Tagen bin ich dahinter gekommen, dass es nicht einmal eine Rolle spielt, ob ich mich mit dem Setzen der Cookies einverstanden erkläre oder nicht. Auch wenn ich nicht auf „JA“ oder „OK“ klicke, werden Cookies gesetzt. Der erzwungene Klick auf „JA“ hat nur eine einzige Folgewirkung: Der Balken verschwindet! Mein Entscheidungsraum liegt somit auf einem Besuch der Webseite mit oder ohne sichtbegrenzenden Balken. Schlussfolgerung: Wo sich ein Balken findet, werden Überwachungs-Cookies gesetzt.  

Exkurs 2: Cookies sind kleine Textdateien, die bei dem Besuch einer Webseite auf deinem Rechner oder Mobilgerät abgelegt werden. Das Ablegen der Cookies ist eine Voraussetzung dafür, dass die Webseite korrekt angezeigt wird. Was viele nicht wissen: Es braucht keiner Zustimmung des Besuchers, wenn die Webseite technisch notwendige Cookies setzt. Der Umkehrschluss ist einfach: Eine Webseite, die dich dazu auffordert, Cookies zu akzeptieren, will mehr von dir, als dir den Besuch ihrer Webseite ermöglichen. Du kannst davon ausgehen, dass diese Webseite an deine Daten möchte, um diese im eigenen Interesse oder im Interesse Dritter zu verarbeiten.

Ganz dreist wird es wie im aktuellen Beispiel der Minijobzentrale, einer öffentliche Einrichtung, die also durch Abgaben der arbeitenden Bevölkerung finanziert wird. Beim Besuch der Webseite schiebt sich ein Popup ins Blickfeld, welches verhindert, dass ich mir den Text anschauen kann. Was rechts im Bild im Popup steht, muss man sich wirklich einmal genussvoll reinziehen:

 

Minijob Zentrale 1

Die allseits bekannten Frage, die nur mit JA beantwortet werden kann. Die Zustimmung an dieser Stelle ist zugleich ein Freibrief zum Abgreifen deiner Daten und deren Übermittlung an Dritte. Aber an dieser Stelle des Textes, den vermutlich kaum jemand liest, muss noch nicht unbedingt die Zustimmung erfolgen. Die Programmierer der Minijobzentrale geben dir die Möglichkeit, mehr zu erfahren. Und der Klick auf „weitere Informationen“ ist durchaus interessant:

 

Minijob Zentrale 2 1

Anders gesagt - Widerstand ist zwecklos. Grotesk mutet der Einschub „falls Sie es möchten“ an. Passender wäre „da WIR es möchten“. Wieso die Minijobzentrale ihre Webseite nicht betreiben könnte, wenn sie NICHT wüsste, wo ich mich auf der Webseite bewege, bleibt ein Rätsel. Programmiertechnisch gesehen hat die Erstellung eines Bewegungsprofils der User nichts mit der Funktionalität der Seite zu tun. Weiter im Text rechts im Bild:

 

Minijob Zentrale 2 2

Mal abgesehen davon, dass ich überhaupt keine Werbung wünsche, habe ich doch einen neugierigen Blick in die Datenschutzrichtlinien geworfen. Natürlich weiss jeder Webseitenbetreiber, dass in die Datenschutzrichtlinien keine normalen Besucher, sondern nur Leute schauen, die sich speziell mit solchen Themen beschäftigen. Bei der Minijobzentrale steht dort eindeutig, dass meine Daten an Facebook, Google und Twitter übermittelt werden und dass die Minijobzentrale keine Ahnung davon hat, was dort mit meinen Daten geschieht. Natürlich erklärt sich die Minijobzentrle für die Weiterverarbeitung meiner Daten bei Facebook, Google oder Twitter nicht verantwortlich und verweist auf die Datenschutzrichtlinien der genannten Firmen, die auch niemand lesen wird, zumal dort dann auch wieder auf die Datenschutzrichtlinien noch anderer Firmen verwiesen wird.

Aber weiter im Text:  

 

Minijob Zentrale 2 3

Noch einmal: Die Minijobzentrale, Teil der Deutschen Rentenversicherung, ist laut ihrem Impressum "eine rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Diese Körperschaft empfiehlt ihren Besuchern: „Soziale Medien und Werbung zulassen.“ Das Häkchen zum Zulassen habe nicht ich gesetzt. Es befindet sich an dieser Stelle vorprogrammiert. Wer schon auf Seite 1 des Popups seine Zustimmung gibt, hat diese auch für die Weiterleitung der Daten an Facebook und andere gegeben.

