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Blog DIE MEDITIERER

Der Blog der Meditierer

Das politische Spektrum

Wir haben gelernt, dass in der politische Landschaft die Mitspieler schubladenmässig einsortiert werden: Links, Mitte, Rechts - oder irgendwo dazwischen.

 

Wo lassen sich eigentlich die Meditierer einordnen?

 

Seit April dieses Jahres werden Die Meditierer im Verzeichnis der Parteien und politischen Vereinigungen geführt. Diese Datensammlung wird vom Bundeswahlleiter veröffentlicht und enthält alle aktuell in Deutschland anerkannten Parteien. Im April 2018 gibt es in Deutschland exakt 117 Vereinigungen. Platz49Die Meditierer sind eine davon und Du findest sie auf Platz 49. Das ist für mein Gefühl eine gute Startnummer. Vor uns auf Platz 48 befindet sich DIE LINKE, direkt hinter uns auf Platz 50 kommt DIE MITTE, auf Platz 51 outen sich DIE BIKER als „die wahren Demokraten“ und auf Platz 52 bemüht sich die Partei DIE RECHTE um den Heimatschutz. Ich finde, wir sind in diesem Umfeld sehr gut aufgehoben. Von links bis rechts ist alles ganz nah dran. Gleichzeitig passen wir in keine der vorhandenen Schubladen.

 

Die Meditierer lassen sich nicht auf einer politischen Skala einordnen, auch wenn man es versuchen wird. Unser Programm steht weder in Verbindung zu einer bestimmten Ideologie oder Weltanschauung, noch zu einer Religion. Wir sind offen für den Dialog mit Individuen und Gruppen. Wir wissen, dass alles, was für den Einen richtig, für den Anderen falsch sein kann. Deshalb dürfen Begriffe wie „richtig“ oder „falsch“ in unserer Herangehensweise jeweils für eine konkrete Situation definiert werden. Dabei sind alle Beteiligten der Situation zu hören. So steht es in unserem Programm.

 

Wir sind bereit für einen Dialog mit Individuen und Gruppen, wo diese sich selber auch immer politisch einordnen mögen. Dafür ist unser Platz genau der richtige Ort: Die Meditierer sind immer irgendwo dazwischen, aber nie auf dem gleichen Ort und von daher auch nicht einer Schublade zuzuordnen. Einen Dialog mit Ideologien halte ich für überflüssig, da Ideologien gefrorene Gedankensysteme transportieren. Unser Anliegen ist das Leben …

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Und nun geht’s weiter …

Die Partei ist gegründet, wir haben ein Bankkonto, eine Steuernummer und einen Aufnahmeantrag für alle, die Mitglied werden möchten.

 

Zum aktuellen Zeitpunkt ist alles erstmal eine Idee, ein Projekt. Dahinter stehen die, die es initiiert haben. Die Meditierer unterscheiden sich durch viele Faktoren von anderen Parteien, insbesondere auch monothematischen Kleinparteien:

 

- Das Programm ist nicht auf spezielle gesellschaftliche Themen reduziert. Es umfasst alle relevanten gesellschaftlichen Bereiche.

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Bunt - ein Programm der Vielfalt

Dazu gehören Umwelt, Gesundheit, Wissenschaft, die digitale Gesellschaft, Geld, Mobilität, Bildung, Arbeit, Konsum, Beziehungen, Wohnen - und noch vieles vieles mehr. Mit anderen Worten: Wenn Du selber in irgendeinem Bereich des gesellschaftlichen Lebens aktiv bist, kannst Du Deine Kenntnisse mit einem Engagement für die Meditierer verbinden. Du kannst Dich einbringen und das Grundsatzprogramm der Meditierer als (D)eine Plattform nutzen. Es ist wirklich lohnenswert, sich für die Lektüre des Programms ein wenig Zeit zu nehmen. Hier werden Menschen angesprochen, die sich ansonsten wohl eher als unpolitisch bezeichnen würden. Und die dann bemerken, das in diesem Programm genau das aufgegriffen und thematisiert wird, was ihr gesunder Menschenverstand ihnen sagt, was aber in der aktuellen Politik keinen Raum findet.

 

 

- Als Meditierer oder UnterstützerIn der Idee aktiv zu werden, bedeutet nicht, dass Du ein guter Redner oder Debattierer sein musst. Innerhalb dieser Partei gibt es zu gesellschaftlichen Themen nicht eine einzige Meinung, sondern so viele Meinungen, wie es Mitglieder gibt. Aus diesem Grund brauchen wir keine Diskussion, auch nicht mit Andersdenkenden. Gleichzeitig ist jede Aktivität in Bereichen wie Meditation, Yoga, Musik, Tanz, darstellende und bildende Kunst, Kampfsportarten als auch viele Aktivitäten in Verbindung mit der Natur geeignet, Bewusstsein zu verändern. Eine Förderung und eine regelmässige Praxis von Aktivitäten, die nicht auf die Ausbildung intellektueller Fähigkeiten, auf Leistung oder auf Wettbewerb ausgerichtet sind, bewirken Veränderung im Individuum. Und machen nebenbei sogar Spass …

 

Natürlich möchte die gesellschaftliche Realität von uns reflektiert werden. Mir ist z.B. das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens sehr wichtig Eine Einführung einer nicht an Bedingungen geknüpften Grundsicherung wird es manchen Menschen überhaupt erst ermöglichen, sich Tätigkeiten zu widmen, die nicht auf eine Sicherung ihrer Existenz ausgerichtet sind.

 

Jetzt stellt sich also die Frage, wie Du auf Basis des Grundsatzprogramms aktiv werden kannst.

Die Ideen können nur durch Dein persönliches Engagement wachsen. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen. Hier ein paar Vorschläge:

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Die Glocke läuten

 

- Du erzählst Deinen Freunden von dem Projekt „Die Meditierer“

- Du wirst Mitglied und unterstützt uns durch Deinen Monatsbeitrag*

- Du wirst Mitglied und unterstützt uns durch Aktivität in Deinem Wirkungskreis

- Du hast Geld, spendest* es und wir können z.B. ein Büro eröffnen

- Du weist auf Deiner Webseite auf Die Meditierer hin und verbreitest die Idee über Deine digitalen Netzwerke

- Du bestellst unser aktuelles Werbematerial, eine Visitenkarte, um sie zu verteilen (Schicken wir per Post.)

- Du schreibst uns eine Mail, was Du für Ideen hast, die Idee der Meditierer zu unterstützen

 

 

 

Und - um die Idee der Meditierer wachsen zu lassen, braucht es zum jetzigen Zeitpunkt in erster Linie jegliche Form von Öffentlichkeitsarbeit. Hier geht es auch darum, Kontakt zu allen möglichen Gruppen aufzunehmen, die in irgendeiner Form und in egal welchem Bereich gesellschaftlich aktiv sind. Wer hier bereit ist, sich einzubringen, ist sehr willkommen!

 

* Mitgliedsbeiträge und Spenden werden teilweise von Deinen Steuerzahlungen wieder abgezogen. Mehr Infos dazu im Mitgliedsantrag.

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Matthias
Dank für Deine Nachricht! Wir hatten einen sehr kreativen gemeinsamen Abend, an dem wir wie es bei allen Versammlungen vorgesehen ... Weiterlesen
Freitag, 04. Mai 2018 08:07
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Ein bedingungsloses Grundeinkommen

ist mir innerhalb der Partei „Die Meditierer“ ein zentrales Anliegen. Wir leben in der Ära von „Hartz IV“. Schon durch seinen Namen macht dieses Programm jeden Menschen, der aus was für Gründen auch immer nicht genug Geld hat, für seine Grundbedürfnisse finanziell aufzukommen, zum gesellschaftlichen Aussenseiter. „Hartz IV“ ist meines Erachtens staatlich geförderte Menschenverachtung. Es nimmt den Menschen ihre Würde. Wer Geld vom Staat bekommt, muss mehr als je zuvor vieles, was für  ihn oder sie einen persönlichen Wert und gleichzeitig aber auch einen materiellen Wert hat, abgeben. Gleichzeitig wird ein Hartz-IV-Mensch Teil eines überbürokratisierten Verwaltungssystems, dem er sich unterzuordnen hat. Selbstbestimmung war gestern. Eigeninitiative wird bestraft oder im Keim erstickt. Letzteres sage ich aus eigener Erfahrung, denn in vielen Jahren habe ich als Arbeitgeber erlebt, dass Menschen, die von staatlichen Leistungen leben, von mir angebotene Tätigkeiten nicht annehmen konnten. Denn wer möchte schon gerne umsonst arbeiten, wenn ihm der komplette Lohn (abgesehen von einem lächerlichen Kleinbetrag) von den staatlichen Geldern wieder abgezogen wird? Mal abgesehen von für Menschen, die so etwas nie erlebt haben, unvorstellbaren bürokratischen Meldeaktivitäten, die es sowohl für Arbeitgeber wie Arbeitswillige komplett unattraktiv machen, sich überhaupt über eine Zusammenarbeit nur zu unterhalten. Wer bei „Hartz IV“ gelandet ist, ist gesellschaftlich gesehen draussen vor der Tür.