Ich zitiere dies hier so ausführlich, weil der Text meines Erachtens fast selbstredend eine bodenlose Dreistigkeit offenbart. Um es zum dritten mal zu wiederholen: Die Minijobzentrale ist eine öffentliche Einrichtung. Ich bin z.B. als Arbeitgeber gezwungen, mich darüber zu informieren, was zu tun ist, um einen Arbeitnehmer anzustellen. Ebenso als Arbeitnehmer.

Um Informationen über Anstellungsverhältnisse unter der 450-Euro-Grenze zu erhalten, hatte ich vor wenigen Tagen die Webseite der Minijobzentrale besucht. Dort war ich über die penetrante Platzierung des Popups „gestolpert“ und hatte mit meinen Recherchen begonnen. Denn was dort stand, sage ich gerne mal in meinen Worten: „Lieber Besucher unserer Webseite: Entweder bleiben Sie draussen oder Sie spielen unser Spiel. Da Sie sich bei uns informieren müssen, zwingen wir Sie an dieser Stelle dazu, unser Spiel zu spielen. Sagen Sie auf der Stelle JA, denn ein NEIN gibt es bei uns nicht.“

Ich stelle mir auch die Frage, ob und wenn ja welche Art von (Geschäfts)-Beziehungen die Minijobzentrale oder deren Programierer mit sogenannten „sozialen“ Medien unterhalten. Immerhin wird eine eindeutige Empfehlung für privatwirtschaftliche Konzerne ausgesprochen, die sich in den letzten Jahren in einem rechtsfreien Raum ausgebreitet haben und unter dem Deckmantel „sozialer“ Medien einen in der Geschichte beispiellosen Überwachungsapparat geschaffen haben. Die von den Nutzern gelieferten Daten haben bei diesen Firmen den alleinigen Zweck, selbigen Nutzer so gezielt wie möglich zu manipulieren. Wenn die Rede davon ist, dass Werbung besser an meine Interessen angepasst werden soll, ist das irreführend. Wer mein Verhalten überwachen will – und das ist das Ziel des Geschäftsmodells von Google, Facebook und anderen- tut dies, um den eigenen Werbekunden besseren Profit durch Umsatzsteigerung mit personalisierter Werbung zu verschaffen.

Egal ob Minijobzentrale oder wer auch immer – ich möchte selber entscheiden, was mit meinen Daten geschieht. Ich möchte beim Besuch egal welcher Webseite darüber entscheiden, ob ich auch nur irgendeinen Cookie akzeptieren möchte, der nichts mit den technischen Erfordernissen zur Nutzung der Seite zu tun hat. Ich möchte über jeden einzelnen Cookie, der über die einzelne Session hinaus geht, informiert werden und diesen einzeln bestätigen.

Am 26. Oktober habe ich der Minijobzentrale mitgeteilt, dass ich den unter Zwang gesetzten Cookies widerspreche und um Stellungnahme bitte. Bis zur Veröffentlichung dieses Posts habe ich keine Antwort erhalten …

  

Hinweis: Die aktuelle Rechtslage nach Inkrafttreten der Datenschutzverordnung im Mai 2018 ist uneindeutig. Von daher bedarf es z.B. bezüglich der Cookie-Richtlinien juristischer Interpretation. Ich bin kein Jurist und kann auch keine Haftung für die Richtigkeit meiner eigenen Interpretation noch derer, die ich im Internet bei Juristen im Rahmen meiner Recherchen vorgefunden habe, übernehmen.

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Erinnerung

Schubkarre 300x169Das Programm von Die Meditierer – Partei der Stille ist eine Art Fundament, auf deren Basis es für Dich möglich werden kann, innerhalb unserer Gesellschaft aktiv zu werden. Ganz bewusst enthält dieses Programm -abgesehen von dem Thema des bedingungslosen Grundeinkommens- keine konkreten Handlungsanweisungen oder Forderungen. Wir überlassen es dem Einzelnen herauszufinden, bei welchem Thema und in welchem Rahmen er oder sie sich engagieren möchte und was für ihn oder sie „richtig“ ist. Wenn ich sage, dass es dem Einzelnen überlassen bleibt, heißt das durchaus, sich mit anderen beim Aktiv-Werden zusammenzutun.