Das steht im Widerspruch zum Programm der Meditierer, wo es gleich zu Beginn heisst: „Innerhalb einer menschlichen Gemeinschaft ist dem Individuum ein grösstmöglicher Entfaltungsraum der eigenen Persönlichkeit einzuräumen.“ Ein Individuum, dessen Grundbedürfnisse innerhalb einer Gesellschaft nicht gedeckt sind und dessen Alltag zusätzlich noch staatlich durchreguliert wird, hat wenig Chancen, sich zu entfalten.

Wir brauchen keine weiteren Tests mehr für eine bedingungslos gewährte Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse. Schon um das Jahr 1800 wurde zu diesem Thema z.B. in England experimentiert. Das immer wieder von Gegnern einer menschlichen Grundsicherung zitierte „Scheitern“ dieses Projekts ist es wert, genauer angesehen zu werden. Dann würde man z.B. feststellen, dass eine „Auswertung“ des Projekts veröffentlich wurde, bevor überhaupt die Daten vorlagen.

Auch in den 70er Jahren der letzten Jahrtausends gab es in Kanada und den USA verschiedene Tests, Menschen, die kein Geld haben, einfach Geld zu geben. Die Ergebnisse waren durchweg äusserst positiv. Doch das geschickte Agieren von Interessengruppen, die eine andere Meinung vertraten, verhinderten unter dem amerikanischen Präsidenten Nixon, dass alle Menschen in den USA, die in Armut lebten, bedingungslos Geld bekommen hätten. Endgültig gekippt wurde Nixons Versuch durch die Veröffentlichung von statistische Angaben, die sich viele Jahre später als Rechenfehler der Statistiker herausstellten.

Unser Sozialsystem ist komplett veraltet und verlangt einer grundsätzlichen Reform. Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein Schritt, Menschen zu ermöglichen, ihr Leben ohne eine tägliche Sorge, dass die Basics nicht ausreichen könnten, selber zu gestalten. Und für mich gibt es keine Zweifel, dass dieser Schritt auch finanzierbar ist.

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Los geht’s …

Nun haben wir (Eylin, Julia und Matthias) „Die Meditierer“ am 7. Januar 2018 formell gegründet und der Bundswahlleiter sagt, dass wir jetzt eine „Partei“ wären. Also sind wir jetzt wohl eine Partei …

Das ist ein merkwürdiges Konstrukt, so eine „Partei“ – am ehesten ist es mit einem Verein zu vergleichen und auch ähnlich aufgebaut. Ist aber kein Verein. Und soll auch keiner sein. Was mir an diesem Konstrukt „Partei“ gefällt – es gibt keine wirtschaftlichen, sondern allein ideelle Aspekte.

Am 14. Juli 2017 wurde um 21 Uhr der Gedanke geboren. Er kam aus dem „Nichts“ und wie sollte es auch anders sein mitten in einer Meditationsveranstaltung. Der Name „Die Meditierer“ wurde gleich „mitgeliefert“. Und auch wenn sich alles in mir dagegen sträubte, wusste ich, dass es so richtig ist. 

Da in diesem Projekt nichts davon abhängt, etwas zu erreichen, habe ich mich darauf eingelassen. Es gibt eine Idee, es gibt eine Form und auf dieser Basis kann sich, wenn sie es möchte, eine Bewegung entwickeln. Du kannst bei der Partei „Die Meditierer“ formell Mitglied werden und auf diese Weise die Bewegung passiv mit tragen. Du kannst das, was Dich ausmacht, auch aktiv in die Bewegung einbringen. Du kannst Dir auch Zeit nehmen und erst einmal eine Weile meditieren …

Da fällt mir ein, dass es wo ich dies schreibe noch nicht einmal einen Mitgliedsantrag gibt. Nun, das ist dann der nächste Schritt …

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Matthias
Danke Peter für Deinen Gruss! Mit meiner Antwort habe ich mir ein wenig Zeit gelassen. Zum Zeitpunkt der Geburt der Idee für Die M... Weiterlesen
Donnerstag, 31. Mai 2018 20:54
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