Vor kurzem schrieb mir jemand, er wäre jetzt bei einer Umweltorganisation aktiv. Es gäbe also für ihn keinen weiteren Grund, bei den Meditierern mitzumachen. Die Idee dieser Partei ist eine andere. Wir konkurrieren weder mit irgendeiner anderen Partei noch mit irgendeiner Organisation, die sich für die Entfaltung oder den Schutz von Leben einsetzt. Die Meditierer – Partei der Stille haben ein Format, aus dem ein politisches Sammelbecken entstehen kann für Menschen, die sich schon engagieren oder in Zukunft engagieren möchten oder die äußerlich auch gar nicht aktiv werden möchten, denen aber die Unterstützung der Grundidee der Meditierer wichtig ist.

Um uns bewusster über die Welt zu werden, in der wir leben, halten wir von Zeit zu Zeit Versammlungen ab. Bei diesen Treffen meditieren wir und widmen uns im Austausch untereinander einem  bestimmten Thema.

Am kommenden Montag, dem 22. Oktober, gibt es wieder ein Treffen in Hamburg. Das Thema: „Die Meditierer und die digitale Welt“. Meines Erachtens ist dies ein, wenn nicht sogar DAS Kernthema für unsere Gesellschaft. Nachdem der Bereich digitaler Kommunikation in seinen Anfängen ein positives Image aufbauen konnte, da uns z.B. Google in den ersten Jahren für das Suchen von Information einen realen Gegenwert anbot, hat sich das Blatt gewendet. Für Firmen wie Google, Facebook, Apple, Microsoft oder Amazon ist heute das Individuum, also Du oder ich, ein Rohstoff, der von diesen Firmen an ihre zahlenden Kunden vermarktet wird. Wenn es so weiter geht, wie es aktuell läuft, werden wir uns selber zu den Nutztieren einer Mini-Elite von Menschen oder auch von künstlicher Intelligenz machen. Und wir (als Gesellschaft) tun aktuell alles dafür, dass es so werden könnte. Und dabei vertreten wir auch noch explizit die Meinung, dass unser Handeln selbstbestimmt sei. Das ist es aber meines Erachtens in der digitalen Welt schon lange nicht mehr.

Mehr zu diesem Thema gerne am kommenden Montag. Zur Teilnahme an der Veranstaltung wird um Voranmeldung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gebeten.     

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Das politische Spektrum

Wir haben gelernt, dass in der politische Landschaft die Mitspieler schubladenmässig einsortiert werden: Links, Mitte, Rechts - oder irgendwo dazwischen.

 

Wo lassen sich eigentlich die Meditierer einordnen?

 

Seit April dieses Jahres werden Die Meditierer im Verzeichnis der Parteien und politischen Vereinigungen geführt. Diese Datensammlung wird vom Bundeswahlleiter veröffentlicht und enthält alle aktuell in Deutschland anerkannten Parteien. Im April 2018 gibt es in Deutschland exakt 117 Vereinigungen. Platz49Die Meditierer sind eine davon und Du findest sie auf Platz 49. Das ist für mein Gefühl eine gute Startnummer. Vor uns auf Platz 48 befindet sich DIE LINKE, direkt hinter uns auf Platz 50 kommt DIE MITTE, auf Platz 51 outen sich DIE BIKER als „die wahren Demokraten“ und auf Platz 52 bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Heimatschutz. Ich finde, wir sind in diesem Umfeld sehr gut aufgehoben. Von links bis rechts ist alles ganz nah dran. Gleichzeitig passen wir in keine der vorhandenen Schubladen.

 

Die Meditierer lassen sich nicht auf einer politischen Skala einordnen, auch wenn man es versuchen wird. Unser Programm steht weder in Verbindung zu einer bestimmten Ideologie oder Weltanschauung, noch zu einer Religion. Wir sind offen für den Dialog mit Individuen und Gruppen. Wir wissen, dass alles, was für den Einen richtig, für den Anderen falsch sein kann. Deshalb dürfen Begriffe wie „richtig“ oder „falsch“ in unserer Herangehensweise jeweils für eine konkrete Situation definiert werden. Dabei sind alle Beteiligten der Situation zu hören. So steht es in unserem Programm.

 

Wir sind bereit für einen Dialog mit Individuen und Gruppen, wo diese sich selber auch immer politisch einordnen mögen. Dafür ist unser Platz genau der richtige Ort: Die Meditierer sind immer irgendwo dazwischen, aber nie auf dem gleichen Ort und von daher auch nicht einer Schublade zuzuordnen. Einen Dialog mit Ideologien halte ich für überflüssig, da Ideologien gefrorene Gedankensysteme transportieren. Unser Anliegen ist das Leben …

